Liebe Freunde des Lichts,
heute möchte ich mit Euch meine Gedanken über eines der Grundübel der Menschheit teilen. Bewertungen und Beurteilungen begegnen uns überall. Das Wort Bewertung kommt von Werten. Es gibt materielle und immaterielle Werte. Während die Bewertung bzw. ein Wert einer Ware ihre Berechtigung hat, da er Rückschlüsse auf die Qualität und den benötigten Arbeitsaufwand von Menschen zieht (und den Gegentauschwert begründet), ist das Bewerten von Menschen eines der vielen Übel unserer Gesellschaft. Jedoch ist es in den Köpfen in der westlichen Welt fest verankert.
Einer der Gründe ist die Ellenbogengesellschaft, in der wir leben. Vor allem im Berufsleben herrscht oftmals Neid, Mobbing und übertriebenes Karrieredenken – so ist es für viele ein praktischeres Mittel, eher die vermeintlichen Konkurrenten „schlecht“, als sich selbst mit Einsatz und Motivation interessant zu machen. Beurteilungsbögen, die vor allem in großen Unternehmen zum Alltag gehören, fördern die Unterscheidungsmentalität noch weiter, so dass ein Chef zwischen gut und böse wählen muss. Wenn er das nicht tut, wird ihm schnell Untätigkeit oder Gleichgültigkeit unterstellt.
Richtig schlimm und unnötig wird es, sobald Menschen aus purer Langeweile über andere Menschen urteilen. Das Wort Beurteilungen enthält „teilen“ und teilt die Menschen. Jeder, der einen anderen Menschen bewertet oder beurteilt, teilt bzw. trennt sich von ihm und damit von allem anderen Leben. Doch ist jedes Trennen für uns selbst eine Trennung zur göttlichen Quelle, so dass wir uns abwenden vom Licht, anstatt ihm uns zuzuwenden. Dabei reflektiert selbst jede unbewusste Bewertung den Bewertenden und kann Basis für die Auflösung von Blockaden sein, wenn man die Gründe für sein „teilendes“ Verhalten richtig deuten kann.
In Talent- und Musikshows im Fernsehen sowie in Zeitungen und Boulevardmagazinen werden tagtäglich andere Menschen bewertet und beurteilt und es entsteht dabei die Gefahr, das für Kinder und Jugendliche der Bewertungswahn, dem wir uns heutzutage gegenübersehen, eine normale Notwendigkeit ist, um im Leben bestehen zu können. Eltern und Pädagogen sind hiermit aufgerufen, den Kindern und Jugendlichen nahe zu bringen, dass im Fernsehen und in der Zeitung nur deshalb bewertet wird, damit eine kleine Gruppe von Menschen sehr viele Geld verdient und damit Masseneinheitsmeinungen künstlich erzeugt werden, deren Richtung einflussreiche Institutionen, Politik und Wirtschaft vorgeben. Mag diese Verblendung und Suggestion falscher Vorbildfunktionen bis jetzt noch funktioniert haben, so wird man feststellen, dass Reichtum, der durch Bewertungen vermeintlich Schwächerer erwirtschaftet wird, nicht von Dauer sein wird. Es widerspricht dem Zeitgeist, dem Zeitenwandel, der spätestens 2012 für die notwendigen Umwälzungen und Veränderungen sorgen wird.
Einheitsbewusstsein ist der Schlüssel für die neue Welt und nicht Trennungsbewusstsein unter dem Deckmantel der Normalität und Legalität.
Keiner hat das Recht, über andere Menschen zu urteilen, denn in dem Moment wo man das tun, stellt man sich über einen anderen Menschen und sorgt für Trennung.
Dabei sind alle Menschen gleich, denn alle kommen aus der gleichen göttlichen bzw. schöpferischen Quelle. Beobachten und aufmerksam sein reicht schon aus, damit der Moment und die Situation achtsam wahrgenommen und gelebt wird. Das nennt man das Leben.
Bewertungen und Beurteilungen sind immer subjektiv, denn der Bewertende hat als „Bemessungsgrundlage“ nur seinen bisher angeeigneten Verstand, der aus Erfahrungen und Erkenntnissen resultiert. Diese lernt man von den Eltern, Lehrern, Partnern und dem sozialen Umfeld kennen (und leider auch aus dem Fernsehen), die jedoch auch nur subjektive beabsichtigte und unbeabsichtigte Lerninhalte liefern.
Wer andere bewertet oder beurteilt, bewertet oder beurteilt sich selbst, denn damit wird von eigenen Schwächen abgelenkt. Der Fokus sollte auf den Stärken von anderen Menschen liegen, nicht auf den Schwächen. Ein Umdenken in unserer Gesellschaft ist dringend notwendig.
Bedingungslos zu lieben heißt, ohne Bewertung und Erwartung dem Menschen zu begegnen und ihn gleichzeitig in seiner Einzigartigkeit zu sehen. Bedingungslose Liebe ist immer neutral und ohne Bewertung. Wir gewichten häufig Situationen, bewerten unser Gegenüber, anstatt Loszulassen und zu erkennen, dass jeder in jedem Moment das tut, was er in diesem Moment am Besten kann, um dann die Situation und den Menschen im gleichen Moment und in seinem Sein zu segnen und dadurch zu vergeben. (Kryon)
Hingegen ist die Bewertung der materiellen Güter beim Handel wichtig für die Gesellschaft, denn wenn sich ein Produkt durch eine gute Qualität und Langlebigkeit auszeichnet, muss sich dies am Preis bemerkbar machen. Ein billiges T-Shirt zu erwerben, dass in einem Discounter zwei Euro kostet, ist sehr zweifelhaft, denn abgesehen von der minderwertigen Qualität sind die Arbeitsbedingungen und Löhne für die Menschen, die an der Produktion beteiligt gewesen sind, katastrophal. Anders lässt sich ein T-Shirt „made in Bangladesch“ nicht für zwei Euro in Europa verkaufen. Der Wert einer Ware spiegelt somit den kompletten Produktions- und Transportweg einschließlich der aufgebrachten Arbeitsenergie der Menschen wider. Wenn wir ein etwas teureres Produkt erwerben, kann man im Normalfall (es gibt natürlich auch hier leider viele Ausnahmen) davon ausgehen, dass der Wert in irgendeiner Weise gerechtfertigt ist und wir auch was davon haben. Leider lassen sich die kompletten Arbeits- und Produktionswege nicht einwandfrei (oder nur durch einen erheblich großen Aufwand und viele Recherchen) nachvollziehen. Eine am Anfang teurere Investition ist am Ende meistens der günstigere Weg, als ein kurzfristig billiger Erwerb, der oft für Ärger und Unmut sorgt.
An billigen Textilien, die wir kaufen und anziehen, klebt Blut. Wir als Konsumenten sind für die unmenschlichen und menschenverachtenden Arbeitsbedingungen mitverantwortlich. Das ist so ähnlich, wie bei billigem Fleisch. Tiere, die ihr Leben lang eingepfercht sind und große Angst erlitten, geben diese Angst am Ende der Kette an den konsumierenden Menschen weiter. Die Angst und Aggressionen essen wir mit und wundern uns, wenn wir ängstliche und aggressive Stimmungen bekommen und nicht wissen, wo sie herkommen.
Wir Menschen müssen uns daran gewöhnen, dass feinstoffliche Energie einen immer größer werdenden Stellenwert in unserem Leben einnimmt und sich nicht manipulieren oder austricksen läßt.
Wir sind dazu aufgerufen, bei unserem Tun, unseren Gedanken, unseren Absichten und unseren Worten, uns selbst zu beobachten. Verbringen wir einen großen Teil unseres Lebens damit, andere Menschen zu (ver-) urteilen und zu bewerten? Wir sind gleichzeitig jederzeit in der Lage, dies zu ändern und uns selbst in jedem Moment in Frage zu stellen. Aber wir haben auch jederzeit die Möglichkeit, unsere angelernten Muster zu verändern und zu erlösen.
Wenn uns das gelingt, sind wir nebenbei auch noch Vorbild für unsere Kinder und unser Umfeld. Das alleine schon ist Motivation genug
..solange wir in der Dualität leben, werden wir, ob wissentlich oder nicht, Dinge begrifflich benennen und unwillkürlich auch unterscheiden und somit bewerten...es gibt keine Dualität ohne Dinge zu beurteilen und somit zu bewerten...
Etwas bewerten bedeutet es für uns etwas zuzuordnen und es zu erkennen.
Es sollte nur nicht in Verurteilung enden.
Oder einem anderen etwas aufzwingen wollen.
Nur durch die Bewertung wie ein anderes Leben fühlt kommen wir dazu es zu unterstützen und mitzuführen, wir beginnen Verständnis dafür in uns zu bilden und es zu akzeptieren.
Wenn wir keine Bewertungsgrundlage hätten, wären wir hilflos und abgestumpft.
Selbst Geistwesen lesen in den verschiedenen Auren um zu erkennen mit wem sie es zu tun haben und sie urteilen nicht, sondern wenden sich einfach ab wenn sie erkennen keine Schwingungsgleichheit herstellen zu können.
Dumm wird es dann wenn wir nach Äußerlichkeiten anderes Leben einteilen und ausgrenzen, dies deshalb da wir es ablehnen.
Das wird dann für uns gefährlich.
Jedes Lebewesen oder Energie die auf der Erde inkarniert ist, ist einzigartig.
Zitat von Robert A. Monroe Der zweite Körper: Astral- und Seelenreisen in ferne Sphären der geistigen Welt
schrieb:Mit menschlichen Begriffen ausgedrückt
und symbolisirert, könnte man sagen, die Versammlung ist
hier, um die mögliche Geburt einer neuen Energie mitzuerleben.
Wird sie den Entstehungsprozeß übeileben, und wenn, welches sind
die dieser Energie innewohnenden Möglichkeiten, und werden sie
auch heranreif en können! Oder wird die Energie tot geboren, und alle
Möglichkeiten bleiben nichts weiter als das - schwache, unzusammenhcingende
Möglichkeiten.
Und jeder brauch sein Reifungsprozess um sich vollständig zu entfalten.
Darum sollte man immer mit jedem Lebewesen Achtungsvoll umgehen.
Tja, aber das können die Menschen nicht so besonders gut.
29.09.2010, 05:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.09.2010 05:40 von ArchivBot.)
Du und ich, wir haben diese andere Welt geschmeckt und gefühlt, und für uns ist sie nicht hilfreich auf unserem Weg. Wir haben diese Denkungsart gesegnet und sind fortgegangen. Wir verurteilen sie nicht als falsch, unverantwortlich oder egoistisch. Wir haben nur beobachtet, was vor sich ging und beschlossen, dass wir nicht daran teilhaben möchten.
beobachten, anstatt urteilen .. für mich eine wichtige Lehre! to all my people