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Gasplattform in der Nordsee: Umweltkatastrophe wird befürchtet
30.03.2012, 01:24
Beitrag #11
Erst hieß es, das Gasleck sei in 4000 Metern Tiefe. Nun verkündete ein Sprecher von Total, es liege etwa 25 Meter über der Wasseroberfläche.

Wie geht das zusammen?


Fachleuten ist es gelungen, das Leck an der havarierten Förderplattform in der Nordsee zu lokalisieren. Das Gasgemisch tritt etwa 25 Meter oberhalb der Wasseroberfläche aus, erklärte ein Sprecher des Betreibers Total. Zuvor hieß es, das Leck befinde sich in etwa 4000 Metern Tiefe. Beides sei richtig, erklärt Kurt Reinicke, Professor für Bohr- und Produktionstechnik an der TU Clausthal: „Es gibt zwei Lecks. Bohrungen funktionieren nach einem Schalensystem: Durch das innerste Rohr wird das Gas nach oben gepumpt, um es herum sind mehrere Schalen von Stahlrohren angebracht.“ Die Fachleute registrierten einen Druckanstieg zwischen dem ersten und dem zweiten Rohr. Er kam zustande durch ein Loch im innersten Rohr in etwa 4000 Metern Tiefe, durch das Gas in das zweite Rohr gelangte.

„Durch diesen Überdruck im zweiten Rohr entstand dann die Leckage am Bohrlochkopf“, sagt Bohrtechnikexperte Reinicke, „und dieser befindet sich auf der Förderplattform.“ Man habe nun die Möglichkeit, die Leckage am Bohrlochkopf notdürftig abzudichten, um den Gasaustritt in die Atmosphäre schnell zu unterbinden. Techniker könnten beispielsweise versuchen, einen zweiten Bohrlochkopf über dem ersten anzubringen. „Zusätzlich sollte das Leck in vier Kilometern Tiefe abgedichtet werden“, sagt Reinicke. Welches Verfahren die Fachleute hierfür wählen, hängt davon ab, mit welcher Methode Total das Bohrloch verschlossen hatte, als es vor einem Jahr stillgelegt wurde. Möglicherweise kommt das sogenannte Kill-Verfahren in Betracht, bei dem schwerer Schlamm von oben in das Bohrloch gepresst wird, um so Gegendruck zu erzeugen zu dem Druck, mit dem das Gas nach oben drängt.

Die Quelle, die nicht sterben will


Bereits vor einem Jahr hatten Experten das Bohrloch versiegelt. Doch offenbar ist der Versuch, es stillzulegen, gescheitert. Anfang der Woche wurde bekannt, dass Gas aus einem Leck an eben jenem Bohrloch an der Elgin-Plattform des französischen Konzerns Total strömt. Bei den austretenden Stoffen handelt es sich sowohl um Gas als auch um kondensierte höhere Kohlenwasserstoffe, die in flüssiger Form gefördert werden. Das Ganze ist entzündlich und potenziell explosiv. „Das Hauptproblem ist, dass derzeit nur ein leichter Wind geht, so dass das Gas eine Art Wolke bildet. Jetzt genügt ein einziger Funke, und die Plattform fliegt in die Luft“, erklärt Kurt Reinicke.

Wegen dieser Gefahr hat Total die Elgin-Plattform bereits am Sonntag evakuiert. Alle 238 Arbeiter sind in Sicherheit. Von zwei benachbarten Bohrstationen zog der Energiekonzern Shell vorsichtshalber ebenfalls Personal ab. Die Küstenwache errichtete um die leckgeschlagene Plattform eine Drei-Kilometer-Sperrzone für Schiffe, Hubschrauber dürfen nicht näher als fünf Kilometer kommen.

„Besonders beunruhigend an der Situation ist, dass dort draußen immer noch die Gasfackel brennt“, sagt Reinicke. „Wenn das Gas mit der Fackel in Kontakt kommt, ist die Gefahr groß, dass es tatsächlich zu einer Explosion kommt.“ Die Gasfackel wird benötigt, weil Gas unmittelbar nach dem Fördern nicht transportfähig ist. Bevor es ans Festland geleitet werden kann, müssen bestimmte Bestandteile, wie etwa Schwefelwasserstoff, verbrannt werden. Derzeit ist die Wetterlage günstig und treibt das Gas eher von der Flamme weg. Total hält für möglich, dass die Fackel nach einigen Tagen von selbst verlöschen wird. Für den Fall einer Explosion wurden Löschschiffe in Position gebracht. Sie befänden sich in einem Sicherheitsabstand von 3,7 Kilometern von der Plattform entfernt.


Quelle

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01.04.2012, 04:14 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.04.2012 04:19 von RaAkAshAriel.)
Beitrag #12
Zitat:Nein, wir haben sie allerdings gestoppt : ) durch visualisieren

hallo Angel1989,

folgende information hab ich für dich:



Zitat:Seit Anfang 2010 verenden im Golf von Mexiko ungewöhnlich viele Wale und Delfine. Eine Studie zeigt nun, wie schlecht es den Meeressäugern dort wirklich geht. Der Verdacht der Forscher: Viele der Tiere leiden und sterben an Spätfolgen der "Deepwater Horizon"-Katastrophe.

Hamburg - Sie nennen es ein Unusual Mortality Event, kurz UME: Es ist die amtliche Bezeichnung dafür, dass seit Februar 2010 ungewöhnlich viele Meeressäuger an den Stränden im Golf von Mexiko tot angeschwemmt werden. In Louisiana, dem am stärksten betroffenen Gebiet, erhöhte sich die Zahl der tot angeschwemmten Meeressäuger von durchschnittlich 20 in den Jahren 2002 bis 2009 auf 138 im Jahr 2010 und 159 im Jahr 2011.

Damit starben in den letzten zwei Jahren vor Lousianas Küste fast 16-mal so viele Wale und Delfine wie sonst in einem Jahrzehnt
. Insgesamt liegt die Quote tot angeschwemmter Meeressäuger in der Golfregion, dessen Anrainer-Bundesstaaten sehr unterschiedlich stark betroffen sind, rund fünfmal über Normalniveau. Mit schon 37 toten Tieren bis März 2012 scheint klar, dass dieser Trend auch in diesem Jahr ungebrochen ist.


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das ist die realität lieber Angel1989


geniesse den schönen tag! Wink

RaAkAshAriel

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01.04.2012, 04:30
Beitrag #13
Nein in diesem Jahr und seitdem wir es gestoppt haben geht das sterben zurück, da sich das Öl auflöst Smile also sterben weniger Tiere
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02.04.2012, 12:30
Beitrag #14
(01.04.2012 04:30)Angel1989 schrieb:  Nein in diesem Jahr und seitdem wir es gestoppt haben geht das sterben zurück, da sich das Öl auflöst Smile also sterben weniger Tiere
Das Gegenteil ist wohl der Fall. Selbst letztes Jahr stieg die Zahl der toten Delfine noch an und die bisherigen Zahlen von diesem Jahr lassen da absolut keine Besserung ersehen...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...44,00.html

Von den ganzen Schäden die man nicht direkt sieht (Korallen & Co) ganz zu schweigen. So gesehen sollte man sich da nichts vormachen...
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02.04.2012, 01:22
Beitrag #15
http://forum.spiegel.de/f22/nach-oelkata...ost9933056

Lies dir mal durch was da geschrieben steht, dann siehst du dass der Artikel nicht so ganz stimmt,




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Nach Ölkatastrophe: Im Golf von Mexiko sterben die Delfine

APSeit Anfang 2010 sterben im Golf von Mexiko ungewöhnlich viele Wale und Delfine. Eine Studie zeigt nun, wie schlecht es den Meeressäugern dort wirklich geht. Der Verdacht der Forscher: Viele der Tiere leiden und sterben an Spätfolgen der Deepwater-Horizon-Katastrophe.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...825044,00.html

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#60 Gestern 15:48 von
Thom-d

Zitat von stereopath Beitrag anzeigen
Kein Grund zur Beunruhigung, genau - Augen zu und durch! Bis zur nächsten Katastrophe! Du verreckst vllt nicht im Ölschlamm wie die zig tausende von Tieren, aber irgendwann landet der giftige Müll auch in deiner Nahrungskette. Die Natur heilt alle Wunden? Sie muss Stoffe verarbeiten, dessen Verbindungen es noch nie gab. Und die Katastrophe von Exxon Valdez ist bis heute nicht ausgestanden. Aber die Natur regelt das schon, auch die Schwärme an Plastik in den Ozeanen (sechs mal mehr als Planktion, rat mal wers frisst Wink ? Warum sich also bemühen? Schön weiter SUVs kaufen und die 200 Meter bis zum Bäcker fahren!
Aus undichten Stellen im Meeresgrund tritt Öl schon seit mehr als eine Milliarde Jahren aus. Völlig natürlich, ohne den Menschen

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#61 Gestern 15:52 von
Neurovore

Zitat von sysop Beitrag anzeigen
Seit Anfang 2010 sterben im Golf von Mexiko ungewöhnlich viele Wale und Delfine...
Aaaaaaaaaaargh! DELPHINPEST!!! Wo ist die Warnung der WHO, der Aufschrei des RKI, die Sensationspresse, die Angebote der Pharmaindustrie, das Anmeldeformular für den Verein für Narkolepsiebetroffene e.V.?

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#62 Gestern 15:55 von
Realist111
???

Zitat von silverhair Beitrag anzeigen
Was ist daran schwierig ? Die Verwendung vom Gehirn?

1 Jahrzehnt = 10 Jahre , 16 x 2 Jahre = 32 => 5 * 32 = 160 mal mehr als pro Jahrzehnt!

Da es sich aufgrund der Anzahl noch um "relativ wenig" tote Tiere handelt die man gefunden hat (nicht alle werden gefunden) gleicht man das durch einen grösseren Zeitraum der Beobachtung aus - also 10 Jahre!
Falls Sie noch etwas davon übrig haben (vom Gehirn meine ich), dann versuchen Sie's doch noch mal - aber diesmal bitte ohne Aprilscherz-Rechnung!

Im Artikel steht "16-mal so viele Wale und Delfine wie sonst in einem Jahrzehnt". Sie machen daraus "160 mal mehr als pro Jahrzehnt" - wie geht das denn???

Also noch mal: Von 2002 bis 2009 durchschnittlich 20 tote Tiere pro Jahr, das sind aufs Jahrzehnt hochgerechnet 10 x 20 = 200. In den letzten zwei Jahren starben 138 + 159 = 297.

Frage: Seit wann sind 297 16-mal so viele wie ca. 200???



Das nehme ich nicht ernst.Außerdem hatte sich das Öl aufgelöst und wenn ist da noch geringes Öl dabei. Da waren auch viele Lichtarbeiter beteiligt, dass es sich auflösen konnte Smile .
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02.04.2012, 09:35
Beitrag #16
Zitat:Das nehme ich nicht ernst.

Angel1989,

genau diese Art von Ignoranz wie bei dir wird der Menschheit irgendwann
zum Verhängnis werden.

Irgendwann wirst auch du dich in einer Situation wiederfinden in der
du feststellst das dich diese ignorante und verantwortungslose Haltung
nicht weiter bringen wird.

Ich wünsche dir viel kraft dafür.

RaAkAshAriel

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02.04.2012, 10:10 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.04.2012 10:10 von Käsetoast.)
Beitrag #17
(02.04.2012 01:22)Angel1989 schrieb:  Das nehme ich nicht ernst.Außerdem hatte sich das Öl aufgelöst und wenn ist da noch geringes Öl dabei. Da waren auch viele Lichtarbeiter beteiligt, dass es sich auflösen konnte Smile .
Ich verstehe noch nicht genau was dich an dem Artikel stört bzw. was deine Gegenargumente sind. Die Zahlen der toten Tiere sind ja unbestreitbar denke ich und die sind in letzter Zeit hoch bzw. angestiegen - von einer Entspannung der Lage sehe ich da nichts...

Was die Rechnung angeht: Da scheint der Autor einfach in der Zeile verrutscht zu sein und hat die Gesamtzahl der toten Tiere (260+362=622) mit den 40 Tieren in zwei Jahren in Louisana verrechnet (das ist dann nämlich knapp ein Faktor 16). An der Aussagekraft der Fakten ändert das aber nichts, denn die Zahlen sprechen ja nach wie vor für sich und wurden in der Tabelle ja auch ungefiltert angegeben, so dass das jeder für sich selbst nachprüfen kann...

Was das mit der Lichtarbeit angeht: Da kann man natürlich schlecht für oder gegen Argumentieren. Auf mich wirkt sowas aber immer wie ein sich selbst auf die Schultern klopfen, auch wenn am Ende was ganz Anderes dafür ursächlich war. Gerade das Tiersterben zeigt mir, dass da eben noch lange nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen und von den Problemen in diesen Sumpfgebieten (die auch recht gravierend sind) liest man auch nur noch ganz selten in einer kleinen Randmeldung was - auch dort ist die Ölkrise bzw. deren Folgen aber noch lange nicht vorbei...
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02.04.2012, 10:16
Beitrag #18
(02.04.2012 01:22)Angel1989 schrieb:  Das nehme ich nicht ernst.Außerdem hatte sich das Öl aufgelöst und wenn ist da noch geringes Öl dabei. Da waren auch viele Lichtarbeiter beteiligt, dass es sich auflösen konnte Smile .

Es ist ja nicht mal Ignoranz, sondern man redet/denkt sich die Situation einfach schön und lügt sich dabei selbst gewaltig an: „Es ist ja gar nicht so, wie die Medien schreiben, außerdem hat man ja als Lichtarbeiter Licht und Liebe geschickt und alles ist gut!“

Wenn man schon den Medien nicht glauben mag, sollte man dorthin fliegen und sich den Schaden vor Ort ansehen! Oder mit Leuten Kontakt aufnehmen, die dort leben. Dann kommt die realistische Sicht schon von selbst.

Flower
Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.

Galileo Galilei

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