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Naturheilmittel - Sammelwerk
10.11.2011, 11:10
Beitrag #1
Grüner Tee gegen Krebs und andere lebensbedrohliche Krankheiten
Andreas von Rétyi

Einfache Maßnahmen können selbst bei lebensbedrohlichen Erkrankungen offenbar erstaunlich viel bewirken. Selbst im Falle von Krebs oder krebsartigen Veränderungen im Körper trifft dies zu. Kürzlich machte eine Meldung die Runde, dass Grüner Tee heilende Wirkung bei der leukämieähnlichen Amyloidose besitzt.

So neu ist die Erkenntnis natürlich nicht. Einige Mediziner weisen schon lange auf die vielfältig positiven Effekte von Grünem Tee hin. Allerdings gehen die neuen Meldungen auf einen anerkannten Schulmediziner zurück, den emeritierten Professor Werner Hunstein von der Poliklinik Heidelberg. Professor Hunstein, selbst Spezialist für Hämatologie, Onkologie und Rheumatologie, war in diesem Fall nicht nur Mediziner, sondern auch Betroffener. Vor sechs Jahren erkrankte er an Amyloidose. Bei dieser Krankheit bilden pathogene Blutzellen Eiweißketten aus, die sich in lebenswichtigen Organen ablagern, sie verdicken und verhärten. Hunstein, der sich selbst als »knallharten Schulmediziner« bezeichnete, begann zunächst mit einer Chemotherapie und spürte nun sämtliche Nebenwirkungen am eigenen Leib. Hauptwirkung gleich Null – von einem Erfolg keine Spur. Eine neue Variante der Chemo stabilisierte die Krankheit zwar, doch die Nebenwirkungen waren enorm. Nachdem Hunstein fast ein Kilogramm des Wirkstoffs Melphalan zu sich genommen hatte, empfahlen ihm seine Fachkollegen, eine Behandlungspause einzulegen. Doch nun kam der Wandel. Angeregt durch eine Vortrag des Molekularmediziners Professor Erich E. Wanker rieten ihm zwei seiner ehemaligen Oberärzte, es mit Grünem Tee zu versuchen. Denn Professor Wanker hatte demonstriert, wie sich Amyloidablagerungen durch EpiGalloCatechinGallat (EGCG), einen der Tee-Inhaltsstoffe, im Reagenzglas auflösten. Warum sollte das nicht auch im Körper funktionieren? Der Schulmediziner, der nach herkömmlichem Wissen für austherapiert galt, trank fortan 1,5 bis zwei Liter pestizidfreien Grünen Tee – und wurde gesund! Sein Zustand besserte sich bereits nach wenigen Wochen sehr wesentlich. Organuntersuchungen zeigten ebenfalls eine deutliche Normalisierung. Noch diesen Monat soll an der Kardiologischen Abteilung der Uniklinik Heidelberg eine Studie begonnen werden. Und der mittlerweile gesundete Professor Hunstein erklärt nicht ohne einen gehörigen Schuss Selbstironie: »Der Schulmediziner par excellence trinkt Grünen Tee und wird wieder lebendig.«

Quelle

Sie auch folgender Bericht: Wissenschaftler entdecken, wie Polyphenole aus Rotwein u. grünem Tee Prostatakrebs stoppen

LG
RLR
Broccoli gegen Krebs
Andreas von Rétyi

Dass Obst und Gemüse gesund sind, hat sich schon länger herumgesprochen. Ebenso, dass einige Sorten sogar eine vorbeugende Wirkung gegen Krebserkrankungen besitzen. Jetzt aber haben britische Wissenschaftler erstmals eine Studie an menschlichen Probanden durchgeführt, deren Ergebnisse eine eindeutige Sprache sprechen.

Broccoli dient vorbeugend gegen Krebserkrankungen, vor allem gegen den sehr verbreiteten Prostatakrebs. Diesen Zusammenhang haben etliche Mediziner immer wieder schon vor Jahren beschrieben, doch nun liegen erstmals Resultate einer exakteren Studie vor, bei der Krebsgene über einen längeren Zeitraum beobachtet wurden, während die betreffenden Probanden eine broccolireiche Diät zu sich nahmen. Bisherige Arbeiten beriefen sich auf Zellmodelle oder Tierversuche, wobei schon lange bekannt ist, dass die Ergebnisse von Tierversuchen sich nicht auf den Menschen übertragen lassen. Genau in dieser Tatsache liegt ganz nebenbei bemerkt auch die Verwerflichkeit vieler Tierversuche begründet, denn trotz expliziten tiefen Bedauerns der Experimentatoren seien diese oft grausamen Tests ihrer Argumentation zufolge schlichtweg nötig, um letztlich dann vielen Menschen helfen zu können. Nach Aussagen von Experten jedoch reine Heuchelei, denn die verschiedensten Stoffe, darunter pure Zellgifte, werden von einigen Tieren gut vertragen, während Menschen an ihnen zugrunde gehen. Wer also seine moralische Rechtfertigung hier in der Flucht zu vermeintlich wissenschaftlichen Notwendigkeiten sucht, wählt diesen Weg ganz sicher nicht aus Unwissenheit, sondern aus Gleichgültigkeit und Profitgier. Doch dies ist nicht das augenblickliche Thema. Allerdings steht fest, dass Aussagen, die rein auf der Grundlage von Tierversuchen getroffen werden, dem Menschen laut Aussagen einiger Experten im Grunde keineswegs immer dienlich sind und sogar Schaden anrichten können.

Die neue britische Studie zu Einflüssen einer spezifischen Gemüsediät auf krebsrelevante Gene jedenfalls lässt ihrerseits nun klarere Schlussfolgerungen zu. Die Forscher des Institute of Food Research haben Männer mit erhöhtem Risiko zur Entwicklung eines Prostata-Krebses über einen Zeitraum von zwölf Monaten genau beobachtet und ihnen dabei zur üblichen Diät zusätzlich 400 Gramm Erbsen oder 400 Gramm Broccoli täglich »verordnet«. Zu Beginn der Studie sowie nach sechs und zwölf Monaten entnahmen die Mediziner den Teilnehmern der Studie jeweils kleine Gewebeproben aus der Umgebung der Prostata, um etwaige Veränderungen des genetischen Materials zu ermitteln. In einer öffentlichen Stellungnahme der Public Library of Science heißt es zu den Ergebnissen: »In der Genexpression derjenigen Männer, die eine broccolireiche Diät zu sich nahmen, fanden sich mehr Veränderungen als bei jenen, welche die Erbsendiät durchführten, und diese Veränderungen dürften mit einer Reduktion des Krebsrisikos einhergehen … Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass bereits relativ geringe Mengen an Kreuzblütler-Gemüsesorten innerhalb einer Diät – nur wenige Portionen pro Woche – merkliche Auswirkungen auf die Genexpression haben, indem sie die Wege des Informationstransportes in der Zelle verändern.«

Allgemein erweisen sich Obst und Gemüse als wesentliche Faktoren beim Vorbeugen gegen Krebs. In westlichen Ländern gilt hierbei Prostatakrebs nach dem Hautkrebs als die am weitesten verbreitete Form maligner Tumoren bei Männern. Die britischen Experten empfehlen, pro Woche zwei bis drei Portionen Gemüse zu sich zu nehmen, darunter Broccoli, verschiedene Kohlsorten wie Rosenkohl, Blumenkohl, Pok Choi (Senfkohl), Grünkohl und andere.

Quelle

Siehe auch Bericht: Pflanzen wie Brokkoli Brustkrebs bekämpfen können

LG
RLR
Tabak gegen Krebs?
Andreas von Rétyi

Ausgerechnet Tabak gelangt jetzt durch eine neue Studie ins Visier der Krebsforscher – diesmal allerdings nicht als Suchtmittel und Verursacher von Tumoren, sondern als echte Heilpflanze im Kampf gegen das alte Übel. Was nicht heißen soll, dass jetzt auf Teufel komm raus geraucht werden sollte.

Nein, mit tiefen Lungenzügen erleichtert aufatmen, das sollten Raucher auch künftig nicht. Zwar wollen auch heute noch einige Zeitgenossen nicht akzeptieren, dass Tabakrauch auf Dauer karzinogen wirkt, doch zirkulieren hier seit Jahren kaum mehr wirklich widerlegbare Fakten, die genau dies belegen. Und ehrlich, wäre nicht die Tabakindustrie die erste, die alles daran setzen würde, sämtliche Gegenbeweise auf den Tisch zu legen?

Jedem das Seine, und kaum jemand wird seine Meinung in Grundsatzfragen ändern, bis er vielleicht durch widrige Umstände eines Besseren belehrt wird. Doch trotz aller Gefahr, die vom Qualmen ausgeht, kann Tabak sogar zum Krebs-Heilmittel werden und dann durchaus auch für Nichtraucher interessant werden. Alles ziemlich paradox, aber so ist unsere Welt eben. Langeweile jedenfalls kommt da keine auf.

Auch die an der aktuellen Studie beteiligten Forscher finden ihre neue Erkenntnis ungeheuer spannend, gerade wegen dieses bizarren Aspekts, auf den sie jetzt gestoßen sind: ein modifizierter Tabakmosaikvirus (TBV) kopiert spezifische Antikörper, die dann Patienten mit follikulärem B-Zellen-Lymphom (ein non-Hodgkin-Lymphom) injiziert werden. Die in den Lymphknoten befindlichen Follikel produzieren B-Zellen, die einzigen Immunzellen, die in der Lage sind, Antikörper zu entwickeln. Wenn eine Immunzelle sich selbst zu klonen beginnt, setzt das maligne Wachstum ein, Krebs.

Dieses Lymphom, nach den eigentlich entartenden B-Zell-Vorläufern auch zentrozytisch-zentroblastisches Lymphom genannt, ist eine chronische und nicht heilbare Krebsform, die bislang mit den üblichen Methoden »behandelt« wurde – vor allem Strahlung, Chemo-»Therapie« oder sogar Hochdosis-»Therapie«. Der ohnehin durch die Krankheit geschwächte Körper wird damit also ganz nach »Schema F« mit allen denkbaren Nebenwirkungen weiter geknüppelt, bis es nicht mehr geht. Zumindest, wenn man dem jetzigen Stand der Dinge einigermaßen Glauben schenken will, soll vielleicht bald schon alles anders werden. Genau hier setzt nämlich der Segen des Tabaks an. Mit seiner Hilfe lässt sich ein nebenwirkungsfreier Stoff herstellen, der den Körper mit einem riesigen Antikörper-Arsenal gegen die Krebszellen versorgt. Allerdings nur gegen diesen speziellen Typus. Und das funktioniert, weil die Zellen eine verräterische Eigenschaft besitzen. An ihrer Außenseite haftet ein einzigartiger Antikörper, der sonst nirgends im ganzen Körper noch einmal vorkommt. Damit bildet er ein unverwechselbares Ziel. Gibt man dem Organismus die Gelegenheit, in dem man die Zahl der Antikörper steigert, werden sie zum unübersehbaren Alarmsignal, gegen das unser Immunsystem einschreitet. Die neue Therapie soll also unsere körpereigene Abwehr stimulieren, ohne dass chemische Kampfstoffe injiziert werden, die den Krebs kaum spezifisch attackieren, sondern auch die gesunden Zellen niedermetzeln.

Forscher der Stanford University School of Medicine haben nun ihre ersten Erfolg versprechenden Ergebnisse online publiziert. Klar, wenn der Name Standford fällt, läuten bei manchem alle Alarmglocken auch ganz ohne Antikörper. Doch Entwarnung, es geht nicht um das von der Universität seit 40 Jahren abgekoppelte Stanford Research Institute und seine CIA-Verbindungen!

Die Wissenschaftler isolierten für ihr Experiment zunächst die Antikörper aus den Krebszellen von 16 Patienten. Da jeder Patient seine eigenen, unverwechselbaren Antikörper entwickelt, muss ein Wirkstoff auch direkt aus diesem Reservoir entwickelt werden, um einen Nutzen zu bringen. Dann fügten die Krebsspezialisten die Antikörper einer modifizierten Form des extrem weit verbreiteten Tabakmosaikvirus TMV hinzu, der sehr leicht übertragbar ist – für die Wirtschaft schlecht, doch in diesem Falle für die Krebsforschung gut. Nun mussten Tabakpflanzen noch durch Anritzen der Blätter mit dem umgewandelten Virus infiziert werden, der sich schnell reproduzierte. Tabak als Fabrik für Antikörper. Nur einige Tage später konnten die die Blätter abgeschnitten und verarbeitet werden, für jeden Patienten eine eigene Tabakkultur. Nur wenige Pflanzen liefern bereits genügend Antikörper. Nach einer entsprechenden Aufbereitung wurde den Patienten ein individualisiertes Medikament injiziert. Unabhängig von der Dosis gab es keinerlei Nebenwirkungen. Hier punktet der Tabak gegenüber tierischen Antikörperlieferanten. Die »vegetarische Variante« lässt sich schneller produzieren, wesentlich kostengünstiger und ohne das Risiko, möglicherweise gefährliche tierische Viren auf den Menschen zu übertragen. Immerhin 70 Prozent der Testpatienten zeigten eine deutliche Immunantwort. Auch hier ist mit der Pflanze mehr zu erreichen als mit tierischen Wirkstoffen.

Nun sollen die Tabak-Antikörper in einer ausgeweiteten klinischen Testphase an einer größeren Zahl von Patienten ausprobiert werden. Ein Sprecher der britischen Krebsgesellschaft äußerte sich allerdings noch skeptisch: »Wenn auch diese Ergebnisse möglicherweise sehr aufregend sein könnten, war das bisher alles nur ein kleiner Versuch in einer frühen Phase, und hier richtete man das Augenmerk nicht darauf, ob diese Impfstrategie die Größe der Tumoren reduzierte. Das alles ist eine gute Grundlage für künftige Arbeiten, aber man braucht eine größere Studie, um den Erfolg dieser pflanzlichen Antikörper im Kampf gegen das non-Hodgkin-Lymphom zu testen.«

Nun, diese Arbeiten sind im Gange. Die Frage ist bloß, ob der großen Industrie eine nebenwirkungsfreie Methode zusagt, vor allem, frei von der Nebenwirkung sehr hoher Behandlungskosten. Denn bekanntlich lebt die Pharmaindustrie von der Krankheit, die demnach auch weniger kuriert als gepflegt werden muss. Da bleibt natürlich abzuwarten, was nun mit der Tabak-Therapie geschieht, sollte sie sich wirklich als erfolgreich erweisen. Entweder fällt sie dann völlig unter den Tisch – oder sie wird aus unerfindlichen Gründen plötzlich sehr, sehr teuer.

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LG
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Zimmerpflanzen retten Leben: Wie ein indischer Geschäftsmann saubere Luft wachsen lässt
Susanne Hamann

Als Kamal Meattle erfuhr, dass die schlechte Luft in Delhi dabei war ihn umzubringen, entschied er, eine (Überlebens-)Lösung zu finden. Heute, 20 Jahre später, besitzt er weltweit das erste Gebäude, dessen Sauerstoff ausschließlich von Pflanzen produziert wird. Mit einem erstaunlichen Erfolg: seine 300 Angestellten sind nicht nur gesünder, sondern auch produktiver.

Es waren die Entdeckungen der NASA, die als erste Grünpflanzen nutzte, um Sauerstoff zu erzeugen, die Meattle den Weg zu seinem bahnbrechenden Projekt wiesen: Drei international weitverbreitete Zimmerpflanzen versorgen sein Geschäftgebäude, das Paharpur Business Center (PBC) in New Delhi, mit Luft. Das Haus ist inzwischen 20 Jahre alt und verfügt über eine Grundfläche von 5.000 Quadratmeter, auf der 300 Angestellte ihrer Arbeit nachgehen. Insgesamt befinden sich 1.500 Pflanzen, verteilt auf sämtliche Stockwerke, in dem Gebäude.

Die Areca Palme (Chrysalid ocarpus) nimmt Kohlendioxid auf und gibt Sauerstoff ab.

In den 15 Jahren Laufzeit des Projektes konnte Meattle nur positive Ergebnisse verzeichnen: Da keine Klimaanlage eingesetzt werden musste, sanken die Energiekosten des Gebäudes um 20 Prozent, und die industriell geforderten Qualitätsstandards konnten eingehalten werden.

Der 2008 veröffentlichte Forschungsbericht der indischen Regierung bewies, dass sich bereits nach acht bis zehn Stunden Aufenthalt im PBC eine Verbesserung der durch Luftverschmutzung entstandenen Gesundheitsbeeinträchtigungen einstellt. Die detaillierten Ergebnisse zeigten, dass die Angestellten im PBC im Vergleich zu anderen Gebäuden in Delhi 52 Prozent weniger Augenirritationen aufwiesen. 34 Prozent von ihnen erfuhren eine Linderung ihrer Atembeschwerden und es traten neun Prozent weniger Fälle von Asthmaerkrankungen auf. Zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass sich die Produktivität der Menschen um 20 Prozent steigerte.

Der Bogenhanf oder auch Schwiegermutterzunge genannt (Sansevieria trifasciata) wandelt ebenfalls Kohlendioxid in Atemluft um, allerdings nur bei Nacht.

Dabei ist das Projekt für jeden ganz einfach nachvollziehbar. Um eine Wohnung ebenso gesund zu gestalten, verschönert man sein Wohnzimmer pro Person mit vier (schulterhohen) Areca-Palmen. Für eine ausreichende Sauerstoffversorgung bei Nacht sollten weitere sechs Bogenhanfpflanzen pro Person einen Platz im Schlafzimmer finden. Zu guter Letzt gilt es dann in Wohnraum und Küche eine beliebige Menge Efeututen zu verteilen, da sie unerwünschte Giftstoffe aus der Luft filtern. Schon kann das natürliche Gesunden losgehen.

Der für seine verrückten Ideen bekannte Umweltaktivist Kamal Meattle plant nun unter dem Namen »GreenSpacesTM« eine ganze Serie solcher Geschäftgebäude zu bauen.

Die Efeutute (Epiprenum Aureum) filtert giftige Stoffe wie zum Beispiel Formaldehyd aus der Luft.

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LG
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Maca, antikes Supernahrungsmittel der Inkas
Mike Adams

Superfood-Enthusiasten wissen über den unglaublichen Nährstoffreichtum von Maca Bescheid. Diese auf den Höhen der peruanischen Anden wachsende Supernahrungsmittel enthält reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Tannine, komplexe Alkaloide und andere Phytochemikalien. Es gehört zu den beliebtesten Pulvern, die man sich in Fruchtsäfte oder Smoothies rührt. Praktisch alle Fans roher Nahrungsmittel und Verfechter nährstoffreicher Nahrungsmittel, ich selbst eingeschlossen, schwören darauf.

Vor wenigen Jahren habe ich Macchu Picchu besucht. Die Wanderung dorthin dauerte sieben Tage, ich bin steile Abhänge herauf- und hinuntergekraxelt, meine Lungen keuchten in der dünnen Luft. (Ich hatte damals auch Übergewicht, es war also wirklich nicht leicht.) Ich erinnere mich, dass ich einen ganzen Tag gebraucht habe, um einen Pass in gut 4.000 Meter Höhe zu erklimmen. Er hieß der »Pass der Toten Frau«, beim Überqueren wurde mir schnell bewusst, warum. Der Aufstieg war mörderisch.

Kurz darauf musste ich einen ganzen Tag lang hinunterklettern, was sich als genauso brutal in den Beinen erwies. Stellen Sie sich vor, Sie gingen acht Stunden lang ununterbrochen eine Treppe hinunter …, so ein Gefühl war das.

Nach sieben Tagen Wandern und Klettern erreichten wir einen Bergrücken oberhalb von Macchu Picchu, der von den Inkas gebauten »Stadt im Himmel«. Mir klappte die Kinnlade herunter, als ich unter mir die 20 Tonnen schweren Felsblöcke erblickte, die zu Tausenden die Berge hinauf gezogen worden waren, um diese antike Stadt zu bauen.

Hier ist ein ein Foto, das ich genau in diesem Moment aufgenommen habe. Es ist mit der alten Kamera gemacht, die ich damals bei mir hatte, es ist also keine besonders gute Auflösung.
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Als ich dort stand und die großartige Szenerie unter mir bewunderte, ging mir der Gedanke durch den Kopf: »Ich habe mich ja kaum selbst den Berg hinaufgeschleppt! Wie, um alles in der Welt, haben diese Inkas – praktisch ohne jede Technik – 20 Tonnen schwere Feldbrocken steile Berge heraufschaffen und in ihre genaue Position in den Tempelmauern bringen können?«

Natürlich haben die Menschen damals nicht von Big Macs und Diet Pepsi gelebt. Sie haben Quinoa, Spirulina und Macawurzel-Pulver gegessen. Sie haben sich von Superfoods ernährt.

Damals konnte ich nicht wissen, dass ich eines Tages zu einem vehementen Superfood-Verfechter werden sollte.

Was ist Maca?

Maca ist die zerriebene Wurzel der Pflanze Lepidium Meyenii. Die Inkas haben sie jahrtausendelang als »Inka-Superfood« gegessen, weil sie wussten, dass sie einen gesunden Energiehaushalt unterstützte.
Tatsächlich war Maca der Hauptbestandteil der Ernährung bei den Inkas in der Zeit, als Macchu Picchu gebaut wurde.

Wie wir heute alle wissen, kann man keine Stadt im Himmel errichten, wenn man sich nur von verarbeiteten Lebensmitteln, von Junk Food, ernährt. Diese Metapher gilt auch für Ihr Leben: Welchen Berg Sie auch immer gerade zu erklimmen versuchen, Superfood-Nahrung kann Sie dabei unterstützen, es zu schaffen! Sei es nun Maca, Chlorella oder Hanfeiweiß, diese Superfoods können helfen, Ihrem Körper (und Geist) die nötige Nahrung zuzuführen, die Sie für große Taten brauchen.

Versuchen Sie in Ihrem Leben etwas Neues!

Maca gehört zu diesen Supernahrungsmitteln, die Ihr Leben verändern. Wenn Sie es nie zuvor probiert haben, dann besorgen Sie sich jetzt einen Beutel und mischen Sie einen Teelöffel Maca-Pulver unter Ihr regelmäßiges Morgen-Smoothie. Es schmeckt wunderbar in Schokoladen-, Avocado- und sogar in Erdbeer- oder Bananen-Smoothies!

Maca schmeckt ein wenig wie geröstete Zichorienwurzel, die ihrerseits ein wenig nach Kaffee schmeckt. Aber anders als Kaffee ist es kein koffeinhaltiges Anregungsmittel. Es gilt vielmehr als »adaptogenes« pflanzliches Mittel, das gesunde Energie liefert, ohne das Nervensystem mit chemischen Wirkstoffen aufzuputschen.

Wenn Sie zum ersten Mal Maca einnehmen, versuchen Sie es mit einem Teelöffel täglich. Beobachten Sie dann an sich selbst, wie Wahrnehmung und Energie zunehmen. Maca wirkt sanft, aber sehr real; ich bin überzeugt, dass Maca zu den Superfoods zählt, die den alten Inkas die Nährstoffe verschafft haben, die sie brauchten, um Großes in ihrem Leben zu vollbringen – Werke, die wir noch heute bewundern können.


Die aktiven Bestandteile von Maca

Getrocknetes Maca besteht zu ca. 60 Prozent aus Kohlehydraten (Stärke und Zucker), neun Prozent Ballaststoffen, zehn Prozent Eiweiß. Mit 2,2 Prozent liegt sein Lipid-(Fett-)Gehalt über dem anderer Wurzeln, die wichtigsten Fettsäuren sind Linolsäure, Palmitinsäure und Ölsäure.

Maca enthält auch reichlich Phytosterole, darunter Sitosterol, Campesterol, Ergosterol, Brassicasterol und Ergostadienol. Maca enthält mehr Mineralstoffe als Kartoffeln und Mohrrüben, es enthält Eisen, Magnesium, Calcium, Kalium und Jod.

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LG
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Naturbelassenes Natives Kokosnussöl kann auf hundertfache Weise verwendet werden – in Haus und Küche
Mike Adams

Im wahrsten Sinne ein Naturtalent: Natives Kokosnussöl ist ein Alleskönner. Backen, Kochen, Braten, Herstellung von natürlicher Kosmetik – mit diesem unbehandelten Öl ist alles möglich.

Wer wirklich über Gesundheit Bescheid weiß, der kennt Natives Kokosnussöl. Für gesundheitsbewusste Menschen ist es das Öl der Wahl, es wird überall verwendet, als Zutat von Smoothies (sehr lecker!) oder als Hautpflegeprodukt. Kokosnussöl eignet sich zur innerlichen und äußerlichen Anwendung.

Es ist ganz hervorragend zum Kochen und Braten, denn Kokosnussöl verträgt viel höhere Temperaturen als natives Olivenöl, da die Fettmoleküle bei höheren Kochtemperaturen intakt bleiben. Kokosnussöl ist deshalb gesünder zum Braten. In der Rohkostküche verwendet man es sehr häufig als Stabilisator oder als schmackhafte Pflanzenfettquelle mit einzigartiger Nährstoffzusammensetzung.

Natives Kokosnussöl enthält 44,6 Prozent Laurinsäure, 16,8 Prozent Myristinsäure und 8,2 Prozent Palmitinsäure, es besteht überwiegend aus mittelkettigen Fettsäuren (MCFA). Wegen ihrer Molekularstruktur gelten MCFAs weithin als hochwirksame nachhaltige Energielieferanten. Viele Bodybuilder und Athleten vertrauen auf MCFAs als Teil ihrer Leistungsernährung.

Wie Kokosnussöl geerntet und extrahiert wird

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Kokosnussöl eigentlich hergestellt wird?

Zunächst werden ganze Kokosnüsse frisch vom Baum gepflückt und dann geschält, um die äußere (braune) Haut zu entfernen.

Das weiße Kokosfleisch wird herausgeschält und bei niedriger Temperatur zu Granulat gemahlen. Dieses Granulat wird dann zweieinhalb Stunden lang bei 40 bis 45 Grad Celsius getrocknet.

Nach dem Trocknen wird das Granulat in eine Kalt-Presse gegeben, die das Öl herauspresst. Dies geschieht ebenfalls bei höchstens 45 Grad, um die natürlichen Nährstoffe zu bewahren.

Das austretende Öl wird dann in eine Zentrifuge geleitet, in der es bei hoher Geschwindigkeit geschleudert wird, um alle Feuchtigkeit und festen Partikel zu entfernen. (Aus der übrig bleibenden festen Kokosnussmasse wird Kokosnussmehl hergestellt, das anstelle von Weizenmehl zum Backen verwendet werden kann.)

Das so gewonnene Öl heißt Natives Kokosnussöl.

Also: Es wird weder erhitzt noch pasteurisiert, rauchbehandelt, hydriert oder anderweitig künstlich behandelt. Hier wird das Kokosfleisch lediglich geerntet, getrocknet und anschließend gepresst, so dass das Öl nur aufgefangen, filtriert und verpackt werden muss. Wer Kokosnussöl verzehren will, der kann sich kaum einen natürlicheren Prozess vorstellen – es sei denn, er pflückte sich die Kokosnuss selbst und würde sie frisch essen.

Kokosnussöl kann überraschend lange gelagert werden – sogar mehrere Jahre lang, weil es der Oxidation auf natürliche Weise widersteht. Von Natur aus wird es bei der Lagerung im Kühlschrank fest, bei der Lagerung bei Zimmertemperatur flüssig.

Die Verwendung von Nativem Kokosnussöl


Es folgen einige Ideen, wie man Kokosnussöl verwenden kann. Wenn Sie zurzeit zum Braten beispielsweise Olivenöl benutzen, dann ersetzen sie es durch Kokosnussöl. Bei Kokosnussöl entstehen auch bei großer Hitze keine krebserregenden Stoffe, d.h. Sie können bei höheren Temperaturen braten, ohne Ihr Essen zu vergiften, was mit Maisöl, Sojaöl oder anderen Pflanzenölen minderer Qualität leicht passieren kann.

Zweitens können Sie Kokosnussöl in beinahe jedes Smoothie einrühren, damit es eine etwas fettere und festere Konsistenz erhält, ein wenig wie Eiscreme. Versuchen Sie einmal, gefrorene Früchte mit Palmzucker und Kokosnussöl zu mischen! Es ergibt ein wunderbares Dessert, das Sie auch durch seinen unglaublichen Nährstoffreichtum überwältigt. (Ihre Kinder können es den ganzen Tag lang essen – ohne schlechtes Gewissen.)

Wenn Sie Rohkostrezepte bevorzugen, dann können Sie Kokosnussöl für alles Mögliche verwenden. Besonders für Desserts, bei denen Kokosnussöl häufig Bestandteil der Glasur auf dem Kuchen oder der Pastete ist. Es ist super-lecker! (Und auch hier: ohne schlechtes Gewissen...)

Sie können Kokosnussöl in praktisch allen Rezepten verwenden, in denen Öl oder Backfett verlangt wird. Backfett ist, nebenbei bemerkt, einfach nur gehärtetes Pflanzenöl. Ich hoffe, Sie essen das nie, denn es ist wirklich nicht gesund. Ersetzen Sie es Ihrer Gesundheit zuliebe durch Kokosnussöl...

Kokosnussöl können Sie zum Teil auch anstelle von Butter verwenden. Es hat zwar nicht ganz den Buttergeschmack, aber es kommt dem nahe, und die gesunden Fette ähneln in vielen Rezepten denen der Butter. (Versuchen Sie einmal, bei einem Rezept die Hälfte der Butter durch Kokosnussöl zu ersetzen.)

Schließlich können Sie dieses Kokosnussöl auch benutzen, um Ihre Hautpflegemittel selbst herzustellen. Schmelzen Sie etwas Bienenwachs in einem Pfännchen mit Kokosnussöl, fügen Sie einige Heilkräuter oder Tinkturen hinzu und Sie haben Ihre eigene Hautsalbe! Kokosnuss ist eine wunderbare Grundlage für alle möglichen persönlichen Pflegeprodukte. Ich habe es als persönliches Gleitmittel verpackt gesehen (kein Witz). Es ist wunderbar für Haut, Haare, Gesicht – kurz: den ganzen Körper von Kopf bis Fuß.

Entscheidend ist, dass man Kokosnussöl von bester Qualität erhält, das nicht erhitzt worden ist.

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LG
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10.11.2011, 12:42
Beitrag #2
Fischöl verringert Brustkrebsrisiko um ein Drittel
S. L. Baker

Betrachtet man die Statistiken im Zusammenhang mit Brustkrebs, überrascht es nicht, dass allein die Erwähnung dieser Krankheit bei vielen Frauen Angst auslöst. Immerhin berichtet das amerikanische Nationale Krebsinstitut (NCI), aller Voraussicht nach werde in diesem Jahr bei 210.000 Amerikanern, fast ausschließlich Frauen, Brustkrebs diagnostiziert werden, und etwa 40.000 Menschen würden an dieser Krankheit sterben. Aber auf der anderen Seite häufen sich auch gute Nachrichten über neue und besondere Wege, zu verhindern, dass Brustkrebs überhaupt entsteht und sich entwickeln kann, auch wenn darüber in den etablierten Medien kaum oder wenig ausführlich berichtet wird.

So bekräftigen immer mehr Untersuchungsergebnisse, dass zu den Kreuzblütlern gehörende Pflanzen wie Brokkoli Brustkrebs bekämpfen können, und sechs Studien zeigten, der tägliche Verzehr eines Apfels kann das Brustkrebsrisiko ebenfalls verringern. Nun deutet sich an, dass eine weitere natürliche Substanz dazu beiträgt, Brustkrebs zu verhindern – Wissenschaftler entdeckten, Fischöl kann das Brustkrebsrisiko von Frauen um etwa ein Drittel verringern.

Diese neue Untersuchung, die erstmals in der Zeitschrift Krebs-Epidemiologie, Biomarker und Vorbeugung der Amerikanischen Vereinigung für Krebsforschung (AACR) veröffentlicht wurde, stammt von einer Forschergruppe des Fred-Hutchinson-Krebsforschungszentrum in Seattle im amerikanischen Bundesstaat Washington. Die Wissenschaftler untersuchten 35.016 Frauen im Alter zwischen 50 und 76 Jahren, die bereits die Wechseljahre hinter sich hatten. Alle diese Frauen, von denen keine bisher an Brustkrebs erkrankt war, hatten an der Gruppenstudie Vitamine und Lebensstil (abgekürzt VITAL) teilgenommen. Die Teilnehmerinnen waren aufgefordert worden, einen 34-seitigen Fragebogen über ihre Anwendung anderer Nahrungsergänzungsstoffe als Vitamine und/oder Mineralien auszufüllen.

Im Rahmen einer Verlaufsuntersuchung stellte sich nach sechs Jahren heraus, dass bei 880 dieser Frauen Brustkrebs diagnostiziert worden war. Diejenigen Frauen allerdings, die regelmäßig Fischöl-Nahrungsergänzungsstoffe mit einem hohen Anteil an den Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) zu sich genommen hatten, wiesen ein um 32 Prozent verringertes Risiko auf, an invasivem duktalen Brustkrebs (IDC), der häufigsten Form des Brustkrebses, zu erkranken. Bei anderen pflanzlichen Nahrungsergänzungsstoffen wie Trauben-Silberkerze (Actaea racemosa, auch »traubenförmige Schwarzwurz« genannt) oder Dong Quai (Radix Angelica sinensis), die von Frauen oft benutzt werden, um die Beschwerden der Wechseljahre zu lindern, ließen sich weder positive noch negative Einflüsse auf das Brustkrebsrisiko nachweisen.

Fischöl weist zahlreiche für die Gesundheitsvorsorge bemerkenswerte Eigenschaften auf. Eine Untersuchung, die im European Heart Journal erschien, kommt zu dem Schluss, der Verzehr von fetthaltigem Fisch und die im Fischöl enthaltenen Omega-3 Fettsäuren schütze Männer vor Herzversagen. Darüber hinaus ließ sich zeigen, dass Fischöl auch dazu beitragen kann, psychischen Erkrankungen vorzubeugen.

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LG
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Sauerkraut, original probiotisches Superfood
Kerri Knox

Seit der Einführung von Kühlung und Luftverkehr brauchen sich die meisten Menschen keine Gedanken mehr darüber zu machen, woher sie das ganze Jahr über frische Lebensmittel bekommen und wie sie diese lagern können. Doch bevor es allgemein möglich war, Gemüse kühl zu lagern und über weite Strecken zu transportieren, verdarb es schnell. Also waren kreative Lösungen gefragt, wie Gemüse länger als ein paar Tage nach der Reife frisch gehalten werden konnte. Sauerkraut stellt eine solche Lösung dar, durch die das Gemüse nicht nur monatelang frisch bleibt, sondern durch seine probiotischen Eigenschaften und einen Nährstoffreichtum, über den die Pflanze im Rohzustand gar nicht verfügt, besonders gesund ist.

Sauerkraut und sein etwas schärfer gewürzter asiatischer Cousin Kimchi sind uralte Superfoods, die wegen ihres einmaligen Geschmacks und der »guten Bakterien« gerade ein Comeback erleben. Frischer Kohl ist bereits mit den für die Milchsäuregärung nötigen Bakterien besiedelt. Man kann sich gut vorstellen, dass unsere Vorfahren diese gesunde Beilage entdeckten, als sie einen Teller mit Kohl wiederfanden, der wochenlang unbeachtet in einer Ecke gestanden hatte. Es mag sich zwar nicht besonders appetitlich anhören, Kohl wochenlang stehenzulassen, doch dieser Gärungsprozess vollzieht sich mithilfe von Milchsäurebakterien, die den Zucker umwandeln, ähnlich wie bei der Entstehung von Joghurt. Wie Joghurt, so macht der Gärungsprozess auch den Kohl gesünder und leichter verdaulich, als die Pflanze in ihrer ursprünglichen Form gewesen war.
Durch die Gärung entsteht nicht nur auf natürliche Weise ein probiotisches Ergänzungsmittel, sie hat auch weiteren gesundheitlichen Nutzen. In roher Form enthält Kohl nämlich Substanzen, die als Goitrogene bezeichnet werden, welche die Produktion von Schilddrüsenhormonen blockieren können. Diese Goitrogene werden durch den Gärungsprozess reduziert oder sogar vollständig abgebaut. Ein weiterer »Bonus« beim Verzehr von Sauerkraut liegt in dem gegenüber dem Kohl erhöhten Gehalt an B-Vitaminen, besonders Vitamin B12. Dadurch wird Sauerkraut zum perfekten Nahrungsmittel für Veganer.
In der Vergangenheit haben kluge Seeleute und Entdecker Sauerkraut als Proviant auf ihren Schiffen mitgeführt, weil sie wussten, dass sie sich damit viele Monate lang auf See mit Gemüse versorgen konnten. Bordbücher von Schiffen aus der ganzen Welt belegen, dass sich der Skorbut, eine damals häufig auftretende schmerzhafte und zum Tode führende Vitamin-C-Mangelerkrankung, verhindern ließ, wenn man bei langen Reisen regelmäßig das gut verschlossene Fass mit dem Vitamin-C-reichen Sauerkraut aufmachte. Das Sauerkraut war nicht nur eine wohlschmeckende Zutat zu der eintönigen Kost der Seeleute, sondern seine guten Bakterien schützten sie wahrscheinlich auch vor den Verdauungsschwierigkeiten, unter denen die Männer häufig litten, die monatelang, oft sogar jahrelang die unhygienischen und äußerst bedrängten Bedingungen unter Deck aushalten mussten.

Der Geschmack von Sauerkraut mag für die Menschen von heute, die zumeist frische oder gekochte Lebensmittel verzehren, gewöhnungsbedürftig sein, doch sein würziges Aroma war eine Wohltat für die Menschen, die in nördlichen Ländern die langen kalten Winter ausharren mussten, nachdem alle anderen Gemüse längst aufgegessen waren. Auf jeden Fall ist es eine leckere Beilage zu Gerichten aus aller Welt. Aber nicht jedes Sauerkraut ist gleich, denn inzwischen gibt es moderne Verfahren zur Herstellung von Sauerkraut in Dosen oder Gläsern, wobei das Kraut erhitzt und pasteurisiert wird. Dadurch werden die empfindlichen Bakterien zerstört, deretwegen Sauerkraut doch überhaupt gegessen wird. Zum Glück bieten jetzt handwerkliche Hersteller dieses alte Superfood in Form kleinerer Mengen nicht pasteurisierten Sauerkrauts mit besonderen Geschmackszutaten wie Seegemüse, entgiftenden Kräutern und sogar Apfel oder Fenchel an. Achten Sie jedoch auf die Kennzeichnung »roh« oder »unbehandelt«, damit sie sicher sein können, dass Sie ein »lebendes« Lebensmittel mit gesunden Bakterien erhalten. Noch besser ist selbstgemachtes Sauerkraut, es ist eine einfache und kostengünstige Methode zur Herstellung eines wirksamen natürlichen probiotischen »Ergänzungsmittels«, das die Einnahme von Pillen, Pulvern und Tropfen überflüssig macht.

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LG
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Verzehr von Fisch verhindert Augenerkrankung im Alter
Ethan A. Huff

In einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift »Ophthamology« erschien, wurde festgestellt, dass Menschen, die mindestens einmal pro Woche fetthaltigen Fisch verzehren, ein geringeres Risiko tragen, an der altersbedingten Makulardegeneration (AMD) zu erkranken. Diese Augenerkrankung, von der vor allem ältere Menschen betroffen sind, führt im fortgeschrittenen Stadium zur Beeinträchtigung der Sehfähigkeit sogar bis zur Erblindung. Die genannte Untersuchung erweitert die wachsende Liste der gesundheitsfördernden Folgen des Verzehrs von Fisch, der einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält.

Mehr als 2.500 ältere Menschen unterzogen sich im Rahmen der Studie einer Augenuntersuchung und füllten Fragebögen aus. Die Forscher untersuchten vor allem den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fisch und dem Gesundheitszustand der Augen. 15 Prozent der Teilnehmer waren bereits an AMD im Früh- bzw. mittleren Stadium erkrankt. Weniger als drei Prozent litten an einem fortgeschrittenen Stadium. Es zeigte sich aber, dass die Teilnehmer, die nach eigenen Angaben einmal oder mehrmals in der Woche gesunden Fisch verzehrten, ein um 60 Prozent verringertes Risiko aufwiesen, eine fortgeschrittene AMD zu entwickeln als diejenigen, die weniger oder keinen Fisch zu sich nahmen.

Die Omega-3-Fettsäuren, die in ölreichen Fischsorten wie Lachs, Makrelen und Weißem Thun enthalten sind, gelten allgemein als die Wirkstoffe in der Nahrung, die zur Vermeidung einer Makulardegeneration beitragen. Diese Wirkstoffmischungen können bei regelmäßigem Verzehr degenerativen Augenerkrankungen vorbeugen. »Fischöl enthält die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), die sich in der Netzhaut anreichert, und die Einnahme von Fischölen kann nachgewiesenermaßen das Risiko einer Makulardegeneration verringern«, erläutert Dr. Victor Sierpina in seinem bei Marshall Editions erschienen Buch 1.000 Cures for 200 Ailments: Integrated Alternative and Conventional Treatments for the Most Common Illnesses.

In dem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters über die oben genannte Untersuchung heißt es weiter, hohe Dosen der antioxidantisch wirkenden Vitamine C und E, Beta-Carotin und Zink stellten wirksame Behandlungsmöglichkeiten bei Makulardegeneration dar. Viele Ärzte verschrieben ihren Patienten, die unter dieser Erkrankung leiden, diese Wirkstoffkombinationen.

Nach Angaben von Dr. Steve Blake, Verfasser des Buches Vitamins and Minerals Demystified, enthält die Netzhaut des Auges erhebliche Mengen an Zink. Mit zunehmendem Alter allerdings nimmt die Konzentration von Zink ab. Zusätzliche Gaben von Zink und anderen Antioxidanten bieten sich daher als wirksame Behandlungsmethode einer altersbedingten Makulardegeneration an.

Forscher untersuchen derzeit auch die Wirksamkeit einer AMD-Behandlung mit den antioxidantischen Substanzen Lutein und Zeaxanthin, die beide ebenfalls in der Netzhaut, vor allem im sogenannten Gelben Fleck, vorkommen.

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Selbst geringe Mengen Vitamin D können das Brustkrebsrisiko um 24 Prozent senken
Ethan A. Huff

Aus einer vor Kurzem veröffentlichten Untersuchung über Vitamin D geht hervor, dass selbst geringe Zugaben des Vitamins das Brustkrebsrisiko erheblich senken können. Nach Angaben der Studie, die in der renommierten Fachzeitschrift American Journal of Clinical Nutrition erschien, können Frauen mit einer Dosis von mindestens 400 IE (entspricht etwa zehn µg) Vitamin D täglich ihr Brustkrebsrisiko um 24 Prozent verringern.

An der Untersuchung hatten 6.500 Frauen teilgenommen. Aus Sicht der Forscher bekräftigen die Untersuchungsergebnisse den Schluss, dass Vitamin D in der Lage ist, das Wachstum und auch die Ausbreitung bösartiger Krebszellen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Wie eine der beteiligten Wissenschaftlerinnen, Laura Anderson, erklärte, verfügten Brustkrebszellen über eigene Rezeptoren für Vitamin D, was auch den positiven Einfluss von Vitamin D auf die körpereigene Abwehr gegen Krebs erkläre.

Andere Studien haben ebenfalls eine direkte Verbindung zwischen der Einnahme von Vitamin D und sinkendem Krebsrisiko aufgezeigt und unterstreichen damit die massiven gesundheitsfördernden und krankheitsverhindernden Eigenschaften dieses Vitamins.

Die Forscher wiesen auch darauf hin, dass Vitamin D besonders gut verstoffwechselt wird, wenn es in Kombination mit Kalzium eingenommen wird. Das Gleiche gilt auch umgekehrt. Hintereinander eingenommen erleichtern beide Substanzen gegenseitig die Aufnahme durch den Körper, sodass es wichtig ist, von beidem ausreichende Mengen zuzuführen.

Die Studie betont es nicht ausdrücklich, aber Vitamin D wird relativ einfach bei direkter Sonneneinstrahlung in der Haut aufgebaut. Die menschliche Haut ist nämlich in der Lage, mithilfe des ultravioletten Sonnenlichts Vitamin D zu synthetisieren. Hält man sich zwischen 15 und 30 Minuten in der wärmeren Jahreszeit in der Sonne auf, kann der Organismus selbst so viel Vitamin D aufbauen, dass man seine Gesundheit optimal erhält und auf zusätzliche Nahrungsergänzungsstoffe verzichten kann.

In den Wintermonaten ist die Menge an Sonnenlicht allerdings begrenzt. Dann ist es sinnvoll, als Alternative Vitamin D zusätzlich einzunehmen. Dies wird zu den gleichen Ergebnissen wie bei natürlichem Sonnenlicht führen; letzteres ist aber vorzuziehen, sofern es verfügbar ist.

Die offiziell empfohlene tägliche Vitamin-D-Dosis liegt bei 400 IE (entspricht etwa zehn µg) für Erwachsene. Viele Experten halten diese Menge für deutlich zu gering. Um einen klaren therapeutischen Effekt zu erzielen, sind Dosierungen von bis zu 10.000 IE (oder entsprechend 250 µg) angemessener. Da der menschliche Organismus mithilfe des Sonnenlichts bis zu 20.000 IE (500 µg) täglich aufbauen kann, ist davon auszugehen, dass bei fehlender Sonneneinstrahlung eine entsprechende Menge Vitamin D ohne Probleme zusätzlich eingenommen werden kann.

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Altchinesisches Heilmittel (Huang Qin Tang) lindert Nebenwirkungen von Chemotherapie
Andreas von Rétyi

Ein bereits viele Jahrhunderte altes chinesisches Heilmittel hat sich laut neuen Forschungsergebnissen als wirkungsvoll gegen Nebenwirkungen moderner Chemotherapie erwiesen. Die Pflanzenmixtur wurde nun von Medizinern der Yale-Universität wiederentdeckt und soll bald vermarktet werden.

Wie das Fachblatt Science Translational Medicine in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, haben Wissenschaftler an der medizinischen Fakultät von Yale nun auf Grundlage alter Überlieferungen ein pflanzliches Präparat mit der Code-Bezeichnung PHY906 entwickelt, um es unterstützend bei stark belastenden, schulmedizinischen Krebsbehandlungen einzusetzen. Der Studie zufolge reduzierten die zunächst verwendeten Chemotherapeutika zwar die Ausdehnung von Tumoren, schädigten aber den Verdauungstrakt in erheblichem Maße.

Die von Dr. Yung-Chi Cheng geleitete Forschungsgruppe besann sich daraufhin eines alten chinesischen Heilmittels namens Huang Qin Tang, das traditionell zur Behandlung von Übelkeit, Durchfall und Erbrechen verwendet wurde. Die exotische Mischung beinhaltet unter anderem Pfingstrosen, Lakritze und die »Frucht des Bockshorn-Baumes«. Selbst unter den erschwerten Bedingungen eines durch Krebs geschwächten Organismus wirkt diese Arznei positiv, und zwar relativ schnell.

Bereits nach wenigen Tagen ließen sich in den Versuchen erste Heilprozesse feststellen. Es ist nicht das erst Mal, dass moderne Experimente mit jener chinesischen Medizin angestellt wurden. Erst kürzlich bestätigten Wissenschaftler deren Heilwirkung bei Schädigungen durch Chemotherapie bei Darmkrebspatienten. Die neue Studie geht allerdings weiter. Die altchinesische Pflanzenrezeptur wirkt demnach nicht nur lindernd, sie vermehrt auch die gesunden Darmzellen und beugt Entzündungen vor. Entscheidend dabei sei die aktive Wechselwirkung von PHY906 mit einem bakteriellen Körperenzym.

Die Ergebnisse liefern neue Hinweise darauf, dass die traditionelle chinesische Medizin ganz offenbar auch für Präparate zur Krebsbehandlung sehr wertvolle Modelle bereitstellt. Der Leiter der Studie beabsichtigt nun, die Forschungen weiter zu vertiefen, um die Geheimnisse der pflanzlichen Medizin besser verstehen zu lernen.

Natürlich gibt es da auch die wirtschaftliche Seite des Ganzen. Nicht umsonst warnen wohl die Yale-Forscher davor, dass viele pflanzliche Produkte im Umlauf seien, von denen lediglich behauptet werde, es handele sich um Huang Qin Tang. Doch könnten sie unwirksame oder sogar schädliche Ersatzstoffe enthalten und sollten nach Auskunft der US-Mediziner vermieden werden. Schließlich ist Dr. Yung-Chi Cheng auch der wissenschaftliche Gründer eines Unternehmens, der PhytoCeutica, Inc., das sich der Umwandlung traditioneller chinesischer Medizin in moderne Präparate verschrieben hat. Die beiden Autoren der Studie besitzen konsequenterweise Anteile an dieser Firma, außerdem ist die Yale-Universität bereits Inhaber eines Patents zur pflanzlichen Zusammensetzung von PHY906 und deren Anwendung in der Chemotherapie.

Dies alles spricht grundsätzlich nicht gegen Sinn und Nutzen des Wirkstoffs, demonstriert aber einmal mehr die üblichen Mechanismen und erinnert an den allgemeinen Wettbewerb, der in der Pharmaindustrie und im Krebsgeschäft auch nicht zu unterschätzen ist. Darunter leiden vor allem die alternativmedizinischen Präparate, die meist pauschal als »Placebomedizin« oder gar Scharlatanerie abgekanzelt werden. Dabei muss auch die Chemo zwangsläufig auf natürliche Komponenten und dabei auch pflanzliche Wirkstoffe zurückgreifen, wie beispielsweise beim Vincristin, das aus der rosafarbenen Vinca rosea gewonnen wird und in Verbindung mit anderen stark schädigenden Zytostatika bei fortgeschrittenem Ewing-Sarkom verabreicht wird.

Alternative pflanzliche Wirkstoffe wie verschiedene Mistelarzneien werden allerdings bis heute trotz zahlreicher gegenteilig positiver Studienergebnisse als unwirksam und bestenfalls lindernd eingestuft, allein schon wegen der normalerweise niedrigen Dosierung, obwohl selbst Patienten mit äußerst schlechter Prognose und nach Aufgabe durch die Schulmedizin damit noch wesentliche Erfolge verbuchen konnten.

Immer wieder stellt sich aber angesichts der geradezu jämmerlichen Erfolgsquoten der Chemotherapie die Frage, wie in aller Welt genau diese »Therapie« so selbstsicher propagiert werden kann, während effektivere Behandlungen verfemt werden. Aber Propaganda und ein Bombengeschäft machen’s eben möglich.

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Vitamin C bremst Wachstum von Krebszellen
S. L. Baker

Vor einem halben Jahrhundert begann der Chemie-Nobelpreisträger Linus Pauling mit seinen bahnbrechenden Forschungen über die Auswirkungen von Vitamin C auf die Gesundheit. Fast 25 Jahre nach Paulings Tod bestätigt eine neue Untersuchung seine Behauptung, Vitamin C weise bemerkenswerte Heilungs- und Schutzkräfte auf. Denn Wissenschaftler haben jetzt tatsächlich entdeckt, wie Vitamin C das Wachstum von Krebszellen bremsen könnte.

Margreet Vissers, außerordentliche Professorin in der Forschungsgruppe Freie Radikale an der renommierten neuseeländischen Universität Otago, leitete die Untersuchung, die kürzlich in der Fachzeitschrift Cancer Research veröffentlicht wurde. »Unsere Ergebnisse bieten sowohl auf der Ebene der Vorbeugung als auch auf der der Behandlung eine vielversprechende und einfache Methode in unserem Kampf gegen Krebs«, teilte Dr. Vissers in einer Presseerklärung mit.

Sie wies darauf hin, dass in der Wissenschaft seit Jahren über die Bedeutung von Vitamin C in der Krebsbehandlung diskutiert worden sei. Oft seien dabei Einzelfälle zur Sprache gekommen, in denen Vitamin C sowohl bei der Vorbeugung als auch der Behandlung geholfen habe. Bereits in früheren Studien hatte Dr. Vissers die Bedeutung des Vitamins C für die Gesunderhaltung der Zellen nachgewiesen. Und diese Ergebnisse legten den Schluss nahe, Vitamin C sei in der Lage, Krankheiten wie Krebs, bei denen die Zellen »verrückt spielen«, einzudämmen. Bei Bösartigkeit etwa entwickelt die Zelle ein ungebremstes Wachstum.

Dr. Vissers und ihr neuseeländisches Forscherteam untersuchten daher, ob der Vitamin-C-Spiegel bei Patienten mit Endometriumkarzinom (Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut) niedriger als normal ausfiele. Zugleich wollten sie herausfinden, ob diese niedrigeren Vitamin-C-Spiegel in Wechselbeziehung zur Aggressivität der Malignität (also der Bösartigkeit) und zum Widerstand eines Tumors gegen eine medizinische Behandlung stehen.

Die Ergebnisse? Tumore konnten im Vergleich mit gesundem Gewebe weniger Vitamin C anreichern, und unter Vitamin-C-Mangel wuchsen Tumore leichter und waren widerstandsfähiger. Tumore mit einem niedrigen Vitamin-C-Spiegel enthielten eine höhere Menge des Proteins HIF-1, das die Ausbreitung und das Wachstum von Krebs gerade unter Stressbedingungen unterstützt.

Diese Ergebnisse sind insofern von Bedeutung, weil sie zum ersten Mal eine Beziehung zwischen HIF-1 und dem Vitamin-C-Spiegel in Krebstumoren nachweisen. Eine Behandlung von Krebspatienten mit hohen Dosen Vitamin C könnte so den Anteil an HIF-1 verringern und damit auch die Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors verringern und die Empfindlichkeit von Tumoren gegenüber einer Behandlung erhöhen. Vitamin C könnte möglicherweise sogar die Bildung solider (d.h. fester und zunächst örtlich begrenzter) Tumore von vornherein verhindern, heißt es in Dr. Vissers Presseerklärung weiter.

Weitere Informationen unter http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20570889 und http://www.naturalnews.com/024357_vitami...ease.html.

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Vitamin D verhindert Grippeinfektionen wirksamer als Impfstoffe
David Gutierrez

Die zusätzliche Einnahme von Vitamin D reduziert wirksamer das Risiko von Grippeinfektionen als Impfstoffe oder antivirale Medikamente, heißt es in einer Studie von Wissenschaftlern der medizinischen Fakultät der Jikei-Universität in Tokio, die im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde.

Die Forscher führten im Winter 2008/2009 eine randomisierte Doppelblindstudie an 354 Kindern im Alter zwischen sechs und fünfzehn Jahren durch. Die Hälfte der Kinder erhielt täglich eine Dosis von 1200 IE (30 µg) Vitamin D, der anderen Hälfte wurden Placebos verabreicht.

Nach einem Monat war die Infektionsrate in beiden Gruppen noch gleich hoch. Aber im zweiten Monat sank das Infektionsrisiko bei den Kindern, die Vitamin D erhielten, um die Hälfte im Vergleich zur Kontrollgruppe. Diese Verringerung der Infektionsrate ging mit einem Anstieg des Vitamin-D-Anteils im Blut einher.

Im Gegensatz dazu verringern antivirale Medikamente wie Oseltamivir und Zanamivir die Infektionsrate nur um acht Prozent. Selbst bei Impfstoffen liegt die Erfolgsrate deutlich niedriger als die 50 Prozent, die mit Vitamin D erreicht wurden.

Wenn bei der Analyse Kinder herausgenommen wurden, die ihre Vitamin-D-Zusatzgabe zu Hause erhalten hatten, verringerte die zusätzliche Gabe das Infektionsrisiko sogar um 67 Prozent.

Da Vitamin D ein lebenswichtiger Nährstoff ist, treten bei angemessener Dosierung auch keine Nebenwirkungen auf. Im Gegensatz dazu rufen Medikamente und Impfstoffe bei vielen Menschen oft negative Nebenwirkungen hervor.

Darüber hinaus kräftigen höhere Vitamin-D-Anteile Knochen und Zähne, führen zu einem gut ausbalancierten Immunsystem und senken allgemein das Risiko von Infektionen, Herzerkrankungen, Krebs und Autoimmunstörungen.

Der Körper baut Vitamin D natürlicherweise unter Einfluss von Sonnenlicht auf, aber da viele Menschen immer weniger Zeit draußen verbringen und aufgrund der Angst vor Hautkrebs immer mehr Sonnencreme eingesetzt wird, kommt es weitverbreitet zu Vitamin-D-Mangel. Im Winter, wenn die Sonne schwächer und kürzer scheint, sinkt der Vitamin-D-Anteil im Blut in der Regel auf seinen niedrigsten Wert. Genau in dieser Zeit steigt die Zahl der Grippeinfektionen sprunghaft an.

Quellen: http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk...061778.ece
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Vitamin D schützt tatsächlich vor Krebs und Autoimmunkrankheiten
Ethan A. Huff

Eine neue Untersuchung der Universität Oxford benennt Vitamin-D-Mangel als Verursacher schwerwiegender Erkrankungen wie Krebs oder Autoimmunkrankheiten. Der Studie zufolge, die kürzlich in der Fachzeitschrift Genome Research veröffentlich wurde, benötigen Genrezeptoren überall im Körper ausreichende Mengen an Vitamin D, um die genannten oder andere ernste Erkrankungen nicht ausbrechen zu lassen.

Multiple Sklerose, Diabetes, rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Leukämie – diese und noch viele weitere Krankheiten werden oft durch Vitamin-D-Mangel hervorgerufen. Unsere Gene verfügen über Rezeptoren, die Vitamin D benötigen, damit die Genexpression (d. h. im weiteren Sinne die Umsetzung der genetischen Information und im engeren Sinne die Biosynthese der RNS) normal funktionieren kann. Fehlt dieses wichtige Vitamin, kann es zu ernsten Erkrankungen kommen.

Die Forschergruppe der renommierten englischen Universität stellte im Einzelnen die Bedeutung von Vitamin D in den Bereichen des Erbgutes fest, die im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen und Krebs stehen, und hob hervor, Vitamin D sei unerlässlich, um die Entstehung dieser Erkrankungen zu verhindern. »Überlegungen, Vitamin D zusätzlich als vorbeugende Maßnahme gegen diese Erkrankungen zu geben, sind völlig berechtigt«, erklärte Sreeram Ramagopalan, einer der Verfasser der Studie.

Die derzeit vorgesehenen Einnahmeempfehlungen für Vitamin D sind viel zu niedrig, und in vielen Ländern wird darüber nachgedacht, die Richtlinien zu aktualisieren. Das medizinische Institut der amerikanischen National Academy of Sciences (NAS) schlägt bspw. eine Menge zwischen 200 IE (5µg) und 600 IE (15µg) Vitamin D als Tagesdosis vor, eine viel zu gering angesetzte Menge, die praktisch keine therapeutische Wirkung entfalten kann.

Bei sommerlicher Sonneneinstrahlung kann der menschliche Organismus in der Haut innerhalb von nur 15 Minuten 20 000 IE (500 µg) Vitamin D aufbauen. Daher ist vor allem während der kälteren und sonnenärmeren Zeit eine zusätzliche Versorgung mit mindestens 5000 IE (125 µg) bis 10 000 IE (250 µg) zusätzlich wünschenswert. Ein gesunder Vitamin-D-Spiegel im Blut liegt etwa zwischen 50 und 80 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml). Viele Experten der Naturheilkunde empfehlen daher einen »25 OH Vitamin D«-Bluttest, um den genauen Vitamin-D-Anteil zu ermitteln.



Quellen:

http://health.usnews.com/health-news/die...sease.html

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Zink hilft Lungenentzündung bei älteren Menschen zu vermeiden
Ethan A. Huff

Im American Journal of Clinical Nutrition erschien vor kurzem ein Bericht, demzufolge Zink eine sehr wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit zukommt. In einer Untersuchung von mehr als 600 älteren Menschen aus 33 unterschiedlichen Seniorenheimen aus der Region in und um Boston fanden die Wissenschaftler heraus, dass ältere Menschen mit einem gesunden Zinkanteil im Blut mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent weniger Lungenentzündungen bekommen als diejenigen mit einem Zinkwert unterhalb des Normalwertes.

Diese Studie war die Folgestudie einer vorangegangenen Untersuchung, die gezeigt hatte, dass bei Personen, die täglich über den Zeitraum eines Jahres 200 IE Vitamin E erhalten hatten, die Wahrscheinlichkeit, an Atemwegsinfektionen, einschließlich normaler Erkältungen, zu erkranken, um 20 Prozent gesunken war. Im weiteren Verlauf hatte man dann festgestellt, dass die Mehrzahl der Testteilnehmer auch niedrige Zinkwerte in ihrem Blut aufwiesen.

Die untersuchten Personen der ersten Untersuchungsreihe erhielten zusätzlich nur die Hälfte der eigentlich erforderlichen Tagesdosis an Zink und anderen wichtigen Vitaminen, aber diejenigen, deren Blutwerte einen normalen Zinkspiegel aufwiesen, erkrankten im allgemeinen weniger an Infektionen und benötigten entsprechend weniger Antibiotika. Die Patienten mit Zinkmangel zeigten sich dagegen anfälliger für länger anhaltende Erkrankungen.

Zink ist ein für den Organismus notwendiges Mineral, das zur Erhaltung der Gesundheit auch in vielen anderen Bereichen beiträgt. So sind etwa die Augen und die Prostata auf Zink angewiesen, um angemessen zu funktionieren. »(Zink) ist für die einwandfreie Funktion des Immunsystems wichtig – und das soll ja wohl reibungslos arbeiten! Zugleich trägt Zink dazu bei, den Blutdruck und die Knochenmineralisierung zu regulieren«, erklärt Elaine Magee in ihrem englischsprachigen Buch Nahrungsmittel-Synergie: Hunderte wirksamer und heilsamer Nahrungsmittelkombinationen können Krankheiten bekämpfen und das Wohlergehen fördern.

Weitere Infos unter:

http://www.eurekalert.org/pub_releases/2...081010.php

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Bekanntes asiatisches Gewürz kann Alzheimer heilen: Kurcuma (Gelbwurz oder Gelber Ingwer)
Ethan A. Huff

Die Natur steckt voller unterschiedlichster Kräuter und Gewürze, die vor Krankheiten schützen und sie sogar behandeln und heilen können. Der Ethnobotanist und Medizinexperte bei Fox News Chris Kilham berichtete nun, Kurcuma (Curcuma longa; auch Gelbwurz oder Gelber Ingwer), die auch in extrahierter Form als Curcumin bekannt ist, sei eines dieser außerordentlich wirksamen Gewürze, die offenbar sowohl das Ausbrechen der Alzheimer-Krankheit verhindern als möglicherweise auch heilen können.

»Menschen, bei denen die Alzheimer-Krankheit aufgetreten ist, entwickeln im Gehirn klebrige extrazelluläre Ablagerungen, sogenannte Plaques, die auch unter der Bezeichnung Beta-Amyloide bekannt sind«, erläuterte Kilham Dr. Manny Alvarez vor kurzem in einem Interview mit Fox News. Es ist bisher noch unklar, ob diese Ablagerungen als Folge der Alzheimer-Krankheit auftreten oder ob sie deren Ursache sind. Aber ungeachtet dessen stehen sie in einem direkten Zusammenhang zum neurodegenerativen Prozess.

Verschiedene Untersuchungen zeigen nun, dass Kurcuma diese Ablagerungen sowohl dann, wenn sie sich bilden, als auch in einem sehr fortgeschrittenen Stadium sogar beseitigt. »Kurcuma muss eine Substanz enthalten, die scheinbar die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit hemmt und sogar dazu beiträgt, das Vorkommen der Ablagerungen im Gehirn zu verringern, wenn sie bereits aufgetreten sind«, fuhr Kilham fort, »Aus Tierversuchen wissen wir, dass die Ablagerungen zurückgehen, wenn Tiere bereits Beta-Amyloide im Gehirn entwickelt hatten und ihnen Kurcuma verabreicht wurde.«

Aus Beobachtungsstudien geht zudem hervor, dass in Gruppen von Menschen, die große Mengen Kurcuma verzehren, die Alzheimer-Krankheit praktisch nicht auftritt. »In den Ländern, in denen die Bevölkerung große Mengen [an Kurcuma] verzehrt, kommt die Alzheimer-Krankheit nur in sehr geringem Ausmaß vor», betonte Kilham weiter, »In Indien und Südwestasien ist die Alzheimer-Krankheit sehr selten. In den USA dagegen ist sie sehr, sehr verbreitet.«

Kilham zufolge arbeiten Pharmakonzerne intensiv daran, eine pharmazeutische synthetisierte Version von Kurcuma auf den Markt zu bringen. Er selbst empfiehlt wenn immer möglich den Verzehr natürlichen Kurcumas. Zusätzliche Beigaben sollten dann verwendet werden, wenn die Verwendung des Gewürzes nicht möglich ist. »Es könnte zum Problem werden, dass die Pharmahersteller Kurkuma nicht patentieren können. Sie werden daher weiterhin versuchen, einen anderen Weg zu finden. [Aber] der Verzehr von Kurcuma, auch als Extrakt … scheint vor dieser Krankheit, die zu den schrecklichsten Erkrankungen mit schlimmsten Einschränkungen gehört, zu schützen.«

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Verzehr von Nüssen senkt Cholesterinwerte
David Gutierrez

Der regelmäßige Verzehr von Nüssen kann dazu beitragen, die Cholesterinwerte zu senken, ergab eine Studie der kalifornischen Loma-Linda-Universität, die in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine veröffentlicht wurde. »Wenn der Anteil an Nüssen an einer ansonsten vernünftigen Ernährung erhöht wird, kann das die Blutfettwerte positiv beeinflussen … und potenziell sogar das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße senken«, schrieben die Wissenschaftler.

Die Forscher überprüften die Ergebnisse von 25 vorangegangenen Untersuchungen, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Nussverzehr und Blutfettwerten bei fast 600 Patienten beschäftigt hatten. Sie fanden heraus, dass eine Ernährungsweise mit einem täglichen Verzehr von etwa 37 Gramm Nüssen die Cholesterinwerte um 7,4 Prozent und die Triglyceridwerte ebenfalls deutlich senkt. Hohe Werte beider Substanzen werden mit einem erhöhten Risiko von Herzerkrankungen in Zusammenhang gebracht.

Dieser positive Effekt wurde mit unterschiedlichen Nuss-Sorten erreicht. Der Rückgang der Cholesterin- bzw. Triglyceridwerte entsprach proportional dem Anstieg des Nussverzehrs. Bisher ist nicht klar, warum und wie gerade Nüsse mit ihren in der Regel hohen Anteil gesättigter Fette zu einem Rückgang der Cholesterinwerte beitragen. Die Wissenschaftler vermuten, dass einige in Nüsse enthaltene pflanzliche Sterine die Aufnahme von Cholesterin aus anderen Nahrungsmitteln durch den Körper verhindern.

Verschiedene Gesundheitsexperten warnen aber, dass der Verzehr von Nüssen wegen des hohen Fettgehalts und der damit verbundenen Kalorienmenge trotzdem auf etwa 85 Gramm täglich beschränkt werden solle. Darüber hinaus sollte man auf gesalzene oder gezuckerte Nüsse verzichten und stattdessen unbehandelte Nüsse essen. »Sieht man einmal von den gesalzenen Nüssen, wie sie in Gaststätten angeboten werden, den Nüssen in gezuckerten Cerealien oder dem traditionellen Weihnachtssortiment ab, gehören Nüsse oft nicht zum normalen Bestandteil unserer Ernährung in Großbritannien«, erklärte Ellen Mason von der britischen Herzstiftung.

Die Untersuchung war mit Mitteln des kalifornischen Almond Board (ABC), der kalifornischen Walnuss-Kommission (CWC), des Internationalen Baumnuss-Rates (ITNC) und dem Nationalen Erdnuss-Ausschuss (IPB) finanziert worden. Der Ernährungswissenschaftler und Internist Joan Sabate, der die Untersuchung leitete, gehört dem Wissenschaftlichen Pistazien-Beirat an, von dem er auch Ehrenhonorare erhalten hat.

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Stillen schützt besser vor Infektionen als Impfstoffe
Ethan A. Huff

Griechische Forscher empfehlen Müttern aufgrund neuester Forschungsergebnisse, ihre Säuglinge in den ersten sechs Monate ausschließlich zu stillen. Säuglinge, die im ersten halben Jahr ausschließlich gestillt wurden, so die Studie, erkrankten weniger an Infektionen als diejenigen Säuglinge, die entweder nur eine kürzere Zeit lang gestillt oder denen zusätzlich zur Muttermilch Milchnahrung verabreicht worden war.


Professor Emmanoiul Galanakis und seine Kollegen untersuchten den Gesundheitszustand von 1.000 Säuglingen über den Zeitraum eines Jahre hinweg und verglichen diese Ergebnisse dann vor dem Hintergrund, ob die Säuglinge gestillt worden waren oder nicht. Es stellte sich heraus, dass ausschließlich gestillte Kinder deutlich weniger oft an Infektionen erkrankt waren als die anderen Kinder. »Die Fachleute sollten den Müttern klarmachen, dass ausschließliches Stillen neben allen anderen Vorteilen vor Infektionen schützen hilft und die Häufigkeit und Schwere von Infektionen verringert«, erklärte die Wissenschaftler.

Muttermilch enthält unerlässliche Antikörper, Nährstoffe, Vitamine und immunologische Bestandteile, die die Säuglinge benötigen, um ihr eigenes Immunsystem aufzubauen. Stillen ist so gesehen der optimale und natürliche Weg, die Abwehrkräfte der Kinder zu entwickeln, ohne zu chemisch belasteten Impfstoffen greifen zu müssen, die zu oft mehr schaden als nutzen.

Diese Studie kann auch als Mahnung an die Mütter verstanden werden, die Bedeutung des Stillens nicht nur der Gesundheit der Kinder, sondern auch ihrer eigenen Gesundheit wegen ernstzunehmen. »Wir wissen, dass Stillen die beste Möglichkeit zur Ernährung der Säuglinge darstellt; aber sie wirkt sich auch positiv auf die Mütter und die Gesundheit im allgemeinen aus«, meinte Janet Fyle vom britischen Royal College of Midwives, dem Berufsverband britischer Hebammen, gegenüber BBC. »Deshalb setzen wir uns für eine weiterhin hohe Stillrate ein.«

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Siehe auch der Bericht : Forscher: Stillende Mütter sind andere Mütter – höhere Intelligenz der Kinder (I)

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Altersbedingte Schwerhörigkeit kann mit Folaten gebremst werden
S. L. Baker

Schwerhörigkeit ist in den Vereinigten Staaten die am Weitesten verbreitete Wahrnehmungsstörung. Mehr als 35 Millionen Amerikaner leiden in unterschiedlicher Schwere an Einschränkungen ihrer Hörfähigkeit. Meistens wird das Alter dafür verantwortlich gemacht. Es mehren sich aber Hinweise darauf, dass der wahre Schuldige ein Vitamin-B-Mangel (vor allem Folsäure und Folat) ist.

Bereits 2007 hatten Wissenschaftler der niederländischen Universität Wageningen 728 Personen beiderlei Geschlechts im Alter zwischen 50 und 70 Jahren untersucht. Sie fanden heraus, dass sich altersbedingte Gehörverluste im unteren Frequenzbereich durch die Gabe von Folsäure (synthetisches Vitamin B) deutlich hinauszögern lassen. Und auf dem Jahrestreffen der Amerikanischen Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde – Stiftung Kopf- und Hals-Chirurgie (AAO-HNSF) des vergangenen Jahres in San Diego legte eine Forschergruppe aus Boston Ergebnisse vor, nach denen Männer im Alter von über 60 Jahren mit einer hohen Einnahme von Folaten über Nahrungsmittel und/oder Vitaminbeigaben ihr Risiko, an Schwerhörigkeit zu erkranken, um 20 Prozent verringern konnten.

Nun ergab eine neue Untersuchung der australischen Universität Sidney mit der Bezeichnung »Blue-Mountains-Hörstudie« eine weitere wichtige Verbindung zwischen Folaten und dem Hörvermögen. Es zeigte sich, dass Menschen mit Vitamin-B-Mangel unter einem deutlich höheren Risiko in Bezug auf Schwerhörigkeit leiden. Diese Untersuchung wurde vor Kurzem in der Fachzeitschrift The Journal of Nutrition veröffentlicht.

In der Studie, an der Forscher verschiedener australischer Universitäten beteiligt waren, untersuchte man Personen, die 50 Jahre oder älter waren. Zunächst wurden die Blutwerte von Vitamin B12, Folat und der Aminosäure Homocystein ermittelt und dann mit der Schwerhörigkeit der Probanden verglichen. Das Ergebnis? Personen mit einem niedrigen Folat-Anteil im Blut (unter 11 nanomole/l) litten unter einem um 34 Prozent erhöhten Risiko, an Schwerhörigkeit zu erkranken.

Darüber hinaus stellte man fest, dass erhöhte Homocystein-Werte (mehr als 20 mikromol/l) mit einem um 64 Prozent erhöhten Risiko von Schwerhörigkeit einhergingen. Extrem hohe Homocystein-Werte wurden bereits früher mit einem erhöhten Risiko von Herzerkrankungen und Gedächtnisproblemen in Zusammenhang gebracht. Zu viel Homocystein wird auch für Durchblutungsstörungen des Innenohrs verantwortlich gemacht, was die Verbindung zwischen Homocystein und Schwerhörigkeit erklären könnte. Verschiedene frühere Forschungen waren zu dem Schluss gelangt, dass es einen Zusammenhang zwischen einer guten Versorgung mit Vitamin B und normalen Homocystein-Werte gibt.

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10.11.2011, 01:43
Beitrag #3
Knoblauchöl schützt bei Diabetes wirksam vor Herzschäden
S. L. Baker

Diabetes beeinträchtigt nicht nur die Bauchspeicheldrüse und bringt die Blutzuckerwerte durcheinander, sondern erhöht bei Patienten das allgemeine Risiko weiterer gesundheitlicher Probleme von Sehstörungen bis hin zu Nervenschmerzen. Mehr als 30 Prozent der Diabetiker in den USA leiden nach Statistiken der Framingham-Untersuchung zusätzlich an Herzerkrankungen. Zusätzlich zu Makroangiopathie (Erkrankung größerer Gefäße) und einer beschleunigten Arteriosklerose (Arterienverkalkung) tritt Diabetes oft auch zusammen mit einer sekundären endokrinen (diabetischen) Kardiomyopathie (DCM) auf, die zur Vergrößerung des Herzens führt. Darüber hinaus verdickt das Herz und verliert an Elastizität. Zu weiteren Komplikationen einer Kardiomyopathie gehören Herzversagen, Herzrhythmusstörungen, Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge und den unteren Gliedmaßen sowie der Tod.

Aber jetzt zeigen neue Forschungsergebnisse, die in der Fachzeitschrift Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht wurden, dass eine natürliche Therapie - mit Knoblauchöl – vor diesen potentiell tödlichen Herzproblemen, die zu Entzündungen des Herzmuskels führen und ihn schwächen können, zu schützen vermag.

In der Studie, die von Wissenschaftlern der Chinesischen Medizinischen Hochschule und der Chung-Shan-Medizinischen-Hochschule in Taiwan durchgeführt wurde, verweisen Hintergrundinformationen darauf, dass Diabetiker unter einem etwa doppelt so hohen Risiko leiden, an Herzerkrankungen zu sterben wie andere Personen. Herzerkrankungen sind tatsächlich die Ursache von 80 Prozent der Todesfälle im Zusammenhang mit Diabetes. Dr. Wei-Wen Kuo, der Leiter der Untersuchung, und seine Mitarbeiter sammelten Daten aus vorangegangenen Studien, die gezeigt hatten, Knoblauch könnte Herzerkrankungen im allgemeinen verhindern helfen. Sie stießen auch auf Untersuchungen, nach denen Knoblauch dazu beitragen könnte, die krankhaft erhöhten Blutzuckerwerte zu senken, die bei Diabetes auftreten. Vor diesem Hintergrund entschieden die Wissenschaftler, genau zu erforschen, ob die vielfach heilende Wirkung des Knoblauchs auf das Herz auch vor durch Diabetes hervorgerufene Kardiomyopathie schützen könnte.

In Experimenten mit an Diabetes erkrankten Laborratten fütterten die Forscher die Tiere entweder mit Knoblauchöl oder Maiskeimöl. Bei den Nagern, denen Knoblauchöl verabreicht worden war, verbesserte sich der Zustand des Herz-Kreislaufsystems, wobei die Veränderungen mit einem Schutz vor Herzproblemen einhergingen. Inwieweit war der Knoblauch für diese positiven Veränderungen verantwortlich? Nach Ansicht der Wissenschaftler sind im Knoblauchöl wirksame antioxidantische Substanzen enthalten. Insgesamt isolierten sie mehr als 20 verschiedene Substanzen, die sich gesundheitsfördernd auf das Herz-Kreislauf-System auswirken könnten. »Knoblauchöl besitzt das deutliche Potential, Herzen vor einer durch Diabetes ausgelösten Kardiomyopathie zu schützen«, lautet die Schlussfolgerung des Berichtes.

Weitere aktuelle Nachrichten zu Knoblauch: Einer Studie des Krupanidhi College of Pharmacy im indischen Bangalore zufolge, die im Journal of Natural Medicines veröffentlicht wurde, hat Knoblauch möglicherweise sowohl blutdrucksenkende als auch herzschützende Wirkung.



Weitere Informationen unter:

http://pubs.acs.org/stoken/presspac/pres.../jf101606s

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20821270

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Neue Forschungsergebnisse: Ingwer kann selbst schwere Muskelschmerzen wirksam lindern
S. L. Baker

Vergessen Sie Aspirin und die Pharmakonzerne, wenn es um Ihre Muskelschmerzen geht. Nach einer neuen Untersuchung, über die erst kürzlich in der Zeitschrift der Amerikanischen Schmerz-Gesellschaft Journal of Pain berichtet wurde, kann der tägliche Verzehr von rohem oder wärmebehandeltem Ingwer starke Muskelschmerzen und –beschwerden wirksam lindern; das gilt selbst für starke Schmerzen nach anstrengendem Training.

In der chinesischen Medizin sowie von traditionellen indischen und japanischen Heilpraktikern wird Ingwer bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt: Dazu gehören Erbrechen und Übelkeit, chronischer Husten, Schwangerschaftsübelkeit, Magen-Darm-Beschwerden und Migräne. Mit Ingwer werden aber auch rheumatische Arthritis und Osteoarthritis behandelt. Die traditionelle westliche Medizin setzt sich allerdings erst seit kurzem ernsthaft mit den gesundheitsfördernden Eigenschaften des Ingwer auseinander.

Bisher konnten verschiedene Studien zeigen, dass Ingwer entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften besitzt, die denen nichtsteroidaler entzündungshemmender Medikamente gleichkommen, ohne aber deren Nebenwirkungen (wie Magenblutungen und Magengeschwüre) zu besitzen. Bei einer Untersuchung verringerte die tägliche Einnahme einer Ingwermenge von 30 bis 500 mg vier bis zu 36 Wochen lang Knieschmerzen bei Patienten, die unter Osteoarthritis litten.

Neue Forschungen an der Universität des US-Bundesstaates Georgia und der Georgia College and State University (GCSU) ergaben weitere Hinweise darauf, dass Ingwer ein wirksames Mittel gegen Muskelschmerz ist. Die Wissenschaftler untersuchten 74 Studenten, die in drei Gruppen unterteilt wurden: Die eine erhielt rohen Ingwer, die zweite wärmebehandelten Ingwer und die dritte Gruppe ein Ingwer-Placebo.

Dann sorgten die Forscher für Muskelschmerzen, indem sie die Freiwilligen 18 exzentrische Muskelübungen (Übungen zur Muskeldehnung) absolvieren ließen. Dann wurden die Probanden an elf aufeinander folgenden Tagen untersucht, um herauszufinden, ob bei denjenigen, die Ingwer verzehrt hatten, die starken Muskelschmerzen zurückgegangen waren. Und das waren sie – in einer dramatischen Weise. Die Ergebnisse belegen, dass sowohl roher wie wärmebehandelter Ingwer die Intensität der Muskelschmerzen um 25 bzw. 23 Prozent verringerte.

Weiter aktuelle Meldungen zu Ingwer: Die Fachzeitschrift Pediatric Blood and Cancer berichtete über eine Untersuchung von Wissenschaftlern des All India Institute of Medical Sciences (AIIMS) in Neu-Delhi, in der dokumentiert wurde, dass Ingwer Übelkeit und Erbrechen bei Kindern, die sich einer Chemotherapie gegen Krebs unterziehen mussten, deutlich verringern konnte. Und in der Zeitschrift Molecular Vision wurde in diesem Monat eine Studie veröffentlicht, nach der Ingwer die Entstehung von Grauem Star im Zusammenhang mit Diabetes verhindern oder zumindest herausschieben kann.

Weitere Informationen unter:

http://ampainsoc.org/press/2010_jop/0915_b.htm

http://www.naturalnews.com/025930_herbal...icine.html

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20842754

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20806076

http://www.naturalnews.com/ginger.html

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Nobelpreisträger entdeckt wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie
Tony Isaacs

Während die Britische Medizinische Vereinigung (BMA) ein Ende der finanziellen Förderung der Homöopathie fordert und Kritiker sie als »ausgemachten Unsinn« verunglimpfen, machte ein Nobelpreisträger eine Entdeckung, die möglicherweise auf die wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie verweist. Im Juli schockierte der französische Nobelpreisträger und Virologe Luc Montagnier seine Nobelpreis-Kollegen und das medizinische Establishment mit der Eröffnung, er habe entdeckt, Wasser verfüge über eine Art »Gedächtnis«, das auch noch nach vielen Verdünnungen vorhanden sei.

Bis zu Montagniers Forschungen waren die meisten etablierten Ärzte und Wissenschaftler überzeugt, es gebe keine wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit vielfacher Verdünnungen, wie sie in der Homöopathie zum Einsatz kommen. Teilweise gehen diese Einschätzungen einfach auf fehlende Einsicht zurück. Zum größeren Teil entsteht diese Ablehnung aus der wachsenden Popularität der Homöopathie, die man als lästigen Konkurrenten zur Schulmedizin loswerden will – beinahe das Gleiche geschah in den USA vor einem Jahrhundert.

Eine der Grundannahmen der Homöopathie besagt, dass die Wirksamkeit einer Substanz durch wiederholte Verdünnung wächst. Montagnier entdeckte nun, dass Lösungen, die die DNS eines Virus oder eines Bakteriums enthalten, »Radiowellen im Niedrigfrequenzbereich ausstrahlen«, die andere Moleküle in ihrer Umgebung beeinflussen und sie in organisierte Strukturen umwandeln. Diese Moleküle strahlen dann ebenfalls Wellen aus. Montagnier entdeckte zudem, dass diese Wellen selbst nach vielen Verdünnungsprozessen im Wasser erhalten bleiben. Für einen Laien besagt das vielleicht nicht viel, aber für einen Wissenschaftler legt es nahe, dass Homöopathie doch eine wissenschaftliche Grundlage hat.

In England wächst der Markt für Homöopathie jährlich um etwa 20 Prozent. Über 30 Millionen Menschen in Europa benutzen homöopathische Medikamente. In England ist Kronprinz Charles Anhänger der Homöopathie, und seit dem 19. Jahrhundert ist der königliche Leibarzt traditionell ein homöopathischer Arzt.

Auch in den USA erlebt die Homöopathie derzeit einen Aufschwung, ist aber bei Weitem dort nicht so populär wie im Rest der Welt. In Indien gelten 130 Millionen Menschen als Anhänger der Homöopathie. In Brasilien gilt Homöopathie als eigenständiges medizinisches Gebiet mit etwa 15.000 approbierten homöopathischen Fachärzten.

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete die Blütezeit der Homöopathie in den USA. Normale Ärzte konnten da kaum mithalten. 1902 praktizierten siebenmal so viele Homöopathen wie Schulmediziner (»Allopathen«, wie sie der Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann nannte). Damals gab es etwa 15.000 homöopathische Ärzte in den Vereinigten Staaten. Während der Cholera-Epidemie 1849 waren die homöopathischen Ärzte in Cincinnati überaus erfolgreich. Sie verloren nur drei Prozent ihrer Patienten, während es bei den Schulmedizinern 16 bis 20 Mal mehr waren.

Viele große und bedeutende Persönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart waren Anhänger der Homöopathie, darunter auch einige amerikanische Präsidenten. Viele herausragende amerikanische Literaten setzten sich für die Homöopathie ein und schrieben über diese Heilmethode, darunter Ralph Waldo Emerson, Henry Wadsworth Longfellow, Louisa May Alcott, Nathaniel Hawthorne und Mark Twain ebenso wie europäische Geistesgrößen wie Johann Wolfgang von Goethe, Sir Arthur Conan Doyle, Lord Alfred Tennyson und George Bernhard Shaw.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts erklärte die American Medical Association (AMA) unverhohlen, der Wettbewerb ruiniere die Einkommensmöglichkeiten der Schulmediziner. Mithilfe finanzieller Unterstützung John D. Rockefellers und der Carnegie-Stiftung war es der AMA möglich, die Homöopathie und andere naturheilkundliche und alternative Heilmethoden immer mehr an den Rand zu drängen und schließlich ganz auszuschalten. Von den 22 homöopathischen Universitäten um 1900 existierten 23 Jahre später nur noch ganze zwei. 1950 gab dann die letzte Schule, in der Homöopathie gelehrt wurde, auf.

Es ist eine bittere Ironie, dass John D. Rockefeller selbst ein überzeugter Anhänger der Homöopathie war. Er bezeichnet sie als »fortschrittlichen und aggressiven Schritt in der Medizin«. Rockefeller wurde 99 Jahre alt und verwendete in seinem letzten Lebensabschnitt ausschließlich homöopathische Heilmethoden.

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Zartbitterschokolade kann Schlaganfallfolgen mildern
David Gutierrez

Forscher der John-Hopkins-Universität im amerikanischen Baltimore sind überzeugt, einen biochemischen Weg gefunden zu haben, durch den eine chemische Substanz, die natürlicherweise in Zartbitterschokolade enthalten ist, dazu beitragen kann, vor den Folgen eines Schlaganfalls zu schützen.

Vorangegangene Forschungen hatten bereits gezeigt, dass ein Flavonoid, das unter der Bezeichnung Epichatechin bekannt ist, offenbar den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall schützen kann. Im Rahmen der genannten Untersuchung lösten die Forscher bei Mäusen Schlaganfälle und behandelten sie dann mit Epicatechin. »Wir verabreichten den Mäusen unterschiedliche Dosierungen von Epicatechin 90 Minuten vor einem Schlaganfall, und wir stellten fest, dass es das Ausmaß der Schädigungen durch den Schlaganfall verringerte. Es schützte wirksam für etwa 3,5 Stunden nach dem Schlaganfall, aber diese Wirkung hielt nicht länger als sechs Stunden an«, erklärte der leitende Wissenschaftler Sylvain Dore.

Darüber hinaus entdeckten die Wissenschaftler, dass Epicatechin zwei chemische Signalwege aktiviert, die, wie man schon weiß, Gehirnzellen vor Schäden schützen, den sogenannten Nrf2 und die Hämoxygenase. Als die Forscher dann Schlaganfälle bei Mäuse auslösten, die genetisch so verändert waren, das die beiden genannten Signalwege fehlten, zeigte das Epicatechin keinerlei schützende Wirkung.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Epicatechin eines Tages die Grundlage eines Medikamentes bilden könnte, das das Gehirn eines Menschen, der von einem Schlaganfall betroffen ist, vor Schädigungen bewahren kann. Die dreistündige schützende Wirkung ist dabei besonders ermutigend, da die Schutzwirkung moderner Medikamente wesentlich kürzer anhält. Aber Dore warnte vor zu viel Optimismus, es könne nach Jahre dauern, bis eine solche Behandlung einsatzreif wäre, vielleicht gelänge es auch nie.

In der Zwischenzeit warnen die Forscher davor, sich jetzt verstärkt auf Schokolade zu stürzen, um sein Herz zu schützen, der hohe Zuckeranteil könnte dann zu anderen gesundheitlichen Problemen führen. »Schokolade ist sehr kalorienreich«, meinte der Flavanol-Experte und Doktorand Martin Lajous von der Universität Harvard, »Ich meine hier eher kleine Mengen Zartbitterschokolade als Schokolade im allgemeinen.« Dore erklärte dazu: »Man sollte sich meiner Meinung nach lieber auf Kakao konzentrieren. Kakao ist nicht mit Schokolade mit ihrem hohen Anteil an gesättigten Fetten und Kalorienreichtum gleichzusetzen. Kakao kann in Kombination mit Früchten und Gemüse durchaus Bestandteil einergesunden Ernährungsweise sein.«

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Keine Schmerzen im Alter! Wer Brokkoli isst, vermeidet Arthritis
S. L. Baker

In den USA allein leiden mehr als 21 Millionen Menschen an der am meisten verbreiteten Form der Arthritis, der Osteoarthritis oder degenerativen Arthritis, bei der es aufgrund mechanischer Überbelastung zu einer Gelenkentzündung kommt. Sie kommt verstärkt im Alter vor, wenn der Knorpel, das dämpfende Stützgewebe zwischen den Gelenkknochen, aufgrund von Verschleißerscheinungen beschädigt ist. Bei einer Verschlimmerung der Osteoarthritis verschwindet der Knorpel zunehmend, sodass die Knochen direkt miteinander in Berührung kommen, was zu Schmerzen und Schwellungen führt.


Die Schulmedizin kann bisher nur die Symptome lindern, aber keine Heilung erreichen. Dabei bedient sie sich unter anderem des Schmerzmittels Paracetamol, das die Leber schädigen kann, oder sogenannter nichtsteroidaler Antirheumatika oder Antiphlogistika (NSAP bzw. NSAID) wie Aspirin, Ibuprofen und Naproxen, bei denen es bei längerer Anwendung allerdings zu Magengeschwüren und Magenblutungen kommen kann. Einige NSIAD erhöhen zudem das Risiko von Herz- und Schlaganfällen.

Entgegen der landläufigen Einstellung, Osteoarthritis gehöre nun einmal zwangsläufig zum Älterwerden, sind Forscher der Londoner Universität von Ostanglien (UEA) überzeugt, sie stünden kurz vor einem Durchbruch, die Entstehung von Arthritis von vornherein verhindern zu können. Wie sieht die mögliche Lösung aus? Sie besteht aus einer natürlichen bioaktiven chemischen Verbindung mit Namen Sulforaphan (auch bekannt als Senföl), die in Kreuzblütlern und dort vor allem in Brokkoli vorkommt.

Die Wissenschaftler der UEA haben bereits entdeckt, dass Sulforaphan die Enzyme blockiert, die für die Schädigung der Gelenke bei Osteoarthritis mitverantwortlich sind. Nun versuchen die Forscher in einem weiteren Schritt herauszufinden, wie Sulforaphan möglicherweise den Verschleiß verlangsamen oder sogar die Entstehung von Arthritis überhaupt verhindern kann. Diese erste Untersuchung könnte den Weg für zusätzliche Tests an Patienten bereiten, an deren Ende dann eine sichere und natürliche Methode zur Verhinderung und Behandlung dieser schmerzhaften Erkrankung stehen könnte.

In einer Presseerklärung der Wissenschaftler hieß es, Brokkoli sei bisher vor allem mit einer Verringerung des Krebsrisikos in Zusammenhang gebracht worden. Ihre Untersuchung habe sich als erste größere Studie mit den Auswirkungen von Brokkoli auf die Gelenkgesundheit beschäftigt. Ihre neue, auf drei Jahre angelegte Untersuchung wird sich auch mit der Wirksamkeit anderer natürlicher chemischer Verbindungen auf Osteoarthritis befassen; so etwa mit Diallyldisulfid, einem Bestandteil des Knoblauchs, der in Laborversuchen die Knorpelzerstörung verlangsamte.

Wie NaturalNews bereits früher berichtete, erweisen sich sekundäre Pflanzenstoffe in Gemüsen aus der Familie der Kreuzblütengewächse als bemerkenswert wirksam bei der Bekämpfung von Krankheiten einerseits und dem Aufbau einer guten Gesundheit andererseits. Wissenschaftler des Comprehensive Cancer Centers des Arthur-G.-James-Krebskrankenhauses der Staatlichen Universität Ohio und des Richard-J.-Solove-Forschungsinstituts entdeckten, dass eine Substanz in Brokkoli und Rosenkohl das Wachstum von Brustkrebstumoren eindämmt. Andere Forschungen kamen zum dem Schluss, dass der Verzehr von Brokkoli vor Asthma schützen kann.

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Teegenuss verlangsamt Abnahme der geistigen Fähigkeiten bei älteren Menschen
David Gutierrez

Ältere Menschen, die regelmäßig Tee trinken, leiden deutlich weniger unter einer Abnahme der geistigen Fähigkeiten als Menschen gleichen Alters, die keinen Tee trinken. Dies ergab eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) und der Universität von Washington, die auf der diesjährigen Internationalen Konferenz zur Alzheimer-Krankheit (Morbus Alzheimer) der weltweit tätigen Alzheimer-Vereinigung vorgestellt wurde.

»In den vergangenen Jahren ergaben sich immer mehr belastbare wissenschaftliche Hinweise darauf, dass regelmäßiger Tee-Konsum eine wichtige Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden spielt«, erklärte Douglas Balentine vom Lipton-Tee-Institut, das die Studie finanzierte. »Diese neue Untersuchung erhärtet die These, dass es für Verbraucher im Sinne einer gesunden Lebensweise eine wichtige Entscheidung sein kann, seine Angewohnheiten zu ändern und regelmäßig Tee zu trinken.«

Im Rahmen der Studie dokumentierten die Wissenschaftler mithilfe von Fragebögen die Konsumgewohnheiten von 4.800 Amerikanern und Amerikanerinnen in Bezug auf Tee und Kaffee über einen Zeitraum von teilweise bis zu 14 Jahren. Zusätzlich wurden die geistigen Fähigkeiten mithilfe der sogenannten Mini-Mental State Examination (MMSE), einem Test mit etwa 30 Fragen zur Erstbeurteilung kognitiver Defizite, abgefragt. Nachdem die Ergebnisse um Faktoren wie Alter, Bildungsstand, medizinische Vorgeschichte und den Status Raucher bzw. Nichtraucher bereinigt worden waren, fanden die Forscher heraus, dass regelmäßiger Tee-Genuss mit einem um 17 bis 37 Prozent geringerem Nachlassen der geistigen Fähigkeiten einherging.

Verglichen mit Testteilnehmern, die niemals Tee tranken, nahmen bei Teetrinkern, die nur fünf- bis zehnmal pro Jahr Tee zu sich genommen hatten, die geistigen Fähigkeiten um 17 Prozent langsamer ab. Bei der Gruppe der Teetrinker, die fünfmal oder noch häufiger pro Woche Tee konsumierten, fiel dieser Wert mit 26 Prozent noch deutlich besser aus. Bei einem Teekonsum von ein- bis dreimal pro Monat verzeichneten die Teilnehmer einen um 32 Prozent geringeren Rückgang ihrer kognitiven Fähigkeiten als bei der Gruppe der Nicht-Teetrinker. Am besten schnitten diejenigen ab, die ein- bis viermal pro Woche Tee tranken. Bei ihnen verlangsamte sich das Nachlassen der geistigen Fähigkeiten um 37 Prozent. Dagegen verlangsamte Kaffeegenuss bei denen, die fünfmal und häufiger pro Woche Kaffee tranken, das Nachlassen der geistigen Fähigkeiten nicht. In dieser Gruppe ließen die geistigen Fähigkeiten um 20 Prozent nach.

Ein Viertel der Testteilnehmer trank täglich Tee, während 47 Prozent jeden Tag Kaffee konsumierten. »Die Ergebnisse der Untersuchung deuten auf eine neuronale Schutzwirkung vor einem Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten durch Tee-Konsum hin«, erläuterte die Wissenschaftlerin Lenore Arab. »Dieser neuronale Schutzmechanismus von Tee steht vermutlich in keinem Zusammenhang mit dem Koffein, da Kaffee mit seinem zwei- bis dreimal so hohen Koffeingehalt nicht die gleiche Wirkung zeigt.«

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Olivenöl kann Wachstum von Brustkrebs stoppen
David Gutierrez

Olivenöl kann dazu beitragen, Brustkrebs zu verhindern und möglicherweise sogar zu heilen, heißt es in einer Studie der spanischen Autonomen Universität Barcelona, die in der Fachzeitschrift Carcinogenesis veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Olivenöl offensichtlich Ratten-DNS vor Schäden, die Krebs auslösen können, schützte. Darüber hinaus schaltete es offenbar Schlüsselproteine ab, die für das dauerhafte Überleben von Brustkrebszellen entscheidend sind. Da diese positiven Wirkungen nur bei Ratten auftraten, die über einen langen Zeitraum hin Olivenöl zu sich genommen hatten, empfiehlt der Wissenschaftler Eduard Escrich, man solle jeden Tag etwa 50 Milliliter (das heißt ungefähr zehn Teelöffel) hochqualitativen Olivenöls zu sich nehmen.

Bereits frühere Untersuchungen hatten Olivenöl zugeschrieben, es könne das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, verringern. Olivenöl ist zentraler Bestandteil der mediterranen Küche, der man nachsagt, nicht nur das Krebsrisiko, sondern auch das Risiko von Herzproblemen und degenerativen Erkrankungen wie der Alzheimer- oder Parkinson-Erkrankung zu senken.

Aus einer anderen Studie des Institut Municial d‘Investigacion in Barcelona, die in der Fachzeitschrift FASEB veröffentlicht wurde, geht hervor, dass Olivenöl die Aktivität von Genen blockiert, die man mit einer Verschlechterung des Gefäßzustandes bei Herzerkrankungen in Verbindung bringt. »Wenn man weiß, welche Gene durch eine gesunde Ernährungsweise positiv beeinflusst werden können, kann man sich für gesunde Lebensmittel entscheiden«, erklärte die Wissenschaftlerin Maria Isabel Covas. Diese Studie sei bahnbrechend, sagte FASEB-Chefredakteur Gerald Weissmann. »Sie zeigt, dass sich Olivenöl und eine mediterrane Ernährungsweise sehr viel positiver auf den Organismus auswirken, als dies früher angenommen wurde.«

Die mediterrane Küche setzt vor allem auf Obst, Gemüse, Fisch, Vollkorn und Fette aus Nüssen und Olivenöl. Sie verzichtet weitgehend auf rotes Fleisch (Rind- und Kalbfleisch, Schweinefleisch, Lammfleisch, Wildbret etc.) sowie Milchprodukte. Alkohol, vor allem Rotwein, wird nur in Maßen genossen. Wissenschaftler glauben, dass die gesunden Fette und Antioxidantien, die sich in diesen Nahrungsmitteln finden, für die positiven Wirkungen verantwortlich sind. Noch für einen weiteren klassischen Bestandteil mediterraner Küche, dem Knoblauch, wurde nachgewiesen, dass er im Labor Brustkrebszellen zerstört.

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Granatapfel schützt vor Gewebeschäden und Entzündungen
Jonathan Benson

Der Verzehr von Granatäpfeln hat viele gesundheitsfördernde Aspekte. Eine neue Studie, die auf dem 43. Jahrestreffen der Amerikanischen Gesellschaft für Nierenkrankheiten (ASN) in Denver im US-Bundesstaat Colorado vorgestellt wurde, hat noch einen weiteren Nutzen hinzugefügt. Dem Bericht zufolge trägt das starke antioxidantische Profil der Granatäpfel dazu bei, Entzündungen zu hemmen, durch oxidativen Stress verursachten Schäden vorzubeugen und Komplikationen im Zusammenhang mit Nierenerkrankungen und deren schulmedizinische Behandlung zu verringern.

Im Rahmen der Untersuchung wurden 101 Patienten, die sich aufgrund ihrer Nierenerkrankung einer Dialyse unterziehen mussten, entweder Granatapfelsaft oder ein Placebo verabreicht. Die Patienten erhielten den Saft über den Zeitraum eines Jahres dreimal in der Woche. Am Ende des Behandlungszeitraumes wiesen die Patienten in der Granatapfelsaft-Gruppe weniger Krankenhausaufenthalte wegen Infektionen sowie geringere oxidative Zellschäden auf, die durch gefährliche freie Radikale hervorgerufen werden.

Zusätzlich zu besonderen Verbesserungen im Zusammenhang mit der Nierenerkrankung verringerte sich bei den Patienten der Blutdruck, und es kam zu allgemeinen Verbesserungen der Herz-Kreislauf-Situation. Gerade Letzteres ist für Nierenpatienten besonders wichtig, da viele an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben. »Da in den kommenden zehn Jahren mit einem starken Anstieg chronischer Nierenerkrankungen zu rechnen ist, sollten weitere klinische Untersuchungen zu Granatapfelsaft durchgeführt werden, um das hohe Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern sowie eine Verschlechterung [des Zustandes] bis zu einer Nierenerkrankung im Endstadium zu verhindern«, erklärte Dr. Batya Kristal, eine der Autorinnen der Studie.

Einer anderen Studie zufolge, die in der Fachzeitschrift Clinical Nutrition veröffentlicht, trägt Granatapfelextrakt dazu bei, die Verhärtung der Blutgefäße zu verringern, was sonst oft zu einer Einschränkung der Blutzirkulation führt. Schon nach dreimonatiger Einnahme verringerten sich die Dicke der Gefäßwand der Patienten um 35 Prozent und die Cholesterin-Oxidation um erstaunliche 90 Prozent – beides kommt der Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems zugute.

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Tai Chi kann Fibromyalgie wirklich lindern
David Gutierrez

Die sanfte chinesische Kampfkunst Tai Chi kann die Symptome der Fibromyalgie, einer bisher unheilbaren, schmerzhaften Erkrankung, weitaus wirksamer lindern als reine Dehnübungen, heißt es in einer Studie von Forschern der Tufts-Universität, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

»Zusätzlich zu einer Linderung der Schmerzen berichteten Patienten aus der Tai-Chi-Gruppe auch über Verbesserungen der Stimmung, der Lebensqualität, des Schlafes, des Selbstvertrauens und der Übungsbelastbarkeit«, schrieb ein Forschungsteam des Medizinischen Zentrums Beth Israel Diaconess (BIDMC) in einem Begleitkommentar. »Die potenzielle Wirksamkeit und das Fehlen schädlicher Nebenwirkungen machen es zu einer vernünftigen ärztlichen Maßnahme, das Interesse der Patienten an dieser Art von Übungen zu unterstützen, auch wenn es jetzt noch zu früh ist, den Rezeptblock zu zücken und ›Tai Chi‹ zu verschreiben.«

Fibromyalgie ist ein schwer zu bestimmender Krankheitszustand, bei dem Symptome wie schwere Schmerzen, Erschöpfungszustände, Steifheit und Schlafstörungen auftreten. Einige Forscher glauben, dass sie durch eine zu niedrige Schmerzschwelle hervorgerufen wird. Da die Schulmedizin bisher keine wirklich wirksame Heilmethode der Fibromyalgie entwickeln konnte, wenden sich viele Patienten Alternativ-Heilmethoden wie Tai Chi oder Akupunktur zu.

Die Forscher forderten 33 erwachsene Patienten mit Fibromyalgie auf, sich einer der beiden folgenden Gruppen anzuschließen: Die eine wurde zweimal in der Woche jeweils 60 Minuten lang von einem beglaubigten Tai-Chi-Meister unterwiesen und sollte die Übungen jeden Tag 20 Minuten lang durchführen. Die andere Gruppe nahm an Vorträgen über Gesundheitsfragen und an Dehnübungen teil.
Die Teilnehmer der Tai-Chi-Gruppe berichteten von deutlich mehr Verbesserungen im Zusammenhang mit ihren Fibromyalgie-Symptomen; auf einer Skala von 0–100 stuften sie ihre Verbesserungen mit 28 Punkten ein, während die Gruppe mit den Dehnübungen nur eine Verbesserung von 9 Punkten berichtete.

Tai Chi wurde zunächst als Kampfkunst eingeführt, wird aber auch als Mediationsübung praktiziert (»innere Kampfkunst«). »Im Rahmen von Tai Chi vollführt man eine Reihe langsamer, graziöser Bewegungen, die alltäglichen Bewegungen nachempfunden sind«, schreibt Debra Fulghum Bruce in ihrem Buch The Sinus Cure. »Die unterschiedlichen Bewegungen bringen einen dazu, sich in sorgfältiger koordinierter Weise nach vorne, nach hinten und nach beiden Seiten zu bewegen – in fließenden harmonischen Bewegungen, als ob der Körper eine kontinuierliche Bewegung vollzieht.«

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Vitamin D wirkt auf genetischer Ebene vorbeugend und gesundheitsfördernd
David Gutierrez

Vitamin D ist besonders in den Abschnitten des menschlichen Erbgutes aktiv, die mit Erkrankungen des Autoimmunsystems zusammenhängen. Dies verstärkt Hinweise, dass dieses Vitamin eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Immunsystems spielt und vor bestimmten Krankheiten schützt.

In einer Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Genom Research veröffentlicht wurde, befassten sich Wissenschaftler der Universität Oxford damit, das menschliche Genom auf Häufungen von Vitamin-D-Rezeptoren hin zu untersuchen. An diese Rezeptoren kann Vitamin D »andocken« und damit auch die Struktur des Genabschnitts sowie dessen Wirkung beeinflussen. Die Forscher fanden heraus, dass sich diese Rezeptoren vor allem in Genabschnitten befanden, die bereits früher mit bestimmten Autoimmunkrankheiten wie Diabetes Typ 1, Multipler Sklerose und Morbus Crohn in Verbindung gebracht wurden. Darüber hinaus konnten sie eine Häufung von Vitamin-D-Rezeptoren auch in Genabschnitten feststellen, die mit Kolorektalkrebs und Leukämie zu tun haben.

Die Studie belegt die schwerwiegenden Folgen eines Vitamin-D-Mangels, bemerken die Wissenschaftler. Seit Langem ist bekannt, dass Vitamin D eine wesentliche Rolle beim Erhalt der Gesundheit der Zähne und der Knochen spielt, vor Kurzem wurde aber auch die Bedeutung des Vitamins bei der Regulierung des Immunsystems belegt. »Vitamin D verringert das Risiko von Dickdarmpolypen und Prostatakrebs. Gefäßerkrankungen treten weniger auf, und man entwickelt weniger häufig eine Diabetes Typ 1. Die Festigkeit und die Koordination der Muskeln verbessern sich ebenso wie die der Knochen«, schreibt Phyllis Balch in ihrem Buch Rezept für eine ernährungsbezogene Heilung (Prescription for Nutritional Healing, 4th Edition, nur in englischer Sprache erhältlich).

Am leichtesten kann Vitamin D unter Einfluss von Sonnenlicht durch den Körper selbst aufgebaut werden. 15 Minuten Sonnenbaden reichen bei Menschen mit heller Haut und dreimal so viel bei Menschen mit einem dunkleren Hauttyp aus, um bis zu 10.000 IE (entspricht 250 µg) des Vitamins zu produzieren. Sonnenschutzmittel blockieren die ultraviolette Strahlung, die der Körper benötigt, um Vitamin D synthetisieren zu können.

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Wandern, Vitamin E und Änderung der Ernährungsweise wirken Alzheimer-Krankheit entgegen
John Phillip

Die medizinische Forschung legt immer neue Hinweise dazu vor, dass die Entwicklung und das Fortschreiten einer der gefürchtetsten Krankheiten unserer Generation kein unvermeidliches Schicksal sein muss. Bereits ein Zehntel der Menschen im Alter von 65 Jahren und fast die Hälfte aller Menschen im Alter von 85 Jahren und älter sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Diese Erkrankung entwickelt sich aufgrund einer Mangelernährung, was bestimmte Nährstoffe und Antioxidantien angeht, sowie von Bewegungsmangel über Jahrzehnte zunächst unentdeckt. Mit bestimmten Änderungen der Ernährungsweise und mehr Bewegung kann man das Risiko, an dieser Form der Demenz zu erkranken, deutlich senken.

Wandern schützt das Gehirn vor Nachlassen kognitiver Funktionen

Das Gehirnvolumen steht in einem unmittelbaren Zusammenhang zur Fähigkeit zu lernen und neue Erinnerungen zu speichern. Eines der wichtigsten Kennzeichen der Alzheimer-Erkrankung ist der Verlust von Hirnzellen durch Absterben der entscheidenden neuronalen Strukturen. Diese Auswirkungen können mithilfe einer Kernspintomographie dargestellt werden und dienen als Maßstab für den Abbau kognitiver Fähigkeiten und das Fortschreiten der Erkrankung. Die Ergebnisse einer Studie der Radiologischen Gesellschaft von Nordamerika (RSNA) zeigen, dass durch Wandern mit einem Umfang von bereits etwa fünf Kilometern pro Woche die Abnahme des Gehirnvolumens, die allgemein im Alterungsprozess auftritt, deutlich verringert werden kann.

Aus der Studie geht weiter hervor, dass größere physische Anstrengungen mit einem größeren Gehirnvolumen einhergehen. Patienten mit einer nachgewiesenen Abnahme ihrer kognitiven Fähigkeiten konnten so ihr Gehirnvolumen halten und den Abbau kognitiver Fähigkeiten verlangsamen. Körperlich gesunde Patienten müssen ca. zehn Kilometer pro Woche wandern, um ihr Gehirnvolumen zu erhalten und das Demenz-Risiko deutlich zu mindern. Der Verfasser der Untersuchung schlussfolgert, »Wandern kann die Widerstandskräfte des Gehirns gegenüber dieser Erkrankung verstärken und den Gedächtnisverlust mit der Zeit verringern«.

Probleme mit dem Blutzucker und Insulinresistenz verschlechtern Hirngesundheit

Auch Probleme mit dem Blutzucker und eine Insulinresistenz beeinflussen die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit. Eine japanische Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Neurology erschien, belegte, dass Insulinresistenz vor allem die Gehirnstruktur schädigt und die Bildung sogenannter Beta-Amyloide-Plaques (das sind extrazelluläre Ablagerungen fehlerhaft gefalteten Proteine) im Gehirngewebe begünstigt. Ein hoher Blutzuckerwert erzeugt Partikel mit fehlender oder mangelhafter Funktion, die sogenannten »Advanced Glycation End Products (AGEs entstehen durch die Reaktion von Aminosäuren mit Zucker), die die normale flexible Struktur der Gehirnzellen schädigen. Der Verzicht auf Zucker und industriell verarbeitete Kohlenhydrate, die ebenfalls AGE bilden, können die Denkleistung verbessern.

Vitamin-E-Mangel löst Ausbruch von Alzheimer aus

Vitamin E ist ein wirksames Antioxidans, von dem man im Rahmen seiner Ernährung nie zu viel zu sich nehmen kann. Aus einem Forschungsbericht, der in der Fachzeitschrift Journal of Alzheimer’s Desease erschien, geht hervor, dass freie Radikale der vorrangige Grund für die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit sind. Vitamin E ist nachgewiesenermaßen in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und vor schädigende Oxidantien zu schützen und Schäden durch entzündliche Prozesse zu verhindern. Darüber hinaus belegt die Studie, dass bei Vitamin-D-Mangel die schädigenden Folgen der freien Radikale beschleunigt eintreten und sogar eine Alzheimer-Erkrankung ausgelöst werden kann. Nüsse, Samen und grünes Blattgemüse bilden eine hervorragende Nahrungsquelle für Vitamin E.

Die Alzheimer-Erkrankung zeigt die negativen Folgen einer Lebensweise, die durch Mangel an Bewegung und wichtige Nährstoffe sowie Antioxidantien gekennzeichnet ist, auf die optimale Leistungsfähigkeit unseres Gehirns auf. Alle, die einen solchen Zustand vermeiden wollen, sollten sich einerseits mehr bewegen und ihre Ernährungsweise so umstellen, dass sie ausreichend mit Antioxidantien versorgt sind und andererseits industriell verarbeitete Lebensmittel meiden, die zu Stoffwechselstörungen führen. Schon eine einfache Veränderung der Lebensweise trägt dazu bei, die Gedächtnisleistung zu erhalten und gesund zu bleiben.

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10.11.2011, 02:51
Beitrag #4
Konkurrenz für Soja-Bohnen: Essen wir künftig Lupinen?
Niki Vogt

Blaue Lupinen sind unverwüstlich und anspruchslos. In Mecklenburg-Vorpommern haben Wissenschaftler nun eine neue Verwendung für die eiweißreichen Samen der blauen Süßlupine gefunden: Als nahrhafte Eiweiß-Speise.

Nicht nur überzeugte Vegetarier essen gerne Soja-Produkte. Nicht einer von ihnen wird allerdings behaupten, dass Tofu wohlschmeckend sei. Doch überzeugte Vegetarier hielten dem gummiartigen Sojaprodukt in Ermangelung von Alternativen bislang die Treue, obwohl fast alle Soja-Pflanzen gentechnisch verändert sind. Die Sojalieferanten für Europa sind vor allem Argentinien und Brasilien. Bis zu 98 Prozent der Sojapflanzen sind dort gentechnisch verändert. Und in den Vereinigten Staaten gibt es heute keine Soja-Bohnen mehr ohne gentechnisch verändertes Erbgut. Im Gegensatz dazu sind Lupinen, die man in Europa nicht nur entlang der Autobahnen in Massen findet, gentechnisch garantiert (noch) unverändert. Wissenschaftler haben in Mecklenburg-Vorpommern nun eine Möglichkeit gefunden, aus blauen Lupinen eine Trockensubstanz mit einem Eiweißgehalt von 90 Prozent zu gewinnen. Und im Gegensatz zu Tofu schmeckt das Produkt garantiert nicht muffig. Der fast geschmacksneutrale Extrakt könnte Tofu in Europa schnell den Rang ablaufen.

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10.11.2011, 06:38
Beitrag #5
Bestandteile des Granatapfelsaftes verhindern Ausbreitung von Krebszellen
S. L. Baker

Die Metastasierung von Krebs gehört zu den gefürchtetsten Folgen dieser Erkrankung, denn es bedeutet, dass sich Krebszellen von dem Ursprungsort ihrer Entwicklung in andere Teile des Körpers ausbreiten. Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Riverside (UCR) berichteten nun von einem möglichen Durchbruch bei den Bemühungen, die Metastasenbildung (Absiedelungen) zu stoppen. Sie entdeckten in Granatapfelsaft Bestandteile, die die Wanderung von Krebszellen hemmen und Empfänglichkeit bösartiger Zellen für einen bestimmten chemischen Reiz schwächen, der nachweislich die Metastasenbildung fördert.

Die Ergebnisse der UCR-Forschungen wurden jetzt gerade auf dem 50. Jahrestreffen der Amerikanischen Gesellschaft für Zellbiologie (ASCB) vom 11. bis 15. Dezember in Philadelphia vorgelegt. Die Forschergruppe um Dr. Manuela Martins-Green entdeckte, dass Granatapfelsaft scheinbar die Ausbreitung von Prostata-Krebszellen auf Knochen verhindert. Die Wissenschaftler planen weitere Versuche, um die Wirkung unterschiedlicher Dosierungen der natürlichen Bestandteile des Granatapfels zu untersuchen und der Frage nach möglichen Nebenwirkungen nachzugehen.

In früheren Untersuchungen setzten Dr. Martin-Greens sowie ihre Kolleginnen und Kollegen standardisierte Konzentrationen von Granatapfelsaft bei zwei Typen im Labor gezüchteter Prostata-Krebszellen ein, die sich als resistent gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron erwiesen hatten. Resistenz gegenüber Testosteron gilt unter Wissenschaftlern als Merkmal eines hohen Potenzials zur Metastasenbildung. Die Wissenschaftler entdeckten nicht nur, dass Granatapfelsaft viele Tumorzellen abtötete, sondern darüber hinaus die Zellhaftung der Zellen untereinander verstärkte und die Absiedelung von Krebszellen, die nicht abgetötet worden waren, verringerte.

In einem nächsten Schritt analysierten die Forscher die Zusammensetzung des Granatapfelsaftes, um herauszufinden, welche besonderen Bestandteile für die Wirkung auf Zellhaftung und -wanderung der metastasenbildenden Prostata-Krebszellen auf der molekularen Ebene verantwortlich seien. Dr. Martins-Green und die Studenten im Aufbaustudium Lei Wang und Jeffrey Ho fanden die Antwort: Sie entdeckten Phenylpropanoide, 4-Hxdroxybenzoesäure, die Pflanzenfarbstoffgruppe der Flavone und mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Frucht.

»Das ist besonders interessant, weil wir nun darangehen können, die natürlich vorkommenden Bestandteile des Saftes zu verändern, um ihre Funktionsweise zu verbessern und damit ihre Wirksamkeit bei der Verhinderung der Metastasenbildung bei Prostatakrebs zu erhöhen«, erklärte Dr. Martins-Green in einer Pressemitteilung, »Bei den Genen und Proteinen, die an der Ausbreitung von Prostata-Krebszellen beteiligt sind, handelt es sich im Kern um die gleichen, die auch an der Ausbreitung anderer Krebszellentypen beteiligt sind. Daher können die gleichen veränderten Bestandteile des Saftes eine viel weitergehendere Wirkung bei der Krebsbekämpfung entfalten.«

Die Vorstellung, sekundäre Pflanzenstoffe verfügten über gegen Krebs wirkende Eigenschaften, ist nicht neu. In den vergangenen Jahren häuften sich Hinweise und Belege dafür, dass der Granatapfel neben anderen gesundheitsfördernden Eigenschaften wie Hemmung von Entzündungen und möglicherweise auch Verminderung des Risikos von Herzerkrankungen ebenso Krebs verhindern oder sogar in heilen könnte. Bereits im Januar dieses Jahres hatte NaturalNews über eine in der Fachzeitschrift Cancer Prevention Research erschienen Untersuchung berichtet, die ergeben hatte, dass bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe (wie die Elagsäure), die in Granatäpfeln vorkommen, die Entwicklung von hormonabhängigem Brustkrebs verhindern und das östrogengesteuerte Tumorwachstum hemmen können.

Darüber hinaus fanden 2006 Forscher der Universität Kalifornien (UCLA) in einer Untersuchung zu Prostatakrebs heraus, dass bei Patienten, die täglich etwa einen Viertelliter Granatapfelsaft tranken, die Blutanteile des prostataspezifischen Antigens (PSA) sanken, was auf eine mögliche Verlangsamung des Fortschreitens der Krebserkrankung hindeutet. Vor Kurzem kam eine Langzeitstudie, die in der Fachzeitschrift Journal of Urology veröffentlicht wurde, zu dem Schluss, Granatapfelsaft könne auch dann möglicherweise den Fortschritt von Prostatakrebs verlangsamen, wenn bereits konventionelle Behandlungsmethoden versagt hätten.

Trotz dieser wissenschaftlichen Beweise für die gegen Krebs wirkenden Eigenschaften des Granatapfelsaftes geht die amerikanische Behörde für die Zulassung von Arzneimittel, FDA, scharf gegen Behauptungen dieser potenziell gesundheitsfördernden Eigenschaften vor. Im September dieses Jahres strengte die FDA eine Klage gegen das Biolebensmittel-Unternehmen Pom Wonderful an, weil die Behauptung gesundheitsfördernder Wirkungen des Saftes seitens des Unternehmens »irreführend« sei. Pom Wonderful hatte der UCLA Granatapfelsaft zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt und auch andere Forschungen zu Granatapfelsaft unterstützt.

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Änderung der Ernährungsweise senkt Risiko für Herzerkrankungen über Nacht um 80 Prozent
John Phillip

Fast eine Million Menschen fallen alljährlich Herzerkrankungen zum Opfer. Die große Mehrheit dieser Menschen war sich der Tatsache nicht bewusst, dass dieser verheerende Zustand durch eine natürliche Ernährungsweise hätte vermieden werden können. Forscher der Europäischen prospektiven Untersuchung von Krebs und Ernährungsweise (EPIC) haben einen Ernährungs-Plan aufgestellt, der das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefäße um 81 Prozent senken kann. Den Medizinern ist klar, dass Herzerkrankungen sehr früh im Leben beginnen und dann in der späten Lebensphase ihre lebensbedrohliche Wirkung entfalten. Aber – so lautet die gute Nachricht – Herzerkrankungen können durch einfache Veränderungen der Lebens- und Ernährungsweise kontrolliert und sogar rückgängig gemacht werden.

Medikamente sind nicht in der Lage Herzerkrankungen zu heilen

In der Regel wird ein Patient, bei dem Herzerkrankungen festgestellt wurden, auf eine fettarme Diät gesetzt und erhält zahlreiche Medikamente, darunter auch Statine. Statine führen bei 40 Prozent der Patienten zu Muskelschmerzen, und eine Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Lancet veröffentlicht wurde, bestätigt, dass diese Sorte von Medikamenten Diabetes auslösen kann. Zudem belegen zahlreiche Untersuchungen, dass ein hoher Cholesterinspiegel im Blut nicht der Grund für Herzerkrankungen ist. Dennoch gilt eine Senkung dieses Wertes als vorrangiges Behandlungsziel, weil der Cholesterinwert leicht medikamentös gesenkt werden kann. In ähnlicher Weise trägt eine fettarme Diät dazu bei, die Herzerkrankungen aufrechtzuerhalten und sogar zu verschlimmern, da sie anhaltend hohe Blutzuckerwerte und hohe Blutanteile an Triglyceriden nach sich zieht.

Die wirklichen Gründe für Herzerkrankungen bekämpfen

Die Ergebnisse der EPIC-Studie, die in den Archives of Internal Medicine veröffentlicht wurden, zeigen, dass Veränderungen der Ernährungsweise das Risiko von Herzinfarkten durch eine Verringerung entzündlicher Prozesse und eine Blutdrucksenkung um 81 Prozent verringern können. Die Untersuchung nennt vier zentrale Ernährungsfaktoren, die zu Herzerkrankungen führen.

Raffinierte Kohlenhydrate und Zucker: Raffinierte Lebensmittel bilden in einer typischen Diät in der Regel die Grundnahrungsmittel. Diese Lebensmittel bestehen oft aus einfachen Kohlenhydraten, die leicht in Glukose aufgespalten werden können und die Blutzuckerwerte in die Höhe schnellen lassen. Dies führt möglicherweise zu Insulinresistenz und schädigt die empfindliche innere Wandschicht der Koronargefäße. Deshalb sollte man Brot, Nudeln, Reis, zuckerhaltige Leckereien, und alle Nahrungsmittel, die Weizen oder Mais (auch als Vollkorn) enthalten, meiden.

Übermaß an Omega-6-Pflanzenölen: Pflanzenöle kommen in fast allen Backerzeugnissen und industriell hergestellten Lebensmitteln vor, in denen sie den Geschmack verstärken und die Haltbarkeit verlängern. Ein Übermaß an pflanzlichen Ölen führt zu einer Ausschüttung entzündlicher chemischer Botenstoffe, die den oxidativen Stress erhöhen und das Gefäßsystem schädigen. Pflanzenöle sind nur bei Zimmertemperatur stabil und sollten nicht zum Kochen verwandt werden. Man sollte alle Tiefkühlkost sowie Fleisch von Tieren, die mit Mais gefüttert wurden, meiden.

Mangel an Omega-3-Fettsäuren: Unsere moderne Ernährung verzichtet fast vollständig auf gesundheitserhaltende Omega-3-Fettsäuren, die für zahllose frühere Generationen fester Bestandteil der Ernährung waren. Das angemessene Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega3-Fettsäuren liegt im Idealfall bei 1:1. Ernährungsexperten stimmen darin überein, dass dieses Verhältnis bei vielen heute lebenden Menschen eher bei 20:1 liegen dürfte. Das dadurch entstehende Ungleichgewicht fördert chronische systemische entzündliche Prozesse. Der Verzehr von Thunfisch, Lachs, Sardinen, Nüssen und Samen trägt dazu bei, das Verhältnis zwischen beiden Fettarten auszugleichen. Das Gleiche erreicht man mit der Einnahme hochangereicherter Fischöl-Nahrungsergänzungsstoffe.

Oxidativer Stress: Durch die normale Atmung, Nahrungsaufnahme und Bewegung entstehen im Körper freie Radikale, die die genetische Struktur schädigen und dazu führen können, dass LDL-Cholesterin oxidiert. Dieser Prozess kann nicht vollständig verhindert werden, aber der Verzehr einer gesunden Menge an frischem Gemüse, Beeren und Nahrungsergänzungsmitteln, die genau gegen freie Radikale wirken, können die negativen Auswirkungen freier Radikaler auf das Herz und andere Organe vermindern.

Herzerkrankungen fordern in der westlichen Gesellschaft die meisten Todesopfer. Viele dieser Todesfälle könnten durch eine Veränderung der Ernährungsweise und eine gesunde Lebensweise verhindert werden. Verringern Sie Ihr persönliches Risiko von Herzerkrankungen, indem Sie sich ab heute gesund und natürlich ernähren und eine gesunde Lebensweise praktizieren, damit Sie diese Lehren noch Ihren Enkeln persönlich vermitteln können.

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LG
RLR
Vitamin B3 wirkt besser als der Cholesterinsenker Zetia der Pharmaindustrie
Mike Adams

Die völlige Wertlosigkeit der Cholesterinsenker der Pharmaindustrie wurde vor kurzem durch eine Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, unter Beweis gestellt. Sie zeigt, dass das preisgünstige Vitamin-B-Präparat Niacin das vom Pharmakonzern Merck produzierte Medikament Zetia um Längen schlägt, wenn es darum geht, die Entstehung von Ablagerungen in den Arterien, ein klassisches Symptom für Erkrankungen der Herzkranzgefäße, zu verhindern.

Die Untersuchung belegt, dass Zetia kläglich versagt. Die Patienten, die Niacin einnahmen, zeigten eine »deutliche Verringerung« der Wanddicke der Arterien, während es bei denjenigen, die Zetia einnahmen, zu keinen Verbesserungen kam. Gleichzeitig betrug die Rate derjenigen, bei denen es zu »kardiovaskulären Ereignissen« kam, in der Niacin-Gruppe nur ein Fünftel im Vergleich zur Zetia-Gruppe. Dies macht deutlich, dass Niacin weitaus wirksamer als Zetia Herzinfarkte und andere Ereignisse verhindert.
Aber seltsamerweise wurde die Untersuchung abgebrochen, gerade als sich der größere Nutzen von Niacin abzeichnete. Durch diesen vorzeitigen Abbruch der klinischen Versuche werden weitere gesundheitsfördernde Vorteile von Niacin wohl bis auf weiteres verborgen bleiben.

58mal teurer als Niacin

Der Hersteller von Zetia, der Pharmakonzern Merck, war vermutlich über die Erkenntnis schockiert, dass ein preisgünstiges Vitamin-B-Präparat seinen Kassenschlager aus dem Felde schlägt. Die Verkaufserlöse des Konzerns durch Zetia liegen Berichten zufolge bei über fünf Mrd. Dollar. Schließlich kostet eine einzige Tablette schon stolze 3,89 Dollar.
Niacin kostet pro Tablette lediglich 0,067 Dollar, selbst in einer vergleichsweise teuren Ausführung aus Qualitätsproduktion wie der Produktreihe Nutraceutical Sciences Institute (NSI) des Internet-Arzneimittelhändlers Vitacost. Dieser Preisunterschied macht Zetia 58mal so teuer wie Niacin, und dann wirkt Niacin auch noch besser.

Wenn also Niacin besser wirkt, und wenn die moderne Medizin doch immer für sich in Anspruch nimmt, den Patienten verpflichtet zu sein und nicht primär dem Gewinnstreben, warum verschreiben Ärzte dann nicht Vitamin B anstelle teurer cholesterinsenkender Mittel? Die Antwort liegt auf der Hand: Zetia bringt den Pharmakonzerne diese enormen Gewinne… und Vitamin B eben nicht.

Die Tatsache, dass Ärzte immer noch Zetia verschreiben, beweist, dass unser modernes Gesundheitssystem immer noch grundsätzlich dabei versagt, das zu erkennen und aufzugreifen, was den Patienten wirklich hilft und nicht nur den einflussreichen Pharmakonzernen große Gewinne verspricht. Gründete sich unser modernes Gesundheitswesen tatsächlich auf dem, was wirkt, verschrieben die Ärzte verschiedene Vitamine, Mineralien, Kräuter, sekundäre Pflanzenstoffe und Nahrungsergänzungsmittel (wie etwa gegen Krebs wirkende Pilze).

Aber in unserem System steht eben nicht das im Mittelpunkt, was den Patienten hilft. Sondern das, was das meiste Geld einbringt. Und so werden Patienten selbst gefährliche (und sogar tödliche) Medikamente verabreicht, die das 58fache von dem kosten, was für preisgünstigere Naturheilmittel zu bezahlen ist, die zudem noch besser wirken.

Die große Frage: Hilft die moderne Medizin überhaupt der Gesellschaft?

Es gibt einem schon zu denken: Sieht man einmal von Notfallbehandlungen und Intensivversorgung ab, bringt die moderne Medizin der Gesellschaft überhaupt einen Nutzen? Immer mehr Menschen kommen zu dem Schluss, dass dies nicht so ist und die moderne Medizin mehr Menschen schadet als nützt.

Die Kernfrage dabei lautet: Was geschähe, wenn unser Gesundheitssystem von heute auf morgen einfach verschwände? Ginge es uns schlechter oder besser?

Die verblüffende, aber zutreffende Antwort lautet, es ginge uns besser. Ohne Krebsvorsorgeprogramme gingen die Fälle von Brustkrebs zurück, da die Früherkennungsuntersuchung selbst Krebs verursacht. Ohne cholesterinsenkende Mittel, ohne blutdrucksenkende Medikamente, ohne Diabetes-Tabletten und ohne Chemotherapie lebten die Menschen weitaus länger, ohne unter Schädigungen der Leber, der Nieren oder des Gehirns zu leiden.

Alles in allem retten Medikamente keine Menschenleben. Sie zerstören sie, während sie gleichzeitig immense Gewinne für die Pharmakonzerne erwirtschaften. Und noch immer gründet sich ein Großteil der westlichen Medizin auf die Herstellung, die Vermarktung und den Vertrieb dieser gefährlichen, stark überteuerten chemischen Substanzen.

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LG
RLR
Ist Kokosnussöl ein bisher unbekanntes Heilmittel für die Alzheimer-Erkrankung?
David Gutierrez

Eine Ärztin erklärt, die Einnahme von nur vier Teelöffeln Kokosnussöl pro Tag habe die Demenzerkrankung ihres Ehemanns zum Stillstand gebracht. Mary Newport ist Direktorin der Neugeborenen-Intensivstation des Regionalkrankenhauses in Spring Hill im US-Bundesstaat Florida.

2003 zeigte ihr Ehemann Steve erste Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung. »Zu den Symptomen einer Alzheimer-Erkrankung gehören eine fortschreitende geistige Verwirrung, die sich etwa darin äußert, dass man Alltagstätigkeiten nicht mehr bewältigen kann, ein Verlust kognitiver Funktionen und ein Verlust der Gedächtnisfunktionen«, schreibt Tom Bohanger in seinem Buch Alles was man über Enzyme wissen muss (nur in englischer Sprache erhältlich).

Die Alzheimer-Erkrankung verläuft tödlich und es gibt bisher keine Heilmethode. Die auf dem Markt befindlichen Medikamente können lediglich in begrenztem Maße das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Steve Newports Gesundheitszustand verschlechterte sich auch tatsächlich immer mehr, nachdem er drei unterschiedliche Medikamente verschrieben bekommen hatte. »Viele Tage, manchmal sogar mehrere Tage hintereinander, fühlte er sich wie in einem Nebel. Er wusste nicht mehr, wo sich die Teelöffel befinden oder konnte sich nicht daran erinnern, wie man Wasserflaschen aus dem Kühlschrank holte«, erinnerte sich Dr. Newport.

Newport begann, sich wissenschaftlich mit den Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung auseinanderzusetzen in der Hoffnung, alternative Behandlungsmethoden ausfindig zu machen. Sie erfuhr, dass einige Forscher viele der Symptome der Erkrankung mit dem Absterben bestimmter Gehirnzellen, die nicht in der Lage sind, Glukose zu verstoffwechseln, in Zusammenhang bringen. Die Wissenschaftler fragten sich, ob nicht eine höhere Versorgung des Gehirns mit Energie aus einer anderen Quelle, den Ketonen, den Zelltod verhindern und damit die Erkrankung aufhalten könnte. Der einfachste Weg, den Körper dazu zu bringen, Ketone zu produzieren, besteht in der Einnahme mittelkettiger Triglyceride (MCT), die man auch als »Neuralfette« bezeichnet.

Newport erfuhr weiter, dass Kokosnuss- oder Palmkernöl bei der Behandlung der Alzheimer-Erkrankung vielversprechende Erfolge gezeitigt habe, und so begann sie, ihrem Ehemann Kokosnussöl zu verabreichen. Bereits nach zwei Tagen zeigte er erste Anzeichen einer Besserung. Innerhalb von 60 Tagen war er wieder aufmerksam, glücklich und machte Witze. Innerhalb eines Jahres war er wieder in der Lage, selbstgestellte Aufgaben eigenständig zu erledigen und zu laufen. Zudem erlebte er große Fortschritte im verstehenden Lesen und dem Kurzzeitgedächtnis.

Gehirnscans ergaben, dass der Schwund von Gehirnzellen völlig zum Stillstand gekommen war.

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Stevia: Vielversprechende Alternativen zu Zucker, Krebs und Candida
Kim Evans

In einem neuen Bericht der Amerikanischen Herz-Vereinigung (AHA) hieß es vor Kurzem, jeder Amerikaner nähme täglich durchschnittlich 22 Teelöffel Zucker zu sich. Das ist eine erschreckend große Menge Zucker, und wie sich ebenfalls zeigte, sind nur zwei Erfrischungsgetränke und etwa 230 Gramm Joghurt mit Fruchtgeschmack erforderlich, um auf diese Menge Zucker zu kommen. Dabei sind in dieser Rechnung die natürlichen Fruchtzucker noch gar nicht enthalten, ebenso wenig wie andere Inhaltsstoffe, die einem guttun. Diese natürlichen Zucker sind eigentlich alles, was man benötigt.

Zucker in der Nahrung, vor allem wenn es sich um raffinierten Zucker handelt, wird nicht nur mit Gewichtszunahmen, sondern auch mit einer Schwächung des Immunsystems noch Stunden nach dem Verzehr in Verbindung gebracht. Darüber hinaus befördert Zucker auch Krebs und übermäßige Hefepilzbesiedlung. Ein Onkologe behauptet sogar, Krebs und Candida (eine Gattung des Hefepilzes) seien ein und dasselbe.

Dieser Krebsspezialist, Dr. Tullio Simoncini, erzielt mit einfachem Backnatron sowie einer Wasserlösung, die möglichst in oder in unmittelbarer Nähe des Karzinoms injiziert werden, großen Erfolg bei der Krebsbekämpfung. Diese alternative Krebsbehandlung wirkt, weil der azidische Krebs durch das alkalische Backpulver zerstört wird. Nach Simoncinis Ansicht handelt es sich bei Krebs um eine fortgeschrittene Form des Candida-Befalls und der entsprechende Reaktion des Körpers darauf. Leider wird Dr. Simoncini vom medizinischen Establishment stark angegriffen und in Verruf gebracht.

Krebsgeschwulste können im Inneren auch erhebliche Mengen an Schmutz und künstlichen chemischen Substanzen enthalten. Daher werden viele Krebsarten auch mit dem Vorhandensein giftiger Chemikalien im Körperinneren in Zusammenhang gebracht. Candida könnte dabei die Funktion erfüllen, diese ganzen chemischen Verbindungen und den Schmutz an einem Ort zusammenzuhalten. Und der sich weiter ergebende Prozess wäre dann der Versuch des Körpers, diese »Schweinerei« einzudämmen und mit ihr fertig zu werden. Aber letzten Endes verursacht selbst die Eindämmung Probleme. Candida kann in einem fortgeschrittenen Stadium harte Klumpen bilden, und Gleiches gilt auch für die Schmutzansammlungen.

Jetzt wissen Sie also, was diese gar nicht so unschuldigen Erfrischungsgetränke und der stark zuckerhaltige Joghurt – oder wie immer Sie auch Ihre 22 Teelöffel Zucker täglich zu sich nehmen – in Ihnen anrichten. Sind Sie bereit für eine Alternative, die Sie nicht umbringt oder kaputtmacht und Sie wünschen lässt, Sie hätten sich anders verhalten?

Stevia ist ein pflanzlicher Süßstoff ohne Kalorien und ohne Chemikalien, der den Blutzuckerwert nicht beeinflusst. Es ist hundertmal süßer als Zucker und kann praktisch in jeder Hinsicht Zucker ersetzen. Man könnte also Cerealien oder ungesüßten Joghurt kaufen und nach Belieben mit diesem natürlichen Süßstoff verfeinern. Eine kleine Gabe von Stevia auf Obst kann sogar den Geschmack verstärken. Und da es süßer ist, könnte es einen dazu bringen, mehr Obst anstelle behandelten Zuckers zu essen.

Die verschiedenen erhältlichen Stevia-Marken schmecken alle unterschiedlich; einige sind köstlich, während andere weniger gut schmecken. Man muss erst einmal einige Marken ausprobieren, bis man die findet, die dem eigenen Geschmack entspricht, aber im Allgemeinen schmecken die Sorten in Pulverform besser als die flüssigen Produkte. Stevia ist meistens in der Abteilung für Nahrungsergänzungsmittel in Ihrem Reformkostladen zu erhalten.



Weitere Informationen unter:

* http://www.healingdaily.com/detoxificati.../sugar.htm

* http://www.mnwelldir.org/docs/nutrition/sugar.htm

* http://www.sciencedaily.com/releases/200...184539.htm

* http://www.holistichelp.net/candida-diet.html

* http://www.greenlivingtips.com/articles/...ative.html

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Stevia und Agavennektar: Entscheiden Sie sich für die richtigen natürlichen Süßstoffe
Dana Norek

Weil das Bewusstsein der Gefährlichkeit künstlicher Süßstoffe ständig zunimmt, entscheiden sich gesundheitsbewusste Menschen immer häufiger für zwei natürliche Süßstoffe: Stevia und Agavennektar.

Wir können uns glücklich schätzen, in einer Zeit zu leben, in der es so viele natürliche Alternativen zu potenziell gefährlichen künstlichen Süßstoffen gibt.

Es hat einige Zeit in Anspruch genommen, bis wir die heutige Situation erreicht haben, in der diese natürlichen Alternativen auch in ausreichend großen Mengen verfügbar sind. Saccharin war der erste kalorienarme künstliche Süßstoff, der im ausgehenden 19. Jahrhundert als Massengut auf den Markt kam. Der gleiche Süßstoff ist heute immer noch in einigen künstlichen Süßstoffen enthalten, die in ihren bunten kleinen Verpackungen zu kaufen sind.

Saccharin wurde »versehentlich« durch einen Chemiker entdeckt, der in einem Labor eigentlich an einem ganz anderen Projekt arbeitete. Es wurde dann patentiert und weltweit als zuckerfreier Süßstoff vermarktet, dessen Süßkraft die des Zuckers um ein Vielfaches überstieg. Saccharin erlebte eine enorme Hochphase, bis dann Verbindungen zu Krebs und noch zahlreiche weitere negative Nebenwirkungen entdeckt wurden.

Bis heute haben sich diese potenziell gefährlichen Süßstoffe auf dem Markt gehalten. Aber heute erkennen immer mehr Menschen, dass es natürliche, unbedenkliche Alternativen gibt, wenn es um Süßstoffe mit einem niedrigen glykämischen Index (misst die Beeinflussung des Blutzuckerspiegels durch ein kohlenhydrathaltiges Nahrungsmittel) und wenig Kalorien geht.

Wie schon erwähnt ist Stevia heute einer der beliebtesten alternativen Süßstoffe. Bei Stevia (Stevia rebaudiana, auch als Süßkraut oder Honigkraut bekannt) handelt es sich um eine natürlich vorkommende, süßschmeckende Pflanze, die kristallisiert und dann in Pulver- oder flüssiger Form eingesetzt werden kann. Stevia wird unter verschiedenen Markennamen vermarktet, und es hängt von der Verarbeitungsmethode ab, inwieweit eine gewisse Bitterkeit zur Süße hinzukommt.

Stevia beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht und ist praktisch kalorienfrei. Die Blätter der Stevia rebaudiana, die die süße Unterart dieser Pflanzenfamilie darstellt, sind etwa 15 Mal süßer als Zucker. Damit wird sie zu einem gefährlichen Wettbewerber für ihren künstlichen Konkurrenten.

Eine andere, ebenfalls immer beliebtere natürliche Zucker-Alternative ist der Agavennektar, der als süßer Sirup aus der blauen Agave (Agave tequilana) gewonnen wird. Diese Agavenart wurde ursprünglich vorwiegend zur Herstellung von Tequila benutzt, bis man entdeckte, dass nach mehrstündigem Kochen ein süßer Sirup entstand.

Ein wichtiger Unterschied zwischen Stevia und Agavennektar betrifft die Wirkung auf den Blutzucker. Anders als Stevia beeinflusst Agavennektar den Blutzuckerwert, aber verglichen mit der Wirkung von Zucker sind die Auswirkungen jedoch vernachlässigbar. Daher wird Agavennektar von gesundheitsbewussten Menschen als gesunder Ersatz für Zucker geschätzt.

Die Frage, ob Agavennektar tatsächlich ein gesunder Zuckerersatz ist, wird in Teilen kontrovers diskutiert. Bei vielen ist der Nektar aber wegen seines natürlich süßen Geschmacks und der breiten Verwendungsmöglichkeit beim Kochen beliebt. Agavennektar liegt in flüssiger Form vor und ist etwa so zähflüssig wie Honig. Er kann auch beim Backen verwendet werden, aber dazu benötigt man schon einige Erfahrung.

Bei der Entscheidung, welcher natürliche Süßstoff der richtige für einen ist, sollte man die verschiedenen Marken ausprobieren und dann entscheiden, welche Sorte und Form die eignen Bedürfnisse am besten befriedigt und dem eigenen Geschmack am meisten entspricht.

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11.11.2011, 09:00
Beitrag #6
Neue bahnbrechende Forschungsergebnisse: 8.000 IE des »Wunder«-Vitamins D täglich sind notwendig, um Krebsprävention zu erreichen
Mike Adams

Die Zensur und die Unterdrückung in Bezug auf Vitamin D wird sich nicht mehr lange halten können. Auch wenn das Medizinische Institut (IOM) und viele andere in der Krebsindustrie führende Institutionen (wie etwa die Amerikanische Krebsgesellschaft ACS) bewusst die krebsverhindernde Wirkung von Vitamin D heruntergespielt haben, stellte jetzt eine neue Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Anticancer Research erschien, diese einfache, aber wichtige Wahrheit über Vitamin D heraus, die wir schon seit Jahren vertreten: Ein durchschnittlicher Erwachsener muss täglich etwa 4.000 bis 8.000 IE (das sind 100 bis 200 µg) Vitamin D zu sich nehmen, um Krebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 zu verhindern; die absurden 400 bis 800 IE, von denen in den Empfehlungen der amerikanischen Regierung die Rede ist, reichen bei Weitem nicht aus.

Die neue Studie wurde von Wissenschaftlern der Universität Kalifornien, der medizinischen Fakultät der Universität San Diego und der medizinischen Fakultät der Creighton-Universität in Omaha durchgeführt. Sie ist deshalb als bahnbrechend zu bezeichnen, weil sie die Beziehung zwischen der Dosierung von Vitamin D und dem im Blutkreislauf nachweisbaren Vitamin-D-Spiegel aufzeigt.

Das ist ein Novum. Dies ist eine entscheidende Information für die Reform des Gesundheitswesens, die kommen muss, um Staaten und Nationen in den kommenden Jahren vor einem völligen Bankrott im Gesundheitswesen zu bewahren. Vitamin D erweist sich als eines der einfachsten, sichersten und mehr als ausreichend verfügbaren Methoden, um degenerative Erkrankungen zu verhindern und die hohen Kosten für langfristige Behandlungen deutlich zu senken.

8.000 IE täglich sind notwendig

»Wir haben herausgefunden, dass bei Erwachsenen die Einnahme von 4.000 bis 8.000 IE (das sind 100 bis 200 µg) erforderlich ist, um den Blutspiegel von Vitamin-D-Stoffwechselprodukten auf dem Niveau zu halten, das notwendig ist, um das Risiko für verschiedene Erkrankungen – Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ-1 – um die Hälfte zu verringern«, erklärte Dr. Cedric Garland.

Dr. Garland ist Professor für Familien- und Präventivmedizin am Moores-Krebs-Zentrum der Universität von Kalifornien in San Diego. Weiter sagte er: »Es hat mich überrascht, dass die erforderliche Menge an Vitamin D, die man einnehmen muss, um den Zustand zu erhalten, in dem Vitamin D Erkrankungen verhindern kann, so hoch ist – viel höher als die Minimaldosis von Vitamin D in Höhe von 400 IE täglich, die beim Sieg über die Rachitis im 20. Jahrhundert erforderlich war.«

Untersuchung belegt: 90 Prozent der Bevölkerung leiden unter Vitamin-D-Mangel

An dieser speziellen Untersuchung hatten mehr als 3.000 Freiwillige teilgenommen, die Vitamin-D-Nahrungsergänzungsmittel einnahmen. Die Wissenschaftler entnahmen ihnen Blutproben, um ihren jeweiligen Anteil von 25-Vitamin-D (die normalerweise im Blut vorkommende Form des Vitamins) zu dokumentieren. Die Ergebnisse verblüfften selbst die Autoren der Untersuchung. Es zeigte sich: 90 Prozent der Untersuchten wiesen einen Vitamin-D-Mangel auf, das heißt ihr Wert lag unterhalb des als gesund angesehenen Wertes zwischen 40 bis 60 ng pro ml Blut. (Die meisten Ernährungsexperten in der Naturheilkunde empfehlen tatsächlich einen höheren Wert, der zwischen 60 und 70 ng/ml liegt.)

Das Medizinische Institut der Regierung hat die Bedeutung der Empfehlungen zu Vitamin D absichtlich heruntergespielt und den Nutzen des Vitamins bestritten, möglicherweise um so die Gewinne der Krebsindustrie zu erhalten. Die jüngsten Empfehlungen des Instituts scheinen sogar darauf abzuzielen, Vitamin-D-Mangel in der amerikanischen Bevölkerung hervorzurufen.

Das Medizinische Institut ging sogar so weit, den Grenzwert, ab dem man von einem Vitamin-D-Mangel spricht, künstlich weiter abzusenken, indem es behauptete, 20 ng/ml seien ausreichend. Auf diese Weise macht man eine Person mit Vitamin-D-Mangel auf magische Weise zu einer Person ohne Vitamin-D-Mangel, indem man einfach die Definition ändert. Nach Einschätzung der vorherrschenden medizinischen Auffassung leidet nunmehr eine Person mit einem Vitamin-D-Spiegel von 20 ng/ml nicht mehr unter Vitamin-D-Mangel, auch wenn dieser Wert überhaupt nicht ausreicht, um Krebs, Multiple Sklerose oder Diabetes Typ-1 zu verhindern.

Warum die Wahrheit über Vitamin-D für das gewinnorientierte Gesundheitssystem eine Gefahr darstellt

Wie wir in den vergangenen Jahren immer wieder dokumentiert und berichtet haben, war das medizinische Establishment – und vor allem die Krebsindustrie – vorsätzlich daran beteiligt, zu verhindern, dass die Menschen die Wahrheit über Vitamin D erfahren, um auf diese Weise die lukrativen Gewinne nicht zu schmälern, die durch Krankheit und Leiden erwirtschaftet werden. Vitamin D stellt vor allem aus drei Gründen eine größere Gefahr für das Gesundheits-Establishment als jeder andere Nährstoff dar:

1. Vitamin D ist frei verfügbar, da es (rezeptfrei) durch Sonneneinstrahlung in der Haut aufgebaut wird.
2. Vitamin D kann mehr als ein Dutzend »gewinnbringende« Erkrankungen oder Krankheitszustände verhindern (Osteoporose, Krebs, Diabetes, Multiple Sklerose und andere).
3. Vitamin D ist völlig unschädlich, auch wenn es als Nahrungsergänzung eingenommen wird, da es sich um ein natürliches Vitamin/Hormon handelt, das vom Körper erkannt wird.

Einige zentrale Aussagen der Studie

Die folgende Zusammenfassung wurde aus den Ergebnissen der Studie, die unter http://www.grassrootshealth.net/garland02-11 verfügbar ist, erstellt:

* Im Rahmen der Studie wurden 3.667 Personen und ihre Einnahmegewohnheit bei Vitamin D untersucht.

* Die Einnahme von 10.000 IE Vitamin D (250 µg) täglich zeigte keinerlei toxische Wirkung.

* Bei Personen mit einem erheblichen Vitamin-D-Mangel führte jede Erhöhung der Tageseinnahme um 1.000 IE zu einem Anstieg des Vitamin-D-Spiegels im Blut um 10 ng/ml.

* Bei den Personen, die über einen Vitamin-D-Wert von über 30 ng/ml verfügten, führte jede Erhöhung der Tagesdosis um 1.000 IE durch Nahrungsergänzungsmittel zu einem Anstieg von 8 ng/ml.

* Bei Personen, die einen Vitamin-D-Wert von über 50 ng/ml aufwiesen, führte jede Erhöhung der Tagesdosis um 1.000 IE durch Nahrungsergänzungsmittel zu einem Anstieg von 5 ng/ml.

* Mit anderen Worten: Die Verstoffwechselung von Vitamin-D-Ergänzungsmitteln nimmt proportional zum vorhandenen Blutwert ab. Bei einem schon hohen Blutwert von Vitamin-D steigt dieser Wert bei gleicher Erhöhung der Dosis im Vergleich mit Personen, deren Blutwerte niedriger sind (das sind etwa 90 Prozent der Bevölkerung), nicht direkt proportional an.

* Der Verkauf von Vitamin D hat seit 2002 um 600 Prozent zugenommen. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Wahrheit über Vitamin D sowohl in der Naturmedizin als auch von ehrlichen Wissenschaftlern verbreitet wurde.

* Vitamin D ist bemerkenswert sicher. In der Studie heißt es dazu: »Eine durchgängige Einnahme von bis zu 40.000 IE Vitamin D pro Tag wird wahrscheinlich nicht zu einer Vitamin-D-Vergiftung führen.«

Sie haben richtig gelesen: 40.000 IE pro Tag …

Warum praktisch jeder Mensch in den Industrienationen mehr Vitamin D benötigt

Nach dieser großartigen Untersuchung liegt nun auf der Hand, dass jeder intelligente Mensch nun darangehen sollte, seine Vitamin-D-Einnahme bis auf eine Größenordnung von etwa 8.000 IE täglich (oder mehr) zu erhöhen; dies gilt aufgrund der geringeren Sonneneinstrahlung vor allem für die Wintermonate.

Ausgehend von dieser Studie bin ich persönlich dabei, meine Vitamin-D-Einnahme von Oktober bis April (gilt für Nordamerika) auf 10.000 IE täglich zu erhöhen. Und ich werde dafür sorgen, dass ich in den anderen Monaten ausreichend Sonnenschein abbekomme. »Jetzt, wo die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, wird es für fast jeden Erwachsenen normal werden, 4.000 IE pro Tag einzunehmen«, sagte Dr. Garland. »Das liegt deutlich unter den 10.000 IE, die der Bericht des Medizinischen Instituts als die Risikountergrenze ansieht, und bringt substantielle Verbesserungen.«

»Jetzt ist es praktisch für alle an der Zeit, mehr Vitamin D zu sich zu nehmen, um zur Prävention hinsichtlich einiger verbreiteter Krebsarten, verschiedener anderer ernsthafter Erkrankungen und Knochenbrüche beizutragen«, erklärte der erfahrene Biomediziner Dr. Robert P. Heaney von der Creighton-Universität.

Wie es aussieht, werden die herkömmliche Krebsindustrie, das Medizinische Institut und selbst die (amerikanische Behörde für Arzneimittelzulassungen) FDA nicht in der Lage sein, die Wahrheit über Vitamin D weiterhin unter den Teppich zu kehren. Und dass diese Wahrheit verbreitet wird, ist weitgehend der Verdienst unserer Leser, die diese Berichte anderen mitteilen und so dazu beitragen, ihre Freunde und Familienmitglieder zu informieren.

Verbreiten Sie diese Neuigkeiten: Nehmt mehr Vitamin D zu euch! Verbreiten Sie diese Nachricht auch über Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke. Die Menschen müssen erfahren, dass es diese Untersuchungsergebnisse gibt, und dass Vitamin D ein bemerkenswert sicheres »Wunder«-Ergänzungsmittel ist, das praktisch jeder zusätzlich zu sich nehmen sollte. Das gilt vor allem bei dunklerer Haut.

Hier nun der Titel und die Kurzbeschreibung der Studie:

»Vitamin-Ergänzungsdosen und Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D in der Größenordnung, die mit Krebsprävention in Zusammenhang gebracht wird«

(Cedric F. Garland, Christine B. French, Leo L. Baggerly und Robert P. Haney)

»Dieses Papier liefert langerwartete Einsichten in eine dosierungsabhängige Beziehung zwischen oral eingenommenem Vitamin D3 und dem sich daraus ergebendem Serumlevel 25 (OH)D bei über 3.600 Bürgerinnen und Bürgern. Die Ergebnisse werden zu einer neuen Festlegung der Sicherheit von Vitamin D bei Hochdosierung führen und die Befürchtung einer Toxizität verringern. Dies ist ein bahnbrechender Beitrag im Bereich der Vitamin-D-Ergänzungsmittel!« – Anthony Norman, Distinguished Professor für Biochemie und Biomedizin (em.), Universität von Kalifornien, Riverside.

Kurzfassung:
Hintergrund: Einige Studien weisen darauf hin, dass die Einnahme von Vitamin D im Bereich von 1.100 IE bis 4.000 IE täglich und eine Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D [25 (OH)D] von 60 bis 80 ng/ml möglicherweise erforderlich ist, um das Krebsrisiko zu verringern. Einige wenige gemeindeorientierte Studien erlauben Schätzwerte der Dosierung im Bereich von mehr als 1.000 IE täglich.

Material und Methode: Eine deskriptive Studie der Serumkonzentration von 25-Hydroxy-Vitamin D bei selbstberichteter Vitamin-D-Einnahme in einer gemeindeorientierten Kohorte (n = 3,667, Durchschnittsalter: 51,3 +/– 13,4 Jahre).

Ergebnisse:
Der Serumspiegel von 25 (OH)D stieg als Funktion der selbstberichteten Vitamin-D-Zusatzaufnahme kurvenförmig an. Keine Einnahme überstieg die Dosis von 10.000 IE täglich oder führte zu geringeren 25-(OH-)D-Werten über der Untergrenze des Bereichs möglicher Toxizität (200 ng/ml). Die Aufnahme ohne zusätzliche Gabe aus unterschiedlichen Quellen wurde mit durchschnittlich 3.300 IE täglich eingeschätzt. Die Ergänzungsdosis, über die sichergestellt werden könnte, dass 97,5 Prozent der Bevölkerung eine Serumkonzentration von 25 (OH)D von mindestens 40 ng/ml aufweisen, liegt bei 9.600 IE täglich.

Schlussfolgerung: Es ist unwahrscheinlich, dass eine durchgängige Einnahme von bis zu 40.000 IE Vitamin D täglich zu einer Vitamin-D-Toxizität führt.

Die Zunahme des Interesses an Vitamin D in der allgemeinen Öffentlichkeit hat zwischen 2008 und 2009 zu einem 200-prozentigen Anstieg der Verkäufe rezeptfrei erhältlicher Vitamin-D-Präparate und einem Anstieg um das Sechsfache seit 2001 geführt. Zusätzlich wurden weitere Produkte mit einer progressiv ansteigenden Inhaltsmenge von Vitamin D ähnlich rasch auf den Markt gebracht. Eine Veränderung dieser Größenordnung und Dauer ist verglichen mit anderen Nährstoffen (wie etwa Vitamin C und E), die sich jeweils für kurze Zeit großer Beliebtheit in der Allgemeinheit erfreuten, beispiellos. Es existieren praktisch keine Informationen darüber, wie die Menschen diese Produkte verwenden oder über deren Wirkung auf den Vitamin-D-Status der Verbraucher.

GrassrootsHealth (GRH), eine gemeinnützige gemeindebasierte Dienstleistungsorganisation, die sich der Förderung des öffentlichen Bewusstseins gegenüber Vitamin D widmet, hat eine Datensammlung erstellt, die auch Informationen über die ergänzende Einnahme von Vitamin D bei einer selbstausgewählten Bevölkerungs-Kohorte umfasst und diese Einnahme in einen Zusammenhang mit den gemessenen Serumkonzentrationen von 25 (OH)D, unterschiedlichen demografischen Variablen sowie eine Vielzahl gesundheitlicher Zustandserfassungen stellt. Das Datenmaterial der GRH umfasst auch die Werte zahlreicher Personen, die täglich zusätzlich Vitamin D in einer Größenordnung einnehmen, die innerhalb der, aber auch über den Rahmenwerten liegen, die heute oft zur Krebsprävention und zur ergänzenden Therapie eingesetzt werden.

Diese Untersuchung benutze das Datenmaterial der GRH, um die Beziehung zwischen dem gemessenen Vitamin-D-Wert und dem Vitamin-D-Zusatz zu beschreiben, da sich dieses Vorgehen sowohl bei Personen findet, die auf ihre Gesundheit achten, als auch im Rahmen der Krebsprävention angewendet wird.

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Eskimo-Studie zeigt: Omega-3-Fettsäuren schützen Gesundheit selbst bei Fettleibigkeit
S. L. Baker

Leiden Sie unter Übergewicht und machen Sie sich Sorgen wegen damit verbundener gesundheitlicher Risiken? Das sollten Sie auch. Fettleibigkeit hat in den USA epidemische Ausmaße angenommen und geht mit einer Vielzahl anderer heute weit verbreiteter Erkrankungen wie Diabetes oder Herzerkrankungen Hand in Hand.

Sind Sie bereit, etwas dagegen zu unternehmen? Denken Sie einmal darüber nach, den folgenden, möglicherweise lebensrettenden Schritt zu unternehmen: Erhöhen Sie Ihre Einnahme von Omega-3-Fettsäuren.

Der Grund dafür ist folgender. Natürlich spielt eine Gewichtsabnahme eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der allgemeinen Gesundheit. Aber eine neue Studie, die vor kurzem in der Fachzeitschrift European Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, legt deutliche Hinweise dafür vor, dass eine hohe Einnahme von Omega-3-Fettsäuren, den »guten Fetten«, die vor allem in Kaltwasserfischen wie Lachsen enthalten sind, dazu beitragen können, ernsthafte chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Herzerkrankungen (die oft im Zusammenhang mit Typ-2-Diabetes auftauchen) zu verhindern – selbst bei Fettleibigkeit.

Wissenschaftler des Fred-Hutchison-Krebszentrums haben in Zusammenarbeit mit Forschern des Zentrums für Gesundheitsforschung für Ureinwohner in Alaska an der Universität von Alaska-Fairbanks eine Gruppe von Yupik-Eskimos in Alaska untersucht – diese Bevölkerungsgruppe konsumiert im Durchschnitt über Fischverzehr die zwanzigfache Menge an Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu allen anderen amerikanischen Kernstaaten.

Die Forscher untersuchten Datenmaterial einer gemeindebasierten Studie an 330 Menschen, die in der Region des Yukon-Kuskokwim-Deltas [mit 70.000 m2 eines der größten Flussdeltas der Erde] in der Nähe der Beringsee im Südwesten Alaskas leben. Den Teilnehmern der Studie wurden Blutproben entnommen und in persönlichen Gesprächen sowie anhand von Fragebögen wurde ihr Gesundheitszustand erfasst. Die Probanden mussten darüber hinaus drei Tage lang genau dokumentieren, was sie gegessen und getrunken hatten. Auch ihre Körpergröße, das Gewicht, der Körperfettanteil, der Blutdruck und das Ausmaß körperlicher Aktivität wurden gemessen.

Es zeigte sich, dass an die 70 Prozent der Eskimos übergewichtig waren oder sogar unter krankhafter Fettsucht litten. Sind sie damit stärker übergewichtiger als andere Amerikaner? Keineswegs, die Verbreitung und das Ausmaß des Übergewichts oder der krankhaften Fettleibigkeit entsprechen durchaus der Situation in den übrigen USA.

Aber die Wissenschaftler fanden etwas sehr Ungewöhnliches über diese besondere Personengruppe heraus.

Übergewicht wird im Allgemeinen mit hohen Blutanteilen von Triglyceriden (einem Blutfett) und C-reaktiven Proteinen (CRP; dieses in der Leber gebildete Protein gehört zu den Bluteiweißen, deren Anteil im Blut bei Entzündungen ansteigt) in Verbindung gebracht. Erhöhte Werte von Triglyceriden und CPRs erhöhen das Risiko von Herzerkrankungen und gelten auch als Auslöser für die Entwicklung von Diabetes. Aber die Eskimos, die große Mengen an Omega-3-Fettsäuren (selbst mit einem hohen Fettanteil) zu sich genommen hatten, wiesen ein deutlich vermindertes Typ-2-Diabetes-Risiko auf – 3,3 Prozent im Vergleich zu normalen 7,7 Prozent. »Da Yupik-Eskimos im Rahmen ihrer traditionellen Ernährungsweise große Mengen an fetthaltigen Fischen zu sich nehmen und eine Prävalenz zu Übergewicht oder Fettleibigkeit aufweisen, die der der Gesamtbevölkerung entspricht, liefert dieses Ergebnis eine einzigartige Gelegenheit, zu untersuchen, inwieweit Omega-3-Fettsäuren den Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Risiko für chronische Erkrankungen verändern«, sagte Dr. Zeina Makhoul, die als Postdoktorandin im Rahmen des Krebsvorbeugungsprogramms der Abteilung für öffentliche Gesundheitswissenschaft des Hutchinson-Zentrums forscht, in einer Pressemitteilung.

»Interessanterweise fanden wir heraus, dass stark übergewichtige Menschen mit einem hohen Omega-3-Fettspiegel eine ähnliche Triglycerid- und CRP-Konzentration im Blut wie normalgewichtige Menschen aufwiesen«, fuhr Dr. Makhoul fort, »Offenbar schützt ein hoher Verzehr von Fischen mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren die Yupik-Eskimos vor einigen schädlichen Nebenwirkungen der Fettleibigkeit.«

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Zu welcher Tageszeit nimmt man am besten Vitamine ein?
Melanie Grimes

Im Körper laufen zu unterschiedlichen Tageszeiten ganz unterschiedliche Funktionen ab. Viele schlagen deshalb vor, Nahrungsergänzungsstoffe zu unterschiedlichen Tageszeiten einzunehmen, um die Verdauung und Verstoffwechselung dieser Nährstoffe zu optimieren.

So sollte man Kalzium, wie viele vorschlagen, in der Nacht nehmen. Denn gerade in der Nacht wird Kalzium verwertet, und es kann dazu beitragen, das Einschlafen zu erleichtern, wenn es beim Zu-Bett-Gehen eingenommen wird. Erinnern Sie sich an den Rat, ein Glas Milch vor dem Schlafengehen zu trinken? Der Grund dafür liegt gerade in der Aufnahme von Kalzium. Magnesium wird oft im Zusammenwirken mit Kalzium benötigt. Viele Menschen nehmen deshalb Magnesium mit Kalzium oft in den gleichen Nahrungsergänzungsmitteln zusammen ein, auch wenn einige empfehlen, Magnesium werde am besten im Tagesverlauf vom Körper aufgenommen. Wenn das Kalzium-Nahrungsergänzungsmittel Magnesium enthält, kann beides durchaus zur gleichen Zeit eingenommen werden.

Viele Vitamine werden am besten zusammen mit Nahrungsmitteln aufgenommen. Es empfiehlt sich daher, sie während der Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Bei den Mahlzeiten erinnert man sich leichter an die Einnahme der Vitamine, da man ja bei dieser Gelegenheit ohnehin gleichzeitig isst und trinkt.

Fettlösliche Vitamine benötigen Fette, um verstoffwechselt zu werden. Daher sollten sie immer während fetthaltiger Mahlzeiten eingenommen werden. Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine A, D, E und K. Vitamin C verbleibt nur wenige Stunden im Blut. Daher sollte eine Einnahme entweder alle drei Stunden erfolgen, oder die gesamte Tagesdosis sollte auf drei Mahlzeiten zu jeweils gleichen Teilen verteilt werden.

Ballaststoffe nimmt man am besten zeitnah nach dem Aufstehen zu sich. Auf diese Weise können sie ihre Wirkung entfalten, ohne dass dies durch andere Speisen beeinträchtigt wird. Ballaststoffe können die Aufnahme von Vitaminen verhindern, da sie die Darmwand manchmal auskleiden. Daher sollten Vitamine nie vor Ballaststoffen eingenommen werden. Besonders die Eisen-Aufnahme wird durch Ballaststoff beeinträchtigt.

Biotische Substanzen sollten zusammen mit Mahlzeiten und manchmal sogar vor einer Mahlzeit – in der Regel 20 Minuten vor dem Essen – eingenommen werden. Verdauungsenzyme sollten ebenso während den Mahlzeiten zu sich genommen werden, dann entfalten sie ihre Wirkung am besten.

Anregende Vitamine, wie etwa Vitamin C, sollten nicht vor dem Zu-Bett-Gehen eingenommen werden, da sie sonst das Einschlafen erschweren könnten. Einige behaupten sogar, Zitronensaft und Vitamin C lösten Albträume aus, aber dies wurde bisher nicht bestätigt.

Wenn man viele Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, lohnt es sich vielleicht, sie in einer Dosierbox aufzubewahren, die für jede Tageszeit unterschiedliche Fächer bereitstellt. Das Einsortieren nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und man kann so sicherstellen, dass man die entsprechende Dosis zur richtigen Zeit zu sich nimmt. Bewahrt man diese Box dann noch in der Nähe des Essplatzes auf, erinnert man sich leicht daran, die Vitamine während der Mahlzeit einzunehmen. Selbst wenn man einmal die Einnahme zur »festgesetzten« Zeit vergessen sollte, wird die zusätzliche Versorgung mit Nährstoffen die Gesundheit verbessern – unabhängig davon, wann sie eingenommen werden.

Weitere Informationen unter:

* http://www.drweil.com/

* http://www.prevention.com/cda/article/be...min.basics

* http://www.webmd.com/diet/guide/essentia...-every-age

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14.11.2011, 10:47
Beitrag #7
Perfekte Gesundheit mit Aroniabeeren
Carolanne Wright

Aroniabeeren sind ein kaum bekanntes, aber schier unglaublich nährstoffreiches Superfood. Forscher in Europa haben den Extrakt der Aroniafrucht eingehenden Untersuchungen unterzogen. Das Resultat: Es handelt sich um ein Nahrungsmittel mit hoher Nährstoffdichte, das zudem über schützende und heilende Eigenschaften verfügt. Die Aroniabeere hilft, mannigfache gesundheitliche Probleme zu lindern, zum Beispiel Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes. Als starkes Antioxidantium schützt die Frucht auch vor den Folgen des Alterungsprozesses und der Neurodegeneration.

Heimisch ist die Frucht Aronia Melanocarpa, die auch als Apfelbeere bezeichnet wird, in Nordamerika. Die robusten Büsche wachsen in Sümpfen und feuchten Waldgebieten, sie

widerstehen Salz und widrigsten Bedingungen. Die Pflanzen wachsen bis zu einer maximalen Höhe von vier Metern heran, sie bilden Trauben von dunkelvioletten Früchten, die wegen des hohen Tanningehalts allerdings ziemlich bitter schmecken. Die astringierende Wirkung der Beeren wird durch Erhitzen vermindert. Sie werden häufig bei der Herstellung von Weinen und Marmeladen verwendet. Durch Tiefgefrieren tritt der bittere Geschmack in den Hintergrund, die Süße wird hingegen verstärkt. Jahrhundertelang gehörten Aroniabeeren zur traditionellen Ernährung der amerikanischen Ureinwohner. Die Büsche können problemlos im eigenen Garten angepflanzt werden, ein Busch erbringt in einer Saison bis zu 40 Pfund Beeren.



Es hat sich gezeigt, dass die Aroniabeere Tumoren schrumpfen lässt, den Blutzucker stabilisiert und die Herzgesundheit unterstützt. Sie verfügt auch über antivirale und entzündungshemmende Eigenschaften. Aroniabeeren enthalten reichlich Antioxidantien, die die Herzgesundheit fördern und dem Krebs entgegenwirken. Eine umfangreiche Studie des US-Landwirtschaftsministeriums hat ergeben, dass Aroniabeeren hochkonzentrierte Anthocyane enthalten. Je tiefer die Farbe, desto höher der Gehalt an Anthocyanen. In der Studie hat sich gezeigt, dass in Aroniabeeren mehr Antioxidantien enthalten sind als in Blaubeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, roten Johannisbeeren und Holunderbeeren. Da antioxidative Substanzen bei der Krebsprävention und der Schrumpfung von Tumoren eine wichtige Rolle spielen, gewährt die Aroniabeere einen deutlichen Schutz.

Dr. Iwona Wawer, ein weltweit angesehener Forscher, über die Aronia Melanocarpa:

»Die Olyphenole der Aroniabeere können bei Prävention und Eindämmung der Krebsentwicklung eine wichtige Rolle spielen, da Antioxidantien in allen drei Phasen wirken: Entstehung, Wachstum und Fortschreiten des Krebsgeschwürs … Die in der Aroniabeere gefundenen Substanzen können durch die Reduktion oxidierender Stoffe entgiftend wirken.«

Dr. Wawer weiter:

»Alterungsprozess und Neurodegeneration werden zunehmend mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht. Durch oxidativen Stress bedingte neuronale Abbauprozesse können durch eine Änderung der Ernährungsweise einschließlich einer Ergänzung neuroprotektiver Flavonoide verlangsamt werden.«

Als heilender Zusatz zur normalen Ernährung schützen Aroniabeeren vor vielen gesundheitlichen Problemen. Nutzen auch Sie die vielen Vorteile dieser einzigartigen Frucht für Gesundheit und Wohlbefinden.

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LG
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Studie belegt: Inhaltsstoff von Weintrauben könnte natürlichen Schutz vor Hautkrebs bieten
Jonathan Benson

Wenn Sie sich sehr lange in der Sonne aufhalten und nach einer natürlichen Methode suchen, sich vor einer möglichen Schädigung durch die Sonnenstrahlung zu schützen, so finden Sie Hinweise vielleicht in einer neuen Studie, deren Ergebnisse soeben in der Zeitschrift Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlicht worden sind. Wissenschaftler der Universität Barcelona (UB) und des Spanischen Nationalen Forschungsrats haben entdeckt, dass in Weintrauben enthaltene Flavonoide dazu beitragen können, sich vor Hautkrebs schützen.

Im Gegensatz zur landläufigen Ansicht ist die Sonne nicht schädlich. Die UV-Strahlen, die sie aussendet, sind sogar äußerst nützlich, denn sie regen die natürliche Bildung von Vitamin D im Körper an. Allerdings kann zu starke Sonnenstrahlung zu einem gefährlichen Sonnenbrand führen,

der irgendwann zu Melanomen und anderen Hautkrebserkrankungen führen kann.



Laut der genannten Studie können Antioxidantien, die in Weintrauben enthalten sind, verhindern helfen, dass Hautzellen durch übermäßige Sonnenstrahlen geschädigt oder zerstört werden. Trauben-Flavonoid-haltige Hautcremes könnten eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Sonnenschutzmitteln darstellen, da sie die Haut vor Schädigung schützen könnten, während sie die Sonnenstrahlung, die die Bildung von Vitamin D anregt, in die Haut eindringen lassen.

»Diese Studie bestätigt die Idee, diese Produkte zum Schutz vor einer Schädigung der Hautzellen durch die Sonnenstrahlung zu nutzen. Außerdem verstehen wir den Wirkmechanismus jetzt besser«, erklärte Marta Cascante, Biochemikerin von der Universität Barcelona und federführende Autorin der Studie.

Das Team machte keine Angaben darüber, ob der Verzehr von Trauben, Wein oder anderen Traubenprodukten die gleiche Schutzwirkung entfaltet wie die Anwendung auf der Haut. Allerdings kann die Erfahrung aus vielen Mittelmeerländern, in denen die Menschen sehr viel Zeit an der Sonne verbringen – aber auch sehr viel Traubenprodukte konsumieren und nur selten an Hautkrebs erkranken – der beste Beweis dafür sein, wie wirksam Weintrauben den Körper vor einer Schädigung der Haut schützen.

Quelle

Siehe auch Bericht: Resveratrol, auch in Weintraubenkernextrakt, beugt Hautkrebs vor Hier Klicken

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Entdecken Sie das vielseitigste Arzneimittel der Natur: Aloe Vera
Shona Botes

Schon seit Jahrhunderten wird Aloe Vera (Aloe Barbadensis) zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, besonders der Haut, eingesetzt. Den Chinesen ist diese Wunderpflanze als »harmonische Arznei«, den Russen als »Elixir der ewigen Jugend« bekannt; bereits im Ägypten der Antike galt sie als »Heilkraut der Unsterblichkeit«. Ursprünglich in Nordafrika beheimatet, findet man sie heute in praktisch allen Regionen mit einem milden Klima.

Aloe Vera enthält die Vitamine B, A, C, E und Folsäure sowie Kalzium, Selen, Zink, Magnesium und Chrom. Außerdem finden wir 20 der 22 essenziellen Aminosäuren, und die Peptide in der Aloe Vera stärken das Immunsystem.



Die Pflanze findet Anwendung in der Heilung und Behandlung zahlreicher Erkrankungen und gesundheitlicher Probleme, beispielsweise bei Hautverletzungen und -blasen, Gelbsucht, Sonnenbrand, Akne, Frostbeulen, Verstopfung, Pilzinfektionen, Asthma, Sodbrennen, bei Wurmbefall des Darms, Bindehautentzündung, Herpes, Hautausschlägen, Hepatitis, Zirrhose, Insektenstichen und Ekzemen. Darüber hinaus gewährt sie dem Körper Schutz vor Röntgenstrahlen. Aloe Vera kann trockene Haut verjüngen, Pilz- und Scheideninfektionen heilen, sie wirkt bei Schuppenflechte und Nesselsucht, vermindert das Auftreten von Warzen und lindert die Rosacea. Auch bei Gürtelrose kann diese Wunderpflanze Linderung bringen.

Die Wirkstoffe in Aloe Vera können die weißen Blutkörperchen aktivieren, die zum Einsatz kommen, um das Wachstum der Krebszellen einzudämmen. Als Creme oder Lotion auf die Haut aufgetragen, unterstützt Aloe Vera die Heilung von Schnittverletzungen, Blutergüssen und Wunden. Sie fördert das Wachstum neuer Hautzellen und hilft, sichtbare Flecken und Narben zu reduzieren. Man verwendet die Pflanze auch als ein ganz allgemein die Gesundheit förderndes Tonikum und sogar als Aphrodisiakum. Feine Fältchen kann sie glätten und die Heilung von wunden Stellen und Läsionen im Mund fördern.

Aloe Vera ist eine anspruchslose Pflanze. Alles, was sie braucht, ist viel Sonnenlicht und im Winter ein wenig Wasser.

Nur selten wird über Nebenwirkungen von Aloe-Vera-Produkten berichtet. Es kann jedoch zu Krämpfen und Bauchschmerzen kommen. Bei Kindern sowie bei Patienten mit Reizdarmsyndrom, Blinddarmentzündung, Divertikulitis, Hämorrhoiden oder Geschwüren sollte Aloe Vera nicht angewendet werden. Übermäßiger Gebrauch kann zum Verlust essenzieller Elektrolyte führen. Auch Schwangere sollten Aloe Vera meiden, denn sie kann zu vorzeitigen Kontraktionen der Gebärmutter führen, die eine Fehlgeburt auslösen könnten.

Achten Sie stets darauf, ihre Aloe-Vera-Produkte von seriösen Quellen zu beziehen. Es gibt nämlich sehr viele Arten von Aloe-Pflanzen, aber nur die Aloe Vera wird zur Herstellung von Arzneien und Tonika verwendet.

Weitere Informationen finden Sie unter:
- http://www.aloeveraplant.org/uses-aloevera-plants.php
- http://www.gardensablaze.com/HerbAloeMed.htm
- http://health.learninginfo.org/benefits-aloe-vera.htm
- http://www.liveandfeel.com/medicinalplan..._vera.html

Quelle

LG
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Bio-Flavonoide aus Zitrusfrüchten schützen bei oxidativem Stress
Dr. David Jockers

Zitrusfrüchte enthalten eine große Bandbreite biologisch-aktiver sekundärer Pflanzenstoffe, deren herausragender gesundheitsfördernder Wert erst jetzt wirklich erkannt und gewürdigt wird. Bereits seit Jahren ist bekannt, dass Obst und Gemüse wichtige Nährstoffe wie Vitamin C liefern. Jetzt haben Ernährungswissenschaftler eine Gruppe bioaktiver Flavonoide [eine Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, zu denen vor allem Blütenfarbstoffe gehören] entdeckt, die die Wirkung von Vitamin C verstärken und einen erheblichen Schutz gegen oxidativen Stress darstellen.

Bioaktive Flavonoide oder auch Vitamin P finden sich in frischem Obst und Gemüse. Zu den unterschiedlichen Flavonoiden, die in Zitrusfrüchten nachgewiesen wurden, gehören unter anderem Hesperidin, Quercetin (ein gelber Naturfarbstoff), Diosmin, Naringin und Rutin. Diese sekundären Pflanzenstoffe verbessern die Aufnahme von Vitamin C. Studien konnten nachweisen, dass sie sogar die Wirksamkeit von Vitamin C verstärken und verlängern.

Viele Vitamin-C-Nahrungsergänzungsmittel enthalten künstlich erzeugte Ascorbinsäure, die praktisch wirkungslos ist. Ohne begleitende natürliche Bioflavonoide, wie sie in Zitrusfrüchten vorkommen, oxidiert die Ascorbinsäure schnell und kann den Körper sogar schädigen. Aus diesem

Grunde ist die Versorgung mit natürlichen Nährstoffen um vieles wirkungsvoller und gesünder als die Einnahme synthetisch erzeugter Nahrungsergänzungsmittel.

Untersuchungen zeigen die positive Wirkung der Zitrus-Bioflavonoide auf die Durchlässigkeit der Kapillargefäße und die Durchblutung. Sie geht vor allem auf die deutliche entzündungshemmende Wirkung dieser sekundären Pflanzenstoffe zurück, die auch für Sauerstoff aufnehmendes Gewebe und einen normalen Blutdruck wichtig sind. Ebenso tragen sie dazu bei, Schwellungen und venöse Stauungen zu verringern, und helfen bei Ödemen. Zusätzlich verbessern sie auch die Atmung.

Hesperidin kommt in großen Mengen vor allem in den Häutchen und den membranartigen Teilen von Zitronen und Orangen vor. Hesperidin wird oft zur Behandlung von Krampfadern und Hämorrhoiden eingesetzt. Hesperidin-Mangel wird mit abweichenden Funktionen der Kapillargefäße, Schmerzen in den äußeren Gliedmaßen und Krämpfen in den Beinen in Zusammenhang gebracht.

Rutin und Quercetin gehören zu den wirksamsten antioxidantisch wirkenden Bioflavonoiden. Diese beiden sekundären Pflanzenstoffe weisen vor allem eine besonders entzündungshemmende Wirkung auf. Zusammen mit den anderen bioaktiven Flavonoiden wirken sie besonders positiv auf die Durchblutung und das Kapillarbett. Zugleich wurde auch ihre hohe Wirksamkeit bei der Vorbeugung vor Krampfadern aufgezeigt. Rutin und Quercetin finden sich in großen Mengen in den Schalen und dem Fruchtfleisch von Zitronen, Limonen, Grapefruits und Orangen.

In einer Studie aus dem Jahre 1955 untersuchte Dr. Biskind 69 Fälle akuter Atemwegserkrankungen, die mit einem Komplex wasserlöslicher Zitrus-Bioflavonoide behandelt wurden. Zu den Krankheitsbildern gehörten allgemeine Erkältungen, akute follikuläre Mandelentzündungen und Grippe. Innerhalb von acht bis 48 Stunden zeigten bis auf drei alle anderen Fälle eine deutliche Verminderung der Entzündung. Dr. Biskind führte diese rasche Erholung auf die verbesserte Durchlässigkeit der Kapillargefäße und die verstärkte biologische Verfügbarkeit von Vitamin C zurück.

Sieben Jahre später testete Dr. Robert Cragin im Rahmen einer Doppelblind-Studie aus Orangen und Zitronen gewonnene Bioflavonoide in verschiedenen Sportlergruppen. Es stellte sich heraus, dass die Sportler, die Bioflavonoide zu sich genommen hatten, weniger unter Muskel- und damit verbundenen anderen Schädigungen als die Kontrollgruppe litten. Darüber hinaus erholten sich diese Sportler rascher von ähnlichen Beschwerden als die Sportlergruppe, die keine Bioflavonoide eingenommen hatte. Der Zusatz von Vitamin C zu den Bioflavonoiden scheint diese Wirkung noch zu verstärken (wie auch im Falle der Zitrusfrüchte aufgezeigt).

Die beste Quelle für Zitrus-Bioflavonoide sind Zitronen, Limonen, Grapefruits, Orangen und Tangerinen (einer Mandarinenart). Sie zeigen ihre höchste Wirksamkeit, wenn sie reif vom Baum gepflückt werden. Je länger sie nach dem Pflücken aufbewahrt werden, desto mehr ihres Nährstoffgehaltes geht verloren. Wenn sie geschält wurden, beginnen Zitrusfrüchte rasch zu oxidieren, und innerhalb weniger Tage büßen sie einen erheblichen Teil ihrer antioxidantischen Wirkung ein.

Nehmen Sie deutlich mehr Zitrus-Bioflavonoide über Ihre Nahrung auf:

* Werfen Sie ausgedrückte Zitronen nicht einfach weg … Essen Sie zuerst das restliche Fruchtfleisch und die Häutchen.

* Wenn die Schale unbehandelt ist, kann man sie zu einer Zitronenwürze verarbeiten und sie zu Fleisch, Salaten und so weiter hinzugeben.

* Aufgrund des hohen Zuckeranteils sollte man Orangen- und Grapefruitsaftgetränke vermeiden und stattdessen lieber die ganze Frucht verzehren, weil sie Fasern und deutlich mehr Bioflavonoide enthält.

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LG
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15.11.2011, 12:10
Beitrag #8
Ginseng:

Ginseng ist eines der ältesten Natur-Arzneimittel der Menschheit. Diese legendere Heilpflanze ist schon lange nicht nur in Asien bekannt. Lange bevor chemische Untersuchungen seine Wirkung nachgewiesen haben, wurde seine Heilkraft gerühmt.

Ginseng findet seine gesundheitsfördernde Anwendung als Universalmittel.

Im speziellen wirkt Ginseng als stimulierendes und anregendes Herz- und Kreislaufmittel, als Aphrodisiakum, Antidepressivum und als Nervennahrung.

Neben den allgemein anregenden Eigenschaften ist Ginseng eine starke Immunstimulans. Ginseng fördert den Aufbau von Körpereiweiß, verbessert die Merk- und Konzentrationsfähigkeit ebenso wie die seelische und körperliche Belastbarkeit. Daneben übt die Wurzel einen günstigen Einfluss auf Altersdiabetes, Depressionen in den Wechseljahren und auf nachlassende Lust an sexuellen Aktivitäten aus. Sie regt den Stoffwechsel an, reguliert den Blutfettspiegel und senkt den Blutdruck. Ginseng kann bei chronischen Atemwegserkrankungen die Genesung beschleunigen. Es ist aber kein Arzneimittel gegen Krankheiten. Ginseng ist vielmehr ein Mittel für eine bessere Gesundheit zur Erreichung eines langen Lebens und zur Potenzsteigerung.

Wirkstoffe von Ginseng :

Die Ginsengwurzel enthält viele Vitamine (den A-Komplex, B1, B2, B12, C und Folsäure),

Enzyme (Amylase, Phenolase), Aminosäuren, Peptide, Sterine, Fettsäuren (Panaxsäure), ätherische Öle, sowie hochaktive Ginsenoside aus der Gruppe der Saponine, die direkt auf die Synapsen des Großhirns wirken. Ginseng enthält außergewöhnlich viele Mineralien und Spurenelemente. Unter allen natürlichen "Entgiftern" hat Ginseng den höchsten Anteil an Selen, Germanium, (dessen Bedeutung für den menschlichen Körper offensichtlich größer ist als man bisher annahm) und Maltol (zur Blutreinigung).

Als sich die moderne Wissenschaft auf die Suche nach den Hintergründen der Ginseng-Effekte machte, wurde bald klar, dass eine solch komplexe Wirkung nicht durch einen Wirkstoff allein hervorgerufen werden kann. Und tatsächlich fand man in der Ginseng-Wurzel bald eine Vielzahl biologisch aktiver Stoffe, aus denen sich wiederum eine bestimmte Gruppe als Hauptträger der medizinischen Wirkung herausstellte. Es waren die Saponine mit den inzwischen berühmt gewordenen Ginsenosiden.

Ginsenoside:

Ginsenoside gehören chemisch gesehen zu der Stoffgruppe der Saponine die seit langem bekannt sind, aber im Ginseng konnten jedoch weitere Saponine gefunden werden, die bisher noch nirgendwo sonst nachgewiesen wurden.

Nicht die Menge der im Ginseng enthaltenen Wirkstoffe, vielmehr ihr Verteilungsverhältnis innerhalb der Wurzel, entfaltet die spezielle Wirkung auf den ganzen Körper.

Ginseng, das "Adaptogen":

Ginseng bewirkt im Körper eine allgemeine Stärkung der wesentlichen Körperfunktionen. Generell gilt, dass die Ginseng-Wirkung nicht gegen bestimmte Krankheiten gerichtet zu verstehen ist. Es handelt sich vielmehr um eine Wirkung, die allgemein ist und den Körper in die Lage versetzt, sich gegen störende und krankmachende Einflüsse von außen besser zu schützen, oder sich auf entsprechende Belastungen besser einstellen zu können. In einem solchen Fall spricht man davon, dass sich der Körper "adaptiert".

Auffallend ist, dass dieser Schutz praktisch gegen jede Art von negativen Einflüssen wirksam werden kann - sowohl gegen physikalische und chemische - als auch gegen biologische und psychische. Das können Umweltgifte und Infektionen ebenso sein wie körperliche Überbeanspruchungen oder seelische Belastungen.

Um diese außergewöhnliche Art der Ginseng-Wirkung, die selbst unter Heilpflanzen einmalig ist, deutlich zu machen, hat man den Begriff "Adaptogen" geprägt. Im Prinzip handelt es sich um eine Unterstützung und Stärkung der Widerstandskräfte des Körpers, wobei die Art der Störung von untergeordneter Bedeutung ist. Denn das Besondere dabei ist, dass diese Abwehrwirkung stets im Sinne einer Normalisierung verläuft, indem nämlich vorliegende Funktionsminderungen gebessert, Überfunktionen dagegen zurückgenommen werden.

Ginseng und seine Wirkung auf die Leberfunktion:

Bei Funktionsstörungen der Leber kann Ginseng dieses Organ bei seiner Arbeit unterstützten. Das geschieht nach neuesten Forschungen über eine günstige Beeinflussung des Eiweißstoffwechsels, speziell der Eiweißsynthese. Ginseng bietet der Leber in gewisser Hinsicht Schutz vor Vergiftungen und kann einer bereits geschädigten Leber helfen, sich schneller zu regenerieren. Wie pharmakologische Untersuchungen gezeigt haben, gilt dies auch für Vergiftungen mit Lösungsmitteln und Alkohol. Trinkt man Ginsengtee, so wird Alkohol in der Leber schneller abgebaut und giftige Stoffwechselendprodukte werden schneller eliminiert.

Ginseng und seine Wirkung auf Herz, Kreislauf und Blutdruck:

Ginseng stärkt das Herz- Kreislaufsystem, verbessert die Durchblutung (auch die des Herzmuskels) und wirkt regulierend auf den Blutdruck.

Bei pharmakologischen Versuchen wurde zunächst festgestellt, dass sich mit bestimmten Ginsenosiden zu hohe Blutdruckwerte absenken und lassen zu niedrige Blutdruckwerte anheben (es entsteht eine Selbstregulierung). In klinischen Tests, mit gesunden Probanden, konnten unter Ginsengeinfluss kreislaufstabilisierende Effekte erzielt werden. Die peripheren Blutgefäße entspannten sich und der Blutdruck wurde moderat gesenkt. Gleichzeitig erhöhte sich die Kontraktionskraft des Herzens. Das Schlagvolumen nahm zu und der Sauerstoffbedarf des Herzens war wurde harmonisiert. Die nach Einname von Ginseng stattfindenden Belastungstests ließen erkennen, dass es unter Ginseng zu einer Abschwächung überschießender Nervenreize (Stress) auf das Herz sowie zu günstigen Effekten auf den Stoffwechsel des Herzmuskels und die Durchblutung der Herzkranzgefäße kommen kann.

Ginseng bei Arteriosklerose:

Hauptrisikofaktoren für das Entstehen einer Arteriosklerose sind ein ständig erhöhter Blutdruck (Hypertonie), erhöhte Blutfettspiegel (Hyperlipidämien) und bestimmte Störungen im Blutgerinnungssystem (Thrombosegefahr). Wie es scheint, besitzt Ginseng Eigenschaften, die alle 3 dieser krankmachenden Faktoren günstig beeinflussen. Die Wirkung auf den Blutdruck wurde bereits beschrieben. Was den blutfettsenkenden Effekt betrifft, zeigte sich, dass Ginseng nicht nur erhöhte Cholesterin und Triglyceridwerte im Blut senken konnte. Parallel dazu erhöhte sich auch der Wert des HDL-Lipid (High Density Lipoprotein), das für seine Schutzwirkung vor Arteriosklerose bekannt ist. Es konnte außerdem nachgewiesen werden, dass Cholesterin unter Ginseng im Körper schneller umgesetzt und ausgeschieden wird. Hinsichtlich einer gestörten Blutgerinnung konnten Effekte beobachtet werden, die sowohl eine krankhafte Zusammenballung der Blutplättchen (Thrombozyten) verhinderten als auch überhöhte Fibrinspiegel absenkten, die für eine zu schnelle Blutgerinnung verantwortlich sind.

Wirkung auf die blutbildenden Mechanismen:

Neuere pharmakologische Untersuchungen zeigten, dass sich nicht nur die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), sondern auch deren Gehalt an Hämoglobin unter Einnahme von Ginseng erhöhte. Die roten Blutkörperchen sind für den lebenswichtigen Sauerstofftransport verantwortlich. Gleichzeitig zur Vermehrung der roten Blutkörperchen stieg auch die Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) an, die für die Infektabwehr (Immunsystem) zuständig sind.

Ginseng wirkt gegen Stress:

Untersuchungen an Probanden bestätigten, dass Ginseng eine starke Anti-Stress-Wirkung entfaltet.

Man vermutet, dass Ginseng im Steuer und Rückkopplungssystem zwischen Hypothalamus (Teil des Zwischenhirns), Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) und Nebennierenrinde regelnd eingreift. Manches deutet darauf hin, dass diese Wirkung nicht nur über eine bessere Steuerung der sogenannten Stresshormone, sondern ebenso durch die hormonähnlichen (Phytohormon) Wirkungseigenschaften des Ginseng selbst zustande kommt.

Körperliche Stärkung, frei von Erschöpfungszuständen:

Ginseng wird seit alters her als großer Kraftspender bezeichnet, der in der Lage ist erhebliche Kraftreserven aufzubauen. Man nimmt an, dass diese Wirkung u. a. auf einer verstärkten Einlagerung von Glykogen in die Leber (Zuckerspeicherung zur schnellen Energiegewinnung) sowie auf einer besseren Ausnutzung der Glykogen-Reserven in der Muskulatur beruht. Viele Leistungssportler wissen diesen Effekt gezielt zu nutzen. Probanden schnitten, wenn sie Ginseng eingenommen hatten, in der Regel sowohl bei psychomotorischen als auch bei Intelligenztests besser ab und zeigten bessere Lern- und Leseleistungen. Bei älteren und alten Menschen haben Tests darüber hinaus gezeigt, dass sich mit Ginseng speziell auch im Alter, Lern-, Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit deutlich verbessern lassen. Ebenso nimmt das intellektuelle Leistungsvermögen wieder zu.

Ginseng und Sexualleben - Ginseng als Aphrodisiakum:

Seit jeher wird Ginseng nachgesagt, ein Aphrodisiakum, also ein libido- und potenzsteigerndes Mittel zu sein. Wissenschaftliche Forschungen zeigten, dass Ginseng tatsächlich über eine hormonelle Regulierung direkt wirksam wird. Zusätzlich kann sich der gefäßerweiternde Effekt von Ginseng günstig auswirkten - vor allem wenn eine mangelhafte Durchblutung Ursache von Funktionsstörungen der Sexualorgane ist. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich Ginseng bei den meisten sexuellen Problemen positiv auswirkt. Die positive Wirkung von Ginseng bei Sexualproblemen wird in der Teemischung noch durch Ginkgo verstärkt. Gerade bei sexuellen Problemen wird eine 3 bis 4 wöchige Kur mit täglich 3 Tassen Ginseng-Ginkgo Tee empfohlen.

Ginseng und seine Wirkung auf Stoffwechsel und Verdauung:

Ginseng scheint aufgrund seiner vielfältigen Wirkungseigenschaften positiven Einfluss auf zahlreiche Stoffwechselvorgänge zu nehmen. Es wurden nicht nur günstige Auswirkungen auf den Kohlehydrat- und Eiweißstoffwechsel sondern auch auf den Fettstoffwechsel beobachtet.

Ginseng unterstützt die körpereigene Insulin-Bildung und verbessert die Verdauung, zumal auch festgestellt wurde, dass sich die Beweglichkeit von Magen und Darm unter Ginseng erhöht.

Wirkung auf das Nervensystem:

Ginseng wirkt aufs Zentralnervensystem sowohl anregend als auch beruhigend.

Ginseng macht wacher hinsichtlich der Konzentrationsfähigkeit und es steigert die Aufnahme-, Reaktions- und Leistungsfähigkeit. Die beruhigende Wirkung macht sich bei Überreizungen, starken Stresssituationen und Ängsten bemerkbar. Im Vergleich zu beruhigenden (sedierenden) Mitteln macht Ginseng aber nicht müde, der Schlafrhythmus bleibt ungestört. Generell fördert Ginseng den gesunden Schlaf.

Ginseng bei Depressionen und anderen psychischen Störungen:

Durch die Verbesserung der Schlafqualität, des Geisteszustand und der körperlichen Aktivität, werden leichte Depressionen weitgehend abgeschwächt.

Ginseng und "Lebensverlängerung":

Der Vorgang des Alterns bringt neben anderen Faktoren auch das allmählichen Nachlassen der Organfunktionen und die abnehmende Widerstandskraft des Körpers mit sich. Ginseng kann hier mit seinen komplexen, adaptogenen Wirkungseigenschaften mithelfen, die Auswirkungen des Alterns auf Körper und Geist mildern und verlangsamen, was einen deutlichen Zugewinn an Lebensqualität mit sich bringt.

Quelle:http://www.ipn.at/ipn.asp?BPF

Ein Buddha lebt sanftmütig in einer Welt des Kampfes. Er verweilt suchtlos in einer Welt der Süchte. Er ruht leidbefreit in einer Welt des Leidens. Nirwana ist das höchste Glück. Gut ist es einen Erleuchteten zu treffen. Sein Licht erhellt die Welt. Seine Weisheit weist den Weg zum Glück.“
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