Ich denke, es ist durchaus verständlich, was der Artikel meint und ausdrücken möchte.
Leider ist es definitiv so, dass sich der zu lernende Unterrichtsstoff/Inhalt in den letzten 30 Jahren stark vergrößert hat, unsere Kinder
mehr gelernt bekommen sollen und demzufolge unsere Kinder selbst auch mehr lernen müssten, jedoch den Lehrern selbst deshalb nicht mehr Zeit zur Verfügung steht und den Kindern deshalb auch nicht mehr Schuljahre eingeräumt wurden, was ebenfalls eine logische Konsequenz wäre.
Das genaue Gegenteil ist der Fall: Laut festgelegtem Schulplan, steht den Lehrern - teilweise von Jahr zu Jahr -
immer weniger Zeit zur Verfügung für die einzelnen Themen, die heute mehr durchgboxt und durchgeprescht werden als vernünftig gelehrt.
Und der Tag der Kinder ist auch nicht länger als 24 Stunden.

Das wird sich kaum ändern lassen.
Das dabei vieles auf der Strecke bleibt, ist nur all zu verständlich und nachzuvollziehen.
In jeder Produktion, die auf "mehr-mehr-und noch mehr" im gleichen Zeitrahmen ausgerichtet ist/wird, wird die Qualität am Ende drunter leiden.
Hier geht es jedoch nicht um Produkte, die ersetzbar wären durch andere, oder um Maschinen, die man nach einer zu starken Abnutzung auch ersetzen könnte. Es geht um Menschen, um unsere Kinder, um ganze Gnerationen. Deshalb geht es vor allem auch um Regeneration oder aber um Degeneration. Und Letzteres klappt in der heutigen Zeit wunderbar, wobei sicherlich als Urache nicht nur unser Schulsystem zu nennen wäre.
LG
RLR